
Wir werden es nicht bereuen
- Rückblick zur Erscheinung der Muttergottes auf dem Erscheinungsberg am 01.01.2024 -
Am 1. Januar 2024 lud die Muttergottes uns ein, im Gebet auf dem Erscheinungsberg von Medjugorje zusammenzukommen. Trotz des strömenden Regens folgten zahlreiche Pilger ihrem Ruf. Kurz vor der Erscheinung ließ der Regen nach, und die Muttergottes erschien sehr glücklich. Sie hat lange über uns gebetet - und für unsere Anliegen - und sie hat uns alle gesegnet. Sie sagte: „Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid und für meine Anliegen gebetet habt. Ihr werdet es nicht bereuen, weder ihr, noch eure Kinder und die Kinder eurer Kinder."
Lasst uns der Muttergottes ein besonderes Geschenk machen!
Am Abend des 1. Januar 2025 laden wir Euch ein, eine Stunde im Gebet der Muttergottes zu schenken. Zu Beginn dieses neuen Jahres möchten wir ihr ein besonderes Geschenk darbringen – ein Geschenk aus Liebe und Hingabe, das unser Vertrauen in ihre Fürsorge ausdrückt. Möge dieser Augenblick der Stille und des Gebets ein Beginn für das Jahr sein, in dem wir Teil ihrer ausgestreckten Arme sind!
„Liebe Kinder! Betet und erneuert euer Herz, damit das Gute, das ihr gesät habt, die Frucht der Freude und der Einheit mit Gott hervorbringt. Das Unkraut hat viele Herzen erfasst und sie sind unfruchtbar geworden, deshalb seid, liebe Kinder, ihr das Licht, die Liebe und meine ausgestreckten Hände in dieser Welt, die sich nach Gott sehnt, der die Liebe ist. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
(Botschaft vom 25. Februar 2024)


Wir werden es nicht bereuen - von P. Marinko Šakota
In drei Botschaften sagt die Muttergottes, dass wir nicht bereuen werden, wenn wir für ihre Anliegen beten. Zunächst gilt das für uns, die wir beten:
- „Betet - ihr werdet es nicht bereuen! Gott will euch Gaben geben, mit denen ihr Ihn bis ans Ende eures irdischen Lebens preisen werdet.“ (02.06.1984)
Dann gilt das für uns und unsere Kinder:
- „Wisst, meine lieben Kinder, ihr werdet es nicht bereuen, weder ihr noch eure Kinder. Gott wird euch mit großen Gnaden belohnen und ihr werdet das ewige Leben gewinnen. Gott wird euch mit großen Gnaden belohnen und ihr werdet das ewige Leben gewinnen.“ (25.06.2006)
Und schließlich gilt dies in der Botschaft vom 1. Januar 2024 für drei Generationen: für uns, die wir beten, für unsere Kinder und für unsere Enkel:
- „Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid und für meine Anliegen gebetet habt. Weder ihr noch euere Kinder noch die Kinder euerer Kinder werden es bereuen.“
Warum möchte die Muttergottes, dass wir gerade am Neuen Jahr für ihre Anliegen beten? Vielleicht, weil wir am Neuen Jahr neue Entscheidungen für das nächste Jahr treffen, planen, besondere Absichten und Anliegen haben? Vielleicht möchte unsere Mutter deshalb, dass ihre Anliegen im nächsten Jahr auch die unseren werden?
Warum bereuen wir nicht, wenn wir für die Anliegen Unserer Lieben Frau beten?
Erstens: Warum sollten wir es bereuen? Wir werden es bereuen, nicht für die Anliegen Unserer Lieben Frau gebetet zu haben. Wann? Wenn wir das Ziel erreicht haben, wenn wir die Auswirkungen sehen und verstehen, warum Unsere Liebe Frau uns darum gebeten hat.
Einige von uns denken nämlich, dass das Beten vergeblich ist, dass das Gebet keine Wirkung hat, weil sie die Erfüllung des Gebets nicht sehen. Sie sehen nur das hier und jetzt, daher erscheint ihnen das Gebet nutzlos. Wir können die Erfüllung des Gebets vielleicht während dieses irdischen Lebens erleben, und das meiste davon erst in der Ewigkeit.
Daraus lernen wir: Dass wir glauben sollten. Gebet setzt Glauben voraus. Glauben wir, was unsere Mutter uns sagt! Glauben wir, dass es so sein wird, wie die Muttergottes es möchte! Wir werden es nicht bereuen!
Auch hier spricht die Muttergottes aus eigener Erfahrung. Als sie sich voller Freude trafen, rief Elisabeth aus: „Selig bist du die geglaubt hat, dass sich erfüllen wird, was dir der Herr gesagt hat!“ (Lk 1, 45)

Warum ist es wichtiger und stärker zu glauben, als die Auswirkungen zu sehen?
Denn im Glauben wächst unser Vertrauen zu Gott. Im Glauben übergeben wir uns Gott, wir verlassen uns auf ihn, unsere Beziehung wird inniger. Und das ist das Wichtigste von allem. Deshalb sagte Jesus zum Apostel Thomas: „Selig sind die, die es nicht gesehen haben und doch glauben!“ (Joh 20, 29)
Heilige Teresa vom Kinde Jesus behauptet: „Der Mensch gefällt Gott nicht wegen seiner Tugenden und Verdienste, sondern wegen des grenzenlosen Vertrauens, das er auf die Barmherzigkeit Gottes setzt.“ Und an anderer Stelle: „Was Gott verletzt und mitten ins Herz trifft ist unser Mangel an Vertrauen.“
Aus dem Gebetsruf der Muttergottes lernen wir: Unsere Gebet wird gute Folgen bzw. Früchte für unsere Kinder und Enkel haben. Also nicht nur für uns, sondern auch für andere, die nach uns kommen. Wir werden das Gebet nicht bereuen. Im Gegenteil, wir werden froh darüber sein. Und wir werden es wahrscheinlich bereuen und uns wird leid tun, wenn wir nicht für die Anliegen Unserer Lieben Frau gebetet haben. Wir werden bereuen, dass wir nicht geglaubt haben, dass wir nur an uns selbst gedacht haben und dass einige unbedeutende Dinge wichtiger waren als das Gebet.
Daraus können wir noch etwas schließen: Wie wichtig wir sind! Wie wichtig ist unser Gebet! Wie wichtig sind wir doch für die Muttergottes! Wollen wir dieses Vertrauen verspielen?
Darüber hinaus lernen wir: Es ist gut, für die Anliegen Unserer Lieben Frau zu beten. Nicht nur für unsere eigenen Zwecke, nicht nur um unsere Wünsche zu erfüllen.
Warum?
Denn die Muttergottes möchte, dass wir uns engagieren, handeln, aktiv werden. Wenn wir für die Anliegen Unserer Lieben Frau beten, denken wir nicht an uns selbst, und das befreit uns von uns selbst. Der heutige Mensch ist sehr selbstbezogen, er dreht sich um sich selbst, und das fängt ihn ein und er wächst nicht. Und nicht nur dass der Einzelne nicht wächst, sondern aus Egoismus breitet sich die Liebe auch nicht um uns herum aus.
Wenn es für einen Menschen nur darauf ankommt, dass er Spaß hat und dass es ihm gut geht, dann kümmert er sich nicht um andere, er ist nicht daran interessiert, was mit anderen passiert, und das bringt Kälte in Beziehungen und hat schwerwiegende Folgen für die Entwicklung und Fortschritt der Gesellschaft. Denn was nützt es, dass unsere Gesellschaft technologisch wächst, wenn unsere Beziehungen kalt sind, wenn es keine Liebe gibt? Was bringt es uns, dem Mars immer näher zu kommen, wenn wir uns immer weiter voneinander und von Gott entfernen?
Und schließlich möchte die Muttergottes mit der Einladung, für ihre Anliegen zu beten, dass wir eine Familie sind. Sie ist unsere Mutter und wir sind ihre Kinder. Denn wenn wir zusammen sind, können wir viel Gutes bewirken. Natürlich nur, wenn wir Unserer Lieben Frau vertrauen.
Liebe Brüder und Schwestern, liebe Marienkinder, beten wir für die Anliegen unserer himmlischen Mutter! Glauben wir, dass wir es nicht bereuen werden. Wir werden froh sein, dass wir uns etwas Zeit für das Gebet genommen haben, dass wir Mitarbeiter Unserer Lieben Frau bei der Rettung der Welt waren.
Erinnern wir uns daran, dass die Muttergottes uns öfters eingeladen hat, für ihre Anliegen zu beten, wie zum Beispiel in der Botschaft vom 25. Juli 1993:
„Ich rufe euch auf, daß ihr euch entscheidet, für meine Anliegen zu beten.“
Was sind die Anliegen Unserer Lieben Frau?
- „Heute bitte ich euch, dass ihr mit der üblen Nachrede aufhört und für die Einheit der Pfarre betet.“ (12.04.1984)
- „Betet alle Gebete für das Öffnen der sündigen Herzen. Das wünsche ich. Gott wünscht das durch mich.“ (02.08.1984)
- „Besonders rufe ich euch auf, für alle jene zu beten, die weit weg von Gott sind, damit sie sich bekehren.“ (25.08.1989)
- „Heute möchte ich euch einladen, daß ihr Tag für Tag für die Armen Seelen im Fegefeuer betet.“ (06.11.1986)
- „Betet besonders für jene, meine lieben Kinder, die die Liebe Gottes noch nicht kennen gelernt haben und die Gott den Retter nicht suchen.“ (25.11.2004)
- „Besonders rufe ich euch auf für meine Anliegen zu beten, damit ich euch meinem Sohn Jesus darbringen kann, dann verwandelt Er und öffnet eure Herzen für die Liebe. Wenn ihr Liebe in eurem Herzen habt, wird der Friede in euch herrschen.“ (25.07.2004)
- „Meine lieben Kinder, betet für mein Anliegen. Eure Gebete sind für mich notwendig, durch welche ich euch Gott näherbringen möchte. Er ist eure Rettung. Gott schickt mich, um euch zu helfen und euch ins Paradies zu führen, welches euer Ziel ist.“ (25.09.1994)
- „Heute rufe ich euch auf, für den Frieden zu beten! In dieser Zeit ist der Friede auf besondere Weise bedroht, und ich erbitte von euch, daß ihr das Fasten und das Gebet in euren Familien erneuert.“ (25.07.1991)
- „Heute - wie nie zuvor - rufe ich euch auf für den Frieden zu beten, für den Frieden in euren Herzen, für den Frieden in euren Familien und für den Frieden in der ganzen Welt; denn Satan möchte den Krieg, möchte den Unfrieden, möchte all das zerstören, was gut ist.“ (25.03.1993)
Bete:
Herr Gott, ich bitte dich nicht für mich selbst, sondern für die Anliegen Unserer Lieben Frau, dass sich Deine und ihre Pläne für den Frieden in der Welt verwirklichen mögen ...
Bete weiterhin für die Anliegen Unserer Lieben Frau (Rosenkranz...),
feiere die Heilige Messe für die Anliegen Unserer Lieben Frau,
opfere dich in etwas mit einer Absicht:
für die Anliegen Unserer Lieben Frau,
faste für die Anliegen Unserer Lieben Frau.
Videoaufnahme: Rudolf Baier