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"Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes und mit Hoffnung im Herzen, die alles Böse besiegt."

Monatsbotschaft vom 25. Juli 2022

Die Gottesmutter nahm mir das Heft aus der Hand

Hofrat DI Dr. Winfried Egger berichtet über seine Glaubenserfahrungen in Medjugorje

Im Gespräch mit der OASE des Friedens, Wien, berichtet Hofrat DI Dr. Winfried Egger über seine Glaubenserfahrungen in Medjugorje und darüber, wie die Gottesmutter sein Leben führt.

Ich kann mich erinnern, dass meine Großmutter und Mutter sehr fromm waren. Ich selbst hatte immer meine Zweifel. Erstmalig habe ich beim Cursillo (Glaubenskurs) im Jahr 1982 ein echtes Gottesempfinden gehabt und erkannt, dass es einen Herrgott gibt. Wir hatten dann einen Gebetskreis, in dem auch Leute dabei waren, die immer wieder nach Medjugorje fuhren. Gemeinsam sind wir wiederholte Male nach Mariazell gepilgert, auch zu Fuß, ich denke insgesamt 12 Mal. Dann bin ich einmal auch nach Medjugorje mitgefahren, nicht, weil ich daran geglaubt habe, sondern weil es mich interessierte. Das erste Mal war ich 1996 in Medjugorje. Ich war sehr reserviert und dachte, dass es einfach nicht möglich ist, dass hier die Muttergottes erscheint. So kaufte ich eine Broschüre über die Erscheinungen und die Seher. Zur Zeit der Erscheinung saß ich mit anderen bei der Kirche, in der Nähe der Beichtstühle. Ich wollte meine Broschüre lesen. Aber ich spürte, dass mir das einfach nicht möglich war, obwohl ich mich sonst problemlos auf ein Buch konzentrieren kann, auch wenn neben mir ein Fernsehgerät läuft. Diesmal konnte ich aus irgendeinem Grund nicht lesen, sondern musste einfach mitbeten. Das war die erste Erfahrung in Medjugorje, die mir eigenartig vorgekommen ist. Am anderen Tag, auf dem Weg auf den Kreuzberg, hat unser Priester vorgeschlagen, die Gottesmutter um etwas zu bitten. Ich erinnerte mich an meinen Vater, der eine Operation an der Halsschlagader ohne Vollnarkose gehabt hatte. Und weil ich wusste, dass meine Carotis auch verengt war, bat ich, dass nicht auch ich ohne Narkose operiert werden müsse. In den folgenden Jahren war ich sechs Mal in Medjugorje. Im Jahr 2005 wurde ich schwer krank. Meine Augen verfärbten sich gelb. Ich hatte keine Schmerzen. Meine Familie drängte mich, sofort einen Arzt aufzusuchen. Im Allgemeinen Krankenhaus in Wien wurde Bauchspeicheldrüsen-Krebs festgestellt. Vor der Operation fiel mir meine Halsschlagader-Verengung ein und ich bekam Angst, damit operiert zu werden. Ich sagte das den Ärzten, die mich sofort genau untersuchten und mir dann zu meinem Erstaunen mitteilten, dass ich überhaupt nichts Krankhaftes an der Carotis hätte. Dann wurde ich operiert - die Bauchspeicheldrüse und der Zwölffingerdarm wurden entfernt – und anschließend bekam ich eine Chemotherapie. Nach einem Jahr suchte ich wieder meinen Operateur auf, weil sich ein Narbenbruch gebildet hatte. Bei der Durchuntersuchung wurde wieder Krebs festgestellt, und so musste ich nun ein Jahr lang Tabletten einnehmen. Seit fünf Jahren finden jetzt die Ärzte keinen Krebs mehr an mir, und ich muss nur noch alle 10 Monate zur Kontrolle. Für mich ist in dieser Zeit sehr viel gebetet worden. Heute besuche ich bei den Kalasantinern, mit denen ich fünf Mal in Medjugorje war, regelmäßig einen Gebetskreis. Dass es mir heute so gut geht, kommt mir vor wie ein Wunder. Das bestätigen mir auch Ärzte, die meine Krankengeschichte kennen. Mein behandelnder Professor sagte zu mir: „Sie sind in die Geschichte eingegangen, denn auch Ärzte brauchen ein Erfolgserlebnis.“ Es ist offenbar sehr selten, dass man eine solche Krankheit so viele Jahre überlebt. Ich kann nur mit Dankbarkeit sagen, dass das die Hilfe der Muttergottes von Medjugorje ist.

Quellennachweis: "Oase des Friedens" 3/2011