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Danke Gospa für 45 Jahre Deiner täglichen Gegenwart

 

Liebe Gospa, seit nunmehr 45 Jahren kommst Du jeden Tag nach Medjugorje.

Jeden Tag sorgst Du dich um deine Kinder, jeden Tag willst Du mit uns unsere Freuden und unsere Sorgen teilen, jeden Tag willst Du uns näher zu Jesus führen.

Danke, dass Du uns zeigst, dass es um die Ewigkeit geht – und dass dies das wirklich Entscheidende ist.

Danke, dass Du eine so treue Mutter bist - eine Mutter, die ihre Kinder bedingungslos liebt, eine Mutter, die in uns nur das Beste sieht, die uns an der Hand nimmt und uns sagt: „Danke, dass du meinem Ruf gefolgt bist", auch, wenn wir deinen Ruf nicht immer treu beantwortet haben.

Eine Mutter, die sich nicht wegen unserer Schwächen und Fehler abwendet, sondern die versucht, uns durch ihre Worte den richtigen Weg zu weisen.

Danke Maria, dass Dein Ruf immer eine Einladung ist, weil Du weißt, was für uns gut ist. Du willst uns zeigen, wie wir wirklich glücklich werden.

Danke, dass wir Dich kennen lernen dürfen, vor allem, wie unermesslich Du uns liebst und wie sehr Gott uns liebt.

Danke, für all die Menschen, die Du in diesen Jahren gerufen hast, die deinem Ruf gefolgt sind und die Zeugnis geben, für Dich und für Jesus.

Danke für die unzähligen Berufungen zur Ehe, zum gottweihten Leben, zum Priestertum.

Danke Maria für jede Heilung unserer Seelen für jede körperliche Heilung, aber vor allem für den Frieden, den Gott auf deine Fürsprache hin schenkt, und der ein Leben wahrhaft zu ändern vermag.

 Liebe Muttergottes, komm doch noch ganz lange, wir brauchen Dich!

Die Freude am Jahrestag in Medjugorje

Am 24. Juni vor 45 Jahren erschien die Muttergottes zum ersten Mal den Kindern. Was für eine Gnade, welch ein Geschenk für uns alle!

In diesen Tagen ist in Medjugorje eine unglaubliche Freude spürbar: Sowohl über 45 Jahre der besonderen Gegenwart Mariens - als auch über die Möglichkeit, an der Novene teilnehmen zu dürfen, zu der uns die Seherin Marija Pavlović-Lunetti eingeladen hatte. Täglich versammelten sich vom 16. bis zum 24. Juni tausende von Menschen, die gemeinsam von 22.00 Uhr bis 23 Uhr den Rosenkranz beteten. Jeweils um 23.00 Uhr erschien die Muttergottes. 

Es sind unbeschreiblich viele Menschen hier, die dem Ruf der Muttergottes gefolgt sind: Unzählige Kroaten sind mit ihren Familien nach Medjugorje gekommen, viele Pilger, die ganz spontan aus der ganzen Herzegowina angereist sind, um an der Novene teilnehmen zu können und natürlich auch viele Pilger aus aller Welt.

 

Wir sind hier aus Liebe und Dankbarkeit für so viele Gnaden

Vor der Heiligen Messe fand eine Prozession mit der Statue der Muttergottes statt. Die Prozession begann vor der Sakristei und ging durch die unzähligen Pilger zum Außenaltar. Dabei ist die Statue nur ein Abbild. Die Muttergottes ist bei uns - und das bereits seit 45 Jahren, was für ein Geschenk!

Am Abend wurde in Medjugorje feierlich die Abendliturgie begangen, an der viele Priester aus aller Welt konzelebrierten. Zu Beginn wandte sich der Hauptzelebrant P. Jozo Grbeš mit folgenden Worten an die Pilger:

Liebe Schwestern und Brüder, liebe Freunde aus der ganzen Welt.

Heute sind wir hier aus Liebe und Dankbarkeit. Es sind viele Jahre, schon 45. So viele Gnaden, hier, in diesem kleinen, einfachen Ort, indem der Himmel diesen Ort besucht hat. Solange wir suchen, solange wir uns freuen und vor allem, solange wir danken. Eine dankbare Seele versteht auch große Geheimnisse und das einfache Leben." 

Medjugorje - hier bin ich zu Hause

P. Jozo sagte in seiner Predigt zum 45. Jahrestag der Erscheinungen der Königin des Friedens, dass der Mensch ein Suchender sei: nach Sinn, Liebe, Vergebung. „In Medjugorje findet er einen Ort der Begegnung, der Gnade, des Friedens, der Liebe. Es geht um einen Ruf und wenn wir diesem Ruf folgen, geschieht Begegnung.
– die Stille wird lauter als der Lärm,
– die Fragen werden klarer als die Antworten, und
– der Glaube ist weniger eine Idee, sondern mehr eine Erfahrung.“

Er sagte: „In Medjugorje fanden Verlorene zu sich selbst zurück, Ehen erneuerten ihre Liebe, Abhängige änderten ihr Leben, Menschen, die nicht vergeben konnten, vergaben tiefe Wunden, und Priester sowie Ordensleute kamen hier aus der Krise heraus, und viele Menschen hörten auf, Atheisten zu sein. […]
In diesem Suchen wird Medjugorje für viele zu einem Ort des Wunders, und dieses Wunder hat einen Namen: Rückkehr — Rückkehrzu Gott, zu sich selbst und zu den anderen.

Weiter sagte er, dass ihm vor kurzem jemand gesagt habe: „Medjugorje bedeute für ihn: „Hier bin ich zu Hause!“ Die Rückkehr nach Hause, zu den Quellen, zu den Anfängen, ist ein tiefer Akt der Demut“. Und die Demut stehe für das Eingreifen Gottes.

„Liebe Freunde, sehr oft geschieht es auch hier – das wir das eine suchen, aber das erhalten, was wir brauchen.“ Weiter führte er aus: „Dieser Ort ist die Begegnung mit Christus – der Mittelpunkt von allem. Hier lernt man Christus kennen und begegnet Ihm. Wenn wir Ihm nicht begegnen, ist alles andere überflüssig!“ [...]

Einmal habe er jemanden gefragt: „Was ist Medjugorje für dich?“ Die Person antwortete: „Medjugorje ist mein Weg zu Jesus.“ Mein Weg zu Jesus! Jeder hat seinen eigenen Weg. Heilige Orte sind nur die Gnade, den Weg zu Ihm zu finden. Und zu Ihm sollten wir kommen. Wenn du Christus hast, hast du alles. Wenn du Ihn nicht hast, dann ist alles, was du hast, nichts! Er ist der Sinn, die Weisheit, die Wahrheit und die Liebe.“

Abschließend lud er uns ein, neu das Evangelium in die Hand zu nehmen um das Leben zu verstehen und darin auch die Sendung Mariens zu erkennen. Sie verweise immer auf Ihn:„Tut alles, was Er euch sagt!“ Was heißt das in unserem Leben?“ Es bedeute, Gott zu lieben, nicht mehr zu sündigen, Jesus zu empfangen in der Eucharistie, zu vergeben, sein Kreuz auf sich zu nehmen und hinauszugehen und das Evangelium zu verkünden, klar und heilig zu sein und keine Angst zu haben. Und: Wir sollten den Ruf und die Liebe der Gottesmutter mit nach Hause nehmen, damit unser Leben mehr Liebe hat und durch die Liebe den Sinn. Durch die Liebe wissen wir, was wir tun müssen und wie wir leben sollen.“ Zum Schluss stellte er uns die Frage: „Wie steht es um eure Liebe?“ Denn: Der Zustand der Liebe sei der Zustand unserer Seele.

 

Hubert Liebherr berichtet: Wie wir den Friedensmarsch begannen...

Friedensmarsch in Medjugorje

Am 24. Juni fand bereits der 35. Friedensmarsch vom ca. 12 Kilometer entfernten Franziskanerkloster Humac nach Medjugorje statt. Er begann um 06:00 Uhr in der früh, und es nahm eine sehr große Zahl an Pilgern teil.

P. Zvonimir Pavičić, der Ortspfarrer von Medjugorje, führte die Pilger mit Gebet und den Gesang. Dabei wurde der Rosenkranz in den unterschiedlichen Sprachen vorgebetet.

In Medjugorje wurden die Pilger von P. Antonio Primorac, Kaplan in Medjugorje erwartet, der das Allerheiligste aussetzte und zu einer kurzen Anbetung einlud. Es war eine fröhliche und feierliche Stimmung - würdig, dieses so besonderen Tages.

Der Friedensmarsch entstand vor 35. Jahren in den damaligen Wirren des Bosnienkrieges. Er wurde von Hubert Liebherr initiiert und ist bis heute ein fixer Programmpunkt bei den Feierlichkeiten des Jahrestages in Medjugorje.

Wir empfehlen Euch, die Geschichte des Friedensmarsches zu lesen, oder Euch das beigefügte Video anzuhören. 

Gerade in diesen Tagen ist es so ein Geschenk, gemeinsam um den Frieden zu beten.

Warum gerade ein Friedensmarsch?

„In dieser ohnmächtigen Situation ging uns auf, dass wir im Rosenkranz - unserer Davidsschleuder - die viel stärkere Waffe in der Hand haben. Wir erinnerten uns an den Satz der Gospa: ‚Ihr habt vergessen, dass man mit dem Rosenkranzgebet Kriege verhindern kann!‘“

 Hubert Liebherr
 

Mehr über die Entstehung des Friedensmarsches erfahren...

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