Fahrradwallfahrt von Österreich nach Medjugorje


 - 720 Kilometer mit dem Fahrrad -

Mehr als eine Million Pilger besuchen jedes Jahr Medjugorje. Sie reisen auf verschiedene Weise dorthin, doch zweifellos sind es die Wallfahrten, die mit einem größeren körperlichen Opfer verbunden sind, die den tiefsten Eindruck hinterlassen.

720 Kilometer mit dem Fahrrad in 7 Tagen

Die Gruppe österreichischer Pilger, die eine beeindruckende Strecke von 720 Kilometern auf dem Fahrrad zurücklegten, erreichten Medjugorje innerhalb von 7 Tagen. Ihr Weg führte sie von Oed in der Steiermark über Ptuj, Zagreb, Novigrad, Banja Luka, Bugojno, Jablanica und Mostar bis nach Medjugorje. Diese Herausforderung war für die Gruppe, angeführt vom erfahrenen Franz Gollowitsch, jedoch keine neue Erfahrung. In diesem Jahr begingen sie bereits ihre 17. Friedenspilgerfahrt.

Mit vereinten Kräften ...

Auf dieser geistlichen Reise kämpften sie nicht nur mit der Hitze, steilen Anstiegen und müden Muskeln, sondern überquerten auch Ländergrenzen und fuhren durch beeindruckende Landschaften. Am Ende kamen sie erschöpft, aber erfüllt und mit Tränen der Freude am Dienstag, den 3. September 2024, in Medjugorje an und begrüßten ihre Muttergottes.

Sobald man die beiden berühmten Kirchtürme sieht und vor der Statue der Muttergottes steht, verschwindet der Schmerz, und ein Gefühl tiefer, unerwarteter Freude breitet sich aus", sagte einer der Pilger. „Während der sieben Tage auf dem Fahrrad gehen einem viele Gedanken durch den Kopf, doch hier, in der Nähe der Muttergottes, beruhigt sich plötzlich alles. Auf dem Weg, durch flache Ebenen, Hügel und steile Anstiege, haben wir uns gegenseitig unterstützt. Wenn jemand eine Pause brauchte, hielten wir alle an, um zu helfen. Dadurch ist eine tiefe Verbundenheit zwischen uns entstanden.“

Die österreichische Pilgergruppe, unter der Führung von Schwester Kerstin Oswald, zog mit ihrer perfekten Organisation und ihrem Gemeinschaftsgeist alle Blicke auf sich. Sie trugen stolz die österreichische Flagge bei ihrer Ankunft in Medjugorje und wurden in der Kirche herzlich von Schwester Ivanka Vasilj von der Gemeinschaft „Maria – Königin des Friedens“ empfangen.

 

Mit großer Dankbarkeit und Freude beglückwünschen wir diese tapferen Pilger zu ihrer außergewöhnlichen Leistung und ihren Gebeten. Es ist sicher, dass dieses Jahr nur der Anfang für noch größere Taten sein wird!