
Weihnachtsgrüße von
P. Jozo Grbeš
Liebe Brüder,
Licht ist die grundlegende „Währung“, mit der unser Universum Energie von einer Realität in eine andere überträgt. In all seinen Formen – sichtbar und unsichtbar – durchdringt es das ganze Universum. Und auch uns Menschen.
Leben beginnt dort, wo Licht die Erde berührt. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang sind wir biologisch darauf ausgerichtet, vom Licht zu leben. Es reguliert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, beeinflusst unsere Leistungsfähigkeit und ist schlicht lebensnotwendig. Unsere Abhängigkeit vom Licht ist tief in unserer DNA verankert und macht es zu einem der zentralen Elemente unseres Alltags. Die Sonne legt Hunderttausende von Kilometern zurück, um uns zu erreichen – um unser Leben hell, schön und gesund zu machen. Mit ihrer Kraft formt sie das Leben selbst.
Licht ist ein starkes Symbol der Hoffnung und der göttlichen Gegenwart.
Dieses Licht ist in die Welt gekommen. Durch das Kind. Durch den Sohn. Er selbst sagt von Sich: „Ich bin das Licht der Welt.“ Und wer Ihm nachfolgt, „wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern das Licht des Lebens haben“ (Johannes 8,12).
Diejenigen, die Ihm folgen, werden selbst zum Licht der Welt. „Ihr seid das Licht der Welt … So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Matthäus 5,14–16). Ja, Er selbst ist das Licht, und „in Ihm ist keine Finsternis. Wenn wir im Licht wandeln, wie Er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander“ (1. Johannes 1,5–7).
Weihnachten ist das Fest des Lichts. Der Beginn eines neuen Zeitalters. Wir sind berufen, Menschen des Lichts zu sein – dort Licht zu bringen, wo Dunkelheit herrscht. In jede Dunkelheit, zu jedem Menschen, in jede Situation. So werden wir zu Zeugen des Lichts. Wenn die Sonne auf ihrer langen Reise alles erleuchtet, was sie erreicht, und wir berufen sind, Apostel des Lichts zu sein – was sollte uns dann daran hindern?
Es ist Weihnachten.
Frohe Weihnachten und gesegnete Feiertage!
Pater Jozo Grbeš
Provinzial

Quelle:Radio Mir Medjugorje
