Zum Hauptinhalt springen

Aktuelles

Durchsuchen Sie aktuelle Meldungen, Botschaften und Aussagen zu Medjugorje.
Wir halten Sie auf dem Laufenden mit den neuesten Informationen.

"Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes und mit Hoffnung im Herzen, die alles Böse besiegt."

Monatsbotschaft vom 25. Juli 2022

Betrachtung zur Botschaft vom 25. Januar 2010

...Unsere irdische Existenz bekommt von Gott her letztlich Sinn, Ziel, ihre letzte Begründung: Gott ist und bleibt der Schöpfer des Himmels und der Erde und damit auch der Rückhalt meines eigenen Lebens, mein Erhalter und Vollender; in ihm leben, bewegen wir uns und sind wir...

Liebe Kinder! Möge euch diese Zeit eine Zeit des persönlichen Gebetes sein, damit in euren Herzen der Same des Glaubens wachse und er möge zu einem frohen Zeugnis für die anderen heranwachsen. Ich bin bei euch und möchte euch alle anspornen: Wachset und freuet euch im Herrn, der euch erschaffen hat! Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft vom 25.01.2010

„Wachet auf, ruft uns die Stunde“. Auch die Gospa mahnt und erinnert uns in „dieser“ heutigen Botschaft, in „dieser Zeit“,  beharrlich zu bleiben. „Diese Zeit“ ist uns gegeben und aufgegeben. Im Hier und Heute sollen wir die uns zur Verfügung gestellte Zeit zum persönlichen Gebet nutzen. Wir sollen die  Zeit nicht nutzlos, gedankenlos, vergeuden. Beim „persönlichen“ Gebet   geht es um eine Gebetshaltung, um die Einstellung des Herzens, um die Frage, welchen Stellenwert nimmt in meinem Leben Gott ein, welche grundsätzliche Verbundenheit pflege ich mit ihm. Wer ist Gott für mich? Ist er der Schöpfer, Erhalter und Ernährer und  Vollender meines Lebens? Interessiere ich mich nur  „gelegentlich“ für ihn, oder ist er in meinem Leben ständig präsent, nach dem Motto: „Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh“? Aus dieser Grundeinstellung speist sich mein  „persönliches“ Gebet, das sich  im Rosenkranz, im Gottesdienst, im Gebet der Gruppe oder auch in einem „Stossseufzer“ äußern kann. In dem Maße wie wir diese Gebets-Grundhaltung pflegen, wird in unserem Herzen „der Same des Glaubens“ keimen,  wachsen und heranreifen für die ewige Ernte. Wir dürfen auf die „Keimkraft“ des Gebetes vertrauen. Die Wintersaat diene uns als Gleichnis: Ist der Boden erst einmal bereitet, die Saat ausgebracht, können wir den Rest getrost dem Saatkorn überlassen, damit es Frucht bringe, bald dreißig, bald sechzig, bald hundertfach. (vgl.  Mk 4, 26 ff)  Eine besondere Frucht dieser Keimkraft, unseres Gebetes,  liegt darin, dass wir anderen ein frohes Zeugnis  unseres Gottvertrauens vermitteln.  Wer sein Leben im persönlichen Gebet in Gottes Hände legt, sein Leben Gott anheim stellt, der wird gelassener, ruhiger, froher und wirkt mit seinem inneren Frieden „zeugnisgebend“ auf die anderen ein. 

Er zeigt damit, dass seine Hingabe an Gott „kein leerer Wahn“ ist, sondern eine Gestaltungskraft für das eigene Selbst, für sein persönliches Erfülltsein. Friede und Freude  des eigenen Herzens waren die Kennzeichen aller  Heiligen, die unter uns gelebt haben. Und so wie wir für die anderen ein Segen sein sollen, so will auch die Gospa durch ihre beständige Nähe uns Ansporn und  Hilfe sein. Maria lebt schon in der „anderen, transzendentalen Dimension“, aus der heraus sie Raum und Zeit überblicken kann und jedem von uns nahe sein darf und will. Sie ist unsere geistige Mutter, die uns rät: „Wachset und freuet euch im Herrn, der euch erschaffen hat“. Unsere irdische Existenz bekommt von Gott her letztlich Sinn, Ziel, ihre letzte Begründung: Gott ist und bleibt der Schöpfer des Himmels und der Erde und damit auch der Rückhalt meines eigenen Lebens,  mein Erhalter und Vollender; in ihm leben, bewegen wir uns und sind wir. Wir sind nicht „ins Dasein geworfen“, um uns wie sinnlose, rastlose Sisyphuse abzuquälen: „Hinter dem Sternenzelt“ wartet auch auf uns, auf mich, ein gütiger und barmherziger Vater, der auch mir einmal sagen wird: „Komm Gesegneter, komm Kind Gottes und Erbe des Himmels,  nimm in Besitz das Reich, das ich dir bereitet habe und nimm Teil an der Freude deines dich liebenden Vaters.

Ihm entgegenzugehen, „entgegenzureifen“, das ist der Sinn unseres Lebens, der Auftrag ihn durch unser persönliches Gebet zu verehren, „seinen Namen“ zu heiligen.

Danke Gospa, Du Weggefährten in unserem Leben, dass Du uns auf unserer  Pilgerfahrt durch unser Erdenleben anspornend zur Seite stehst.

Pater Donat Kestel