Das Gebet verändert alles!
- Zeugnis von Jochen Löhrer über den Medjugorje-Gebetskreis Südhessen -
Wir wollen an dieser Stelle ein kleines Zeugnis von unserem Gebetskreis geben, der durch die Wallfahrten nach Medjugorje vor ein paar Jahren entstanden ist: von den Anfängen, den Schwierigkeiten, dem Durchbruch und wie der Gebetskreis heute in Zeiten der Corona-Krise aufgestellt ist. Er besteht aus ca. 45 Personen, die über eine WhatsApp-Gebetsgruppe deutschlandweit vernetzt sind, wobei alle schon mit uns auf Wallfahrt in Medjugorje waren oder es noch geplant haben, sowie ungefähr 20 Leuten, die sich hier in Südhessen im Raum Rodgau Hainstadt-Seligenstadt alle zwei Wochen auch zum gemeinsamen Gebet und Lobpreis treffen.
Die Anfänge waren nicht einfach!
Im Herbst 2016 organisierten wir unsere erste Wallfahrt nach Medjugorje in Südhessen und schlossen uns mit etwa 20 Leuten der Herbstfahrt von Medjugorje Deutschland e.V. an. Ein Jahr später waren doppelt so viele dabei. Daraus entstand eine WhatsApp-Gruppe zum Austausch und schließlich unser Gebetskreis. Die Gruppe wuchs stetig und begleitet uns täglich. Über die Gruppe werden Gebetsanliegen und interessante Artikel geteilt, Gebete und Novenen ausgetauscht und religiöse Diskussionen geführt.
Die Anfangszeit war nicht einfach. Wir wollten uns monatlich treffen, hatten aber keinen Plan und keine feste Zeit. Zu Beginn stand der Austausch mehr im Vordergrund als das Gebet, und jedes Treffen war privat organisiert, was zusätzlichen Druck auf den Gastgeber ausübte. Es dauerte fast ein Jahr, bis wir die richtige Form fanden. Seitdem treffen wir uns an zwei Freitagen im Monat in den Pfarrgemeinden in Seligenstadt und Hainstadt. Das Gebet steht im Vordergrund: Wir beten immer zwei Rosenkränze, unterbrochen von Lobpreis, der immer intensiver wird.
Eine Entscheidung, die alles veränderte!
Der entscheidende Durchbruch kam, als der Gebetskreis unser Gebetsleben auch außerhalb der Treffen beeinflusste. Wir begannen, Gebetszettel mit unseren Namen zu schreiben, auch von denen, die nicht an den Treffen teilnehmen konnten, und warfen sie in einen Topf, um sie zu verteilen. Jeder betete dann für die Person oder das Anliegen bis zum nächsten Treffen. Wie oft oder wie viel jeder betete, blieb ihm selbst überlassen. Das brachte eine entscheidende Veränderung!
Seitdem sind die Gebetsanliegen deutlich mehr geworden. Auch Menschen außerhalb der Gruppe schicken uns ihre Anliegen, die wir in der Gruppe verteilen und für die gebetet wird. Waren es anfangs 30 Gebetsanliegen, sind es mittlerweile 150, die alle zwei Wochen verteilt werden – Tendenz steigend! Viele aus der Gruppe, die nicht regelmäßig teilnehmen können, lassen sich ihre Anliegen zuschicken und beteiligen sich. Auch spontane Anliegen, etwa bei Krankheiten oder Prüfungen, werden veröffentlicht und von vielen in Gebet vor den Herrn getragen. Die Gebetserhörungen, die seitdem stattgefunden haben, sind teilweise unglaublich.
Gott wirkt Wunder!
Ich möchte an dieser Stelle kurz einige der Gebetserhörungen erwähnen, aber jede einzelne, auch die nicht erwähnten, wäre einen eigenen Artikel und ein „Halleluja, preiset den Herrn!“ wert.
Die Enkelin eines Gebetskreismitglieds, ein neunjähriges Mädchen, sollte am offenen Herzen operiert werden. Wenige Tage vor der geplanten OP erreichte uns die Bitte, für dieses Mädchen zu beten. Am Tag der OP konnte diese abgesagt werden, da eine plötzliche Verbesserung eingetreten war, für die die Ärzte keine Erklärung fanden. Es bestand kein Handlungsbedarf mehr.
Ein 13-jähriger Junge litt an schweren Depressionen und war schon mehrmals in stationärer Behandlung. Neben vielen anderen hat auch unser Kreis viel und lange für diesen Jungen gebetet. Heute muss er nicht mehr in die Psychiatrie, eine ambulante Behandlung genügt.
Ich selbst bat den Kreis um Gebet für eine Person in einem bestimmten Anliegen. Wenige Tage später erkrankte diese Person am Corona-Virus. Die Ärzte hatten sie schon abgeschrieben und eine maximale Überlebenschance von 10% eingeräumt. Heute ist diese Person vollständig geheilt.
Ich könnte mir ein Leben ohne den Gebetskreis nicht mehr vorstellen!
Wir sehen nun schon seit Jahren, dass Gebet wirklich den Kosmos verändert. Ich selbst könnte mir ein Leben ohne diesen Gebetskreis gar nicht mehr vorstellen. Er ist mir genauso wichtig geworden wie die Familie. Diese Erfahrung teilen auch viele andere aus dem Gebetskreis.
Selbst jetzt, in diesen Zeiten der Corona-Krise, in denen unsere gemeinsamen Treffen aus Gehorsam gegenüber den Anordnungen der Behörden vorerst nicht mehr stattfinden, verteilen wir alle zwei Wochen weiterhin unsere Gebetsanliegen untereinander.
Seit Beginn des Jahres haben wir mit der 24-Stunden-Anbetung in unseren Pfarrgemeinden begonnen, und der Gebetskreis ist die tragende Säule dieser Anbetung. Auch der Alpha-Kurs, der dieses Jahr hier begann, besteht zu einem großen Teil aus Mitgliedern des Gebetskreises. Wir können der Gottesmutter für dieses Geschenk, das sie uns mit dem Gebetskreis gemacht hat, nicht genug danken.
Quelle: Medjugorje aktuell
