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Zwei Priesterberufungen, die dem Gebet zu verdanken sind
Im Juni 2003 hat Sr. Briege McKenna einen Kreuzweg uin Medjugorje auf dem Krizevac geleitet. Als Sr. Briege die 9. Station betete, erinnerte sie sich an eine Mutter, deren Gebet zum Alltag für sie geworden war! Jedes Mal, wenn ihr Sohn unter dem Kreuz zu Fall kam, richtete sie sich für ihn wieder auf und trug ihn im Gebet. Bis zum Alter von 14 Jahren war Benny glücklich. Er hatte den Eindruck, alles zu verlieren, als sein Vater an den Folgen eines Herzinfarktes starb.
Da begann er, nicht mehr nach Hause zu kommen und hatte bald mit Drogen zu tun. Im Alter von 15 Jahren war er Alkoholiker und Brandstifter. Er hatte fünf Hotels in Brand gesteckt und war einer der notorischsten Übeltäter Dänemarks. Benny war bis zum Alter von 20 Jahren inhaftiert und wurde schließlich zur Einzelhaft verurteilt und wie ein Tier in einen Käfig gesperrt.
Seine Mutter hat nie die Arme gesenkt. Sie betete täglich für ihren Sohn. (Der Rest der Familie schämte sich seiner derart, dass sie ihm einfach den Tod wünschten!). Tag für Tag flehte sie zum Herrn, dass Er ihren Sohn bekehre. Eines Tages sagte sie zu einem Priester: «Ich habe einen Sohn, der im Gefängnis in Einzelhaft ist. Er ist in einem erbärmlichen Zustand. Ich bitte Sie, besuchen Sie ihn!» Sehr viel später erzählte Benny Sr. Briege: «Ich hatte das Vertrauen zur Kirche verloren und wollte keinen Priester sehen. Ich hatte mir tiefe Schnittwunden an den Handgelenken zugefügt, um mich umzubringen. Keiner kann sich eine Vorstellung machen, wie schwarz die Nacht war, in der ich ständig tiefer versank. Ich verlor mehr und mehr den Bezug zur Wirklichkeit, und das ließ alle kalt. Ich liebte meine Mutter und akzeptierte daher, mich mit diesem Priester zu treffen, um ihr keinen Kummer zu bereiten. Aber ich hatte keine Zeit für ihn. Der Priester trat ein. Er strahlte Freude aus. Er war sehr sanft und fragte mich nicht, was ich gemacht hatte. Als er ging, drehte er sich um und sagte: „Benny, ich werde wiederkommen.“ In meinem Innern sagte ich mir: „Es ist mir völlig egal, ob ich ihn wieder sehe!“ In der folgenden Woche kam er wieder in meine Zelle und sagte mir: „Benny, ich möchte mit dir beten!“ „Mit mir beten?“ „Du brauchst nichts zu sagen. Ich werde einfach an deiner Stelle mit Jesus sprechen.“ Er streckte seine Hände durch die Gitterstäbe. Ein Wärter saß neben mir, denn ich durfte nie allein gelassen werden. Ich war so gefährlich! Und sie hatten Angst, dass ich mich umbringe. Der Priester legte seine Hände auf meinen Kopf und eine Kraft durchzog mich. Ich hatte Angst, mich hinzulegen, denn ich meinte, dass dieses Gefühl aufhören könnte. Ich blieb also dort sitzen, bis ich plötzlich einschlief. Als ich erwachte, wusste ich, dass ich beichten musste. Ich erinnere mich, dass ich folgendes gedacht habe: „Ich muss zu einem Priester gehen.“ Stellen Sie sich vor, ich war 26 Jahre alt und hatte seit dem Alter von 14 Jahren, seit dem Tod meines Vaters nie mehr gebeichtet!“» Da die Gefängnisleitung misstrauisch war, wollte sie nicht, dass der Priester wiederkam. Benny telefonierte seiner Mutter, dass sie dem Priester ihrer Gemeinde sagen sollte, sich in Zivil zu kleiden, um eingelassen zu werden und nicht zu sagen, dass er Priester sei. „Ich will beichten!“ Der Priester kam und Benny erzählte später, wie die Beichte ihn gereinigt hatte. Er machte die Erfahrung der wundervollen Barmherzigkeit Jesu, nachdem er jahrelang praktisch in Ketten gelebt hatte. Dann verbrachte Benny mehrere Jahre damit, mehrere Strafen abzusitzen und wurde von Gefängnis zu Gefängnis geschickt. Sobald er eine Strafe abgesessen hatte, begann er eine andere abzusitzen. Er verbrachte seine Zeit damit, die Bibel zu lesen und den Herrn kennen zu lernen. Wenn er ein paar Stunden herauskam, um das Gefängnis zu wechseln, nützte er diese Zeit, um in ein Kloster zu gehen, wo es die immerwährende Anbetung gab. Er verbrachte einige Zeit vor dem Allerheiligsten und kehrte dann ins Gefängnis zurück. Als er aus dem Gefängnis entlassen wurde, schickte man ihn in ein Zentrum für die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Dort half er Ordensfrauen bei manuellen Arbeiten. Wenn er etwas Zeit hatte, ging er in ihre Kapelle und setzte sich vor das Allerheiligste, einfach um bei Jesus zu sein. Eines Tages sagte ihm Jesus in der Hostie: «Benny, ich will, dass du Priester wirst!» «Priester! Welcher Bischof wird mich schon nehmen?» Jesus antwortete ihm: «Ich werde dich nehmen. Du musst es versuchen!» Da ging er zum Bischof. (Sr. Briege und Pater Kevin sind ihm kürzlich in Dänemark begegnet.) Dieser stellte ihm keine Frage über seine kriminelle Vergangenheit, sondern sagte ihm: «Benny, du hast keine Ausbildung. Geh erst mal zur Schule und an die Uni, und dann komm wieder zu mir!» Als Benny seine Ausbildung abgeschlossen hatte, schickte der Bischof ihn in ein Priesterseminar in England. Dort haben Sr. Briege und Pater Kevin ihn zum ersten Mal getroffen. Er war Seminarist. Dann wurde er zum Priester geweiht. Und Sr. Briege schloss ihren Bericht: «Wir sind seiner Mutter in Dänemark begegnet. Nachdem Benny zunächst die Schande seiner Familie gewesen war, machte er jetzt Schlagzeilen in den Zeitungen! Ich habe ihm eine kleine Monstranz für seine Kapelle geschickt, und er hat in seiner Gemeinde die eucharistische Anbetung eingeführt. Wir sind hingegangen. Und es ist die einzige Gemeinde, in der man jeden Abend das Programm von Medjugorje findet und in der alle Bitten der Heiligen Jungfrau gelebt werden. Sogar Protestanten kommen in diese Kirche, um zu beten!» Sr Briege fuhr fort: «Als wir in Bennys Gemeinde gegangen sind, war dort ein junger Priester, der mit ihm zusammenarbeitet: Pater Mark. Er war in einer kommunistischen Familie aufgewachsen und in Moskau in der marxistisch-leninistischen Philosophie ausgebildet worden, um nach seiner Rückkehr nach Dänemark als umstürzlerisches Element zu wirken und die dänische Regierung unterwandern zu können. Viele seiner Begleiter sind umgebracht worden. Er kannte Gott überhaupt nicht und so viel er wusste, war niemand in seiner Familie Christ. Eines Tages, als dieser junge Mann, der schön war wie ein Filmschauspieler, in Begleitung einer schönen Blondine an einem Strand in Jugoslawien in der Sonne lag, hörte er plötzlich eine Stimme, die vom Himmel kam und ihm sagte: «Mark, steh auf! Geh nach Hause. Ich will, dass du katholisch und Priester wirst!» Einfach so, ohne Vorwarnung! Er stand auf, verabschiedete sich von der jungen Frau und ging nach Hause. Er wusste nicht, wo er eine katholische Kirche finden konnte und wusste nichts über das Priestertum. Nachdem er die nötige Ausbildung erhalten hatte, wurde er getauft. Dann schickte der Bischof ihn direkt ins Priesterseminar, wo auch Benny war. Sie kamen in dieselbe Gemeinde. Ein interessantes Ereignis im Zusammenhang mit seiner Bekehrung: Kurz vor seiner Priesterweihe bekam Mark einen Brief von seinem Großonkel, der 90 Jahre alt war und in einer Elendsbehausung in Rom lebte. Als er katholisch geworden war, hatte der Rest seiner Familie ihn verworfen. Wissen Sie, diese Art von Landstreichern, denen man manchmal begegnet und die immer beten. Dieser alte Mann hatte sein Leben damit zugebracht, für seine Familie zu beten. Und der Herr hatte ihn wissen lassen, dass sein Neffe zum Priester geweiht würde! Eines Abends sind wir in Dänemark in ihre Kapelle gegangen. Pater Benny und Pater Mark knieten dort in einer voll besetzten Kirche und leiteten die Gebete, das Abendprogramm von Medjugorje und die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit. «Den Leuten die Freiheit zu lassen, die Kirche zu besuchen, ist das eine, das andere ist, Priester zu haben, die ihre Herde leiten!», dachten wir. Diese beiden Berufungen sind die Frucht des täglichen Gebetes einer einzigen Person in jeder dieser beiden Familien. Liebe Mutter, wir wollen deine Botschaften mit einer neuen Begeisterung leben! Das Gebet soll für uns zum Alltag werden!
Zwei Priesterberufungen, die dem Gebet zu verdanken sind.
Quellennachweis: Auszüge aus einem Bericht - www.medjugorje.hr
