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Internationale Kommission
Die internationale Kommission zur Untersuchung des Phänomens von Mediugorje tagte am 14. Juni 2011 in Rom zum dritten Mal. Bei dieser Sitzung waren neben den anwesenden Mitgliedern der Kommission auch die Seherin Ivanka lvankovic - Elez, der Erzbischof von Zadar Zelimir Puliic und Dr. Mato Zovkic, Professor an der katholisch-theologischen Fakultät von Vrhbosna in Sarajevo, anwesend. Die erste Sitzung der Kommission wurde Anfang April 2010, kurz nach ihrer Gründung, abgehalten. Dabei konnte die Kommission die Richtlinien, nach denen sie arbeiten wird, beschließen. Die ganze Untersuchungsarbeit der Kommission soll dann der Kongregation für die Glaubenslehre dargelegt werden, die ihre Schlussfolgerungen ziehen und sie dem Papst vorlegen wird. Die Untersuchungsergebnisse sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Zunächst wurde angenommen, dass die Kommission zur Untersuchung des Phänomens Medjugorje öffentlich arbeiten wird, das wurde aber in letzter Minute geändert.
Nachdem der Heilige Stuhl Medjugorje unter seine Zuständigkeit gestellt hatte, begann die internationale Kommission mit der Untersuchung des Phänomens Medjugorje. Das Phänomen von Medjugorje beinhaltet umfangreiche Arbeit und die Hauptpunkte sind die Erscheinungen, die schon 30 Jahre lang andauern und von denen die sechs Seherinnen und Seher bis heute bezeugen, dass sie die Gospa sehen. Die internationale Kommission lud als erste der sechs Seherinnen bzw. Sehern Ivanka nach Rom ein. Ivanka war die erste der Seherinnen und Sehern, welche die Gospa am 24. Juni 1981 gesehen hat, danach haben sie an jenem Tag auch die anderen Seherinnen und Seher gesehen. Vor der vatikanischen Kommission gab Ivanka Zeugnis von ihren Begegnungen mit der Gospa. Der Inhalt des Zeugnisses von Ivanka wurde nicht veröffentlicht, aber es wurde bestätigt, dass die Seherin alles erzählt hat, was sie erlebt, und dass die Gospa ihr nur noch einmal im Jahr erscheint, und zwar an jedem 25. Juni, am Tag, an dem sich genau vor 30 Jahren die Gospa als Königin des Friedens vorgestellt hat und mit den Seherinnen und Sehern zu sprechen begonnen hat. Dieser Tag wird in Medjugorje bis heute als Jahrestag der Erscheinungen gefeiert.
Zur Untersuchung des Phänomens Medjugorje hat es bisher mehrere Kommissionen gegeben, die ihr Urteil und ihre Stellungnahmen darlegten. Die letzte Erklärung gab die Bischofskonferenz von Jugoslawien am 10.4.1991 in Zadar, wo gesagt wurde, dass sie auf der Basis der Untersuchungen bis jetzt die Übernatürlichkeit der Ereignisse nicht bestätigen kann.
Die so formulierte Erklärung von Zadar ließ den Weg für weitere Untersuchungen offen. Der Heilige Stuhl gründete am 17. März 2010 eine internationale Kommission unter der Leitung des italienischen Kardinals Camillo Ruini.
Quellennachweis: www.gebetsaktion.at Heft 3/2011
