Das Treffen in Medjugorje findet vom 22. bis 25. Oktober 2026 statt.

Die Mariologie des Zweiten Vatikanischen Konzils – Mariologische Tage im Oktober in Medjugorje
Vom 22. bis 25. Oktober finden in Medjugorje die „Mariologischen Tage“ statt. Diese Veranstaltung, die vom Pfarrbüro Medjugorje, dem Informationszentrum „Mir Medjugorje“ (ICMM) und der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie (PAMI) organisiert wird, stellt eine neue Form der Zusammenkunft dar und bietet die Gelegenheit, sich mit dem Glauben der Kirche an die selige Jungfrau Maria auseinanderzusetzen.
„Gerade in Medjugorje – einem Ort der besonderen Gegenwart Mariens – bieten wir die Möglichkeit zur intellektuellen und geistlichen Weiterbildung in der Mariologie: um den Glauben der katholischen Kirche an die Jungfrau Maria besser zu verstehen und die richtigen Kriterien für die Verehrung Mariens sowie für die marianische Spiritualität zu verinnerlichen. Maria nimmt einen bedeutenden Platz im Glauben und Leben der Kirche ein. Als Mutter Gottes hat sie auf einzigartige Weise Anteil am Heilswerk Gottes für die Menschheit. Als Mutter der Kirche ist sie mit allen Gläubigen verbunden und begleitet sie durch ihre Führung und Fürsprache“, erklären die Organisatoren. Sie erläutern, dass der Schwerpunkt dieser ersten Veranstaltung auf der „Auseinandersetzung mit der Mariologie des Zweiten Vatikanischen Konzils“ liegen werde; schließlich habe das Konzil Maria in das Herz der Kirche und der Heilsgeschichte gerückt und sie als Vorbild eines lebendigen, aktiven Glaubens – sowohl im persönlichen als auch im öffentlichen Leben – dargestellt.
Zu den Vertretern der Organisatoren und den Teilnehmern gehören der Pfarrer von Medjugorje, Pater Zvonimir Pavičić, der Vorstandsvorsitzende des ICMM, Pater Danko Perutina, der ICMM-Direktor Vedran Vidović, die Programmkoordinatorin Sr. Valerija Kovač (Katholisch-Theologische Fakultät Zagreb) sowie der Präsident der Päpstlichen Internationalen Marianischen Akademie in Rom, Pater Stefano Cecchin. Letzterer betonte, dass „die Mariologie die Lehre von Christus und der Kirche miteinander verbindet“ und dass „die Beschäftigung mit Maria bedeutet, in die Fülle des christlichen Geheimnisses einzutauchen“.
„Maria führt immer zu Jesus. Sie möchte der Welt stets Jesus schenken, auf Ihn hinweisen und jedem sagen: ‚Dies ist der Erlöser‘“, erklärte Pater Zvonimir Pavičić. Ebenfalls an den Mariologischen Tagen in Medjugorje beteiligt sind Pater Gian Matteo Roggio (PAMI; Katholische Universität vom Heiligen Herzen – Rom), Sr. Daniela del Gaudio (PAMI; Päpstliches Athenaeum Regina Apostolorum – Rom), P. Jozo Grbeš (Provinzial der Herzegowinischen Franziskanerprovinz), P. Mladen Parlov (Katholisch-Theologische Fakultät, Split), P. Mijo Nikić (Philosophisch-Theologisches Institut der Gesellschaft Jesu in Zagreb), P. Miljenko Šteko (Guardian des Internationalen Kollegs Antonianum in Rom), P. Milan Gelo (Katholisch-Theologische Fakultät, Zagreb) und P. Marco Mendoza (Sekretär der PAMI).
Initiator der „Mariologischen Tage“ ist Erzbischof Aldo Cavalli, der Apostolische Visitator mit besonderem Auftrag für die Pfarrei Medjugorje; er hat dazu eingeladen, nach Medjugorje zu kommen – „einem vom Herrn erwählten Gnadenort für die Begegnung mit Ihm“.
Die Organisatoren laden Priester, Katecheten, Theologen, Ordensleute, Studierende und alle interessierten Pilger ein, die Bedeutung der Botschaft des Zweiten Vatikanischen Konzils über die selige Jungfrau Maria für die heutige Zeit zu erkunden – durch Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen, Erfahrungsaustausch und ein Gebetsprogramm.
Alle Interessierten können sich über die Website der „Mariologischen Tage“ (https://mariologicaldays.com) anmelden; das Programm wird simultan in Kroatisch, Englisch, Italienisch und Deutsch sowie bei Bedarf in weiteren Sprachen übersetzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 60 Euro; darin enthalten sind der Besuch aller Veranstaltungen der „Mariologischen Tage“ sowie das Mittag- und Abendessen am Donnerstag, Freitag und Samstag.
© Informationszentrum MIR Medjugorje (https://www.medjugorje.hr/de)