Die Friedensbotschaft der Muttergottes im Kontext zu den heutigen Kriegen
Die Kriege unserer Zeit zeigen, wie schwach der Mensch ohne Gott ist.
Liebe Brüder und Schwestern,
wir leben in einer Zeit, in der die Nachrichten fast täglich von Kriegen, Spaltungen und Unruhe berichten. Die Namen von Ländern, Bündnissen, Interessen und mächtigen Menschen werden genannt ... aber hinter jeder Nachricht stehen Menschen - Familien, Kinder, Mütter, die weinen.
Die Gottesmutter spricht in ihren Botschaften nicht politsch. Sie analysiert keine Strategien oder militätische Pläne. Ihre Botschaft ist einfach, aber zugleich sehr tief:
„Friede, Friede, Friede - und nur Friede."
Das ist kein Slogan. Es ist der Ruf der Mutter.
1. Der Krieg beginnt im Herzen
Die Gottesmutter lehrt uns, dass der Krieg nicht an Grenzen beginnt, sondern im menschlichen Herzen.
Er beginnt, wenn die Vergebung verschwindet.
Er beginnt. wenn der Stolz Besitz vom Menschen ergreift.
Er beginnt, wenn der Mensch Gott vergisst.
Heute sehen wir Konflikte in der ganzen Welt - im Nahen Osten bis nach Europa, von Spannungen zwischen Nationen bis hin zu Spaltungen innerhalb von Familien. Doch die Gottesmutter führt uns zurück zum Anfang: Der Friede beginnt in mir.
Wenn in mir kein Friede ist, wie kann dann Friede in der Welt sein?
2. Gebet und Fasten - Waffen des Friedens
Mehrmals hat die Gottesmutter gesagt, dass sogar Kriege durch Gebet und Fasten aufgehalten werden können. Das ist eine geistliche Logik, die über die Politik hinausgeht.
Die Welt glaubt an die Macht der Waffen.
Der Himmel glaubt and die Kraft eines knienden Herzens.
Wenn eine Familie gemeinsam betet, fallen Mauern.
Wenn ein Volk fastet und sich bekehrt, verändert sich das geistliche Klima.
Vielleicht können wir nicht zwischen Ländern verhandeln, aber wir können:
-den Rosenkranz für den Frieden beten
-für die Bekehrung der Welt fasten
-denen vergeben, die uns verletzt haben
Das ist unsere Verantwortung.
3. Frieden als persönliche Entscheidung
Die Gottesmutter ruft uns nicht dazu auf, Beobachter zu sein. Sie ruft uns dazu auf, Träger des Friedens zu werden.
In einer Welt voller Lärm sucht sie die Stille.
In einer Welt voller Hass sucht sie die Liebe.
In einer Welt voller Angst sucht sie das Vertrauen auf Gott.
Die Kriege unserer Zeit zeigen, wie schwach der Mensch ohne Gott ist.
Aber sie zeigen auch, wie sehr die Welt nach Zeugen des Friedens hungert.
4. Was bedeutet das für uns heute?
Das bedeutet:
-keinen Hass mit unseren Worten zu verbreiten
-Nationen und Menschen nicht vorschnell zu verurteilen
-für alle zu beten - auch für jene, die wir nicht verstehen
-in unseren Familien eine Kultur der Vergebung aufzubauen.
Denn wenn in unseren Familien der Friede herrscht, beginnt sich auch die Welt zu verändern.
Euer Ivan
Zusammenfassung
Liebe Brüder und Schwestern,
die Botschaft der Muttergottes im Kontext der heutigen Kriege ist nicht politisch – sie ist prophetisch.
Sie erinnert uns daran, dass die Zukunft der Menschheit eine geistige Dimension hat.
Wenn der Mensch zu Gott zurückkehrt, wird Frieden herrschen.
Wenn das Herz heilt, werden die Völker heilen.
Deshalb lasst uns heute die Entscheidung treffen:
Wir wollen nicht Teil der Dunkelheit, sondern Teil des Lichts sein.
Wir werden keine Angst verbreiten, sondern das Gebet.
Wir werden uns nicht für den Hass entscheiden, sondern für den Frieden.
Denn die Mutter ruft uns! Lasst uns ihrem Ruf folgen! Wir dürfen wir nicht länger warten!
Gottes Segen
Ivan Dragičević
Foto:ICMM
