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"Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes und mit Hoffnung im Herzen, die alles Böse besiegt."
Heilig ist der Ort, wo Du stehst - Pater Tomislav Pervan aus Medjugorje
Verehrte Leser!
Achtundzwanzig Jahre sind es her, dass am Abhang des Berges Crnica der biblische aber auch der neutestamentliche Brennende Dornbusch aufloderte, der bis heute brennt, aber nicht niederbrennt, an den Millionen und Abermillionen barfuss herantraten, nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen hatten, der Ort, auf dem du stehst, ist heilig sagte der Herr zu Moses. Heilig ist auch dieser Ort bei uns, nicht auf Grund menschlichen Wollens oder Wünschens, sondern durch göttliches Wirken und Wollen.
Alle Versuche, diesen Dornbusch auszulöschen oder zu beseitigen, misslangen. Vor 28 Jahren wurde dieser Ort zum Zentrum einer geistlichen Bewegung in der Katholischen Kirche und in der Welt. Wenn man all das, was sich hier ereignet, näher betrachtet und überdenkt, dann kann man erkennen, dass es eine globale Dimension erhalten hat, dass es zu einer planetaren Erneuerung der Welt und des Menschen im Geiste Christi geworden ist, die initiiert, begleitet und unterstützt wurde durch die Jungfrau und Mutter, die Braut des Hl. Geistes, die Gottesmutter Maria.
Es übertraf bei weitem alle Vorstellungen, die man am Beginn des Geschehens vielleicht haben konnte. Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie die Apostel und Maria nach Pfingsten, als sie bloß der Stimme und Leitung des Heiligen Geistes folgen mussten, der das Werk Christi vollenden und alle in die volle Wahrheit über die Sendung Jesu führen sollte. Man musste mit offenen Augen und Herzen auf die Eingebungen des Geistes und Mariens achten und danach leben.
Medjugorje ist von Beginn an eine Einladung dazu, dass wir uns in die Schule Mariens begeben. Dort können wir Gott und seine Liebe erfahren. Maria lädt uns ein, schweigend und horchend Gott im Herzen zu erfahren als Quelle des Lebens. Von ihr können wir lernen, wie Gott handelt und wie der Mensch darauf antwortet. In ihrer Zustimmung zeigt sich das volle Ja zu Gott und das klare Nein zu allen babylonischen Türmen dieser Welt, und es wird sichtbar der Plan Gottes mit allen, die nach Gerechtigkeit und nach Gott hungern und dürsten.
Die Marienerscheinungen zeigen das Mitleid und Erbarmen Gottes und seine Gnade sozusagen im Detail. Sie sind ein Ausdruck seiner Liebe, die über die Sünde der Welt traurig ist. Maria antwortet auf Liebe mit Liebe, und darum ist sie uns in Glaube und Liebe ein leuchtendes Vorbild. Sie macht den Schmerz Gottes über den Zustand der Welt zu ihrem eigenen und ist verfügbar für das Heil und die Rettung der Welt. Sie lehrt uns, Liebe zu empfangen, um der Welt das Wort der Liebe zu gebären, das unseretwegen und zu unserem Heil Mensch geworden ist.
Platon verglich den Menschen mit einem löchrigen Gefäß, das man nicht endgültig füllen kann. Der Alkoholiker sagt: Noch ein Gläschen, und ich bin glücklich. Aber seine Vorstellung bewahrheitet sich nicht. Der Drogensüchtige sagt: Noch einen Schuss, und ich bin im Himmel! Aber er findet sich in der Hölle. Der Wüstling sagt: Noch Sex mit dieser oder jener Frau, und ich finde Erfüllung. Doch es geschieht nie und nimmer. Der Spielsüchtige: Nur noch diesen Einsatz und alles Geld ist weg. Mögen die Sinnesorgane vielleicht auf ihre Rechnung kommen, die Seele bleibt leer, das Herz unerfüllt. Als wollte sich der Mensch ein für alle Mal satt essen und satt trinken! Weil Gott selber seinen Chip in uns gelegt hat, weil die Seele eine ungeheure Tiefe und Weite hat, kann sie nur Gott ausfüllen. Dieser Chip führt uns nach Medjugorje. Hier wird klar und deutlich, dass der Mensch für den Himmel und für Gott geschaffen ist, der ihn allein glücklich machen kann. Richten wir unsere Antennen auf Gott und die Gospa aus!
Tomislav Pervan
