Das Fasten ist ein Zeichen der Liebe
- Von Vicka Ivanković-Mijatović -
Die Muttergottes lädt uns dazu ein, am Mittwoch und Freitag bei Wasser und Brot zu fasten. Die Leute beklagen sich oft und sagen, dass die Jungfrau zu viel verlangt, wenn sie will, dass wir jede Woche diese Opfer bringen. Doch das Fasten ist keine Verpflichtung oder Aufgabe, sondern ein Zeichen der Liebe. […] Natürlich ist niemand, dem es schlecht geht, dazu verpflichtet. Es reicht, wenn er ein kleines Opfer bringt; das, was er tun und durchhalten kann. Dann ist Maria zufrieden.
Eine Liebestat für Gott und die Gospa
Die Menschen hingegen, denen es gut geht, sollen sich nicht beklagen. Sie sollen dieses kleine Opfer als Liebestat Gott und der Muttergottes gegenüber vollbringen. Sie sollen kein Problem damit haben, und nicht sagen: „Heute fühle ich mich schlecht, ich habe Kopfweh. Ich faste nicht.“ Sie sollen einen fest entschlossenen Willen haben. Es ist nicht nötig, dass diejenigen, die gerade damit anfangen, unbedingt sofort ein absolutes Fasten mit Wasser und Brot einhalten. Sie können auch allmählich damit beginnen, indem sie kleine Anstrengungen vollbringen, zum Beispiel auf Kaffee oder Nachtisch verzichten und diese kleinen Opfer für den Herrn und die Jungfrau darbringen. So bereite ich mich allmählich innerlich vor und dann wird der Moment kommen, in dem ich diese Liebestat ausführe, weil ich es so will. Mit gutem Willen kann alles gelingen. Die Muttergottes bittet uns nicht um ihrer selbst willen um das Fasten, sondern um unseretwillen. Denn durch diese Handlung können wir innerlich gereinigt werden und das ist etwas sehr Schönes.
Quelle: Medjugorje aktuell (Auszug aus dem Buch „Mit Maria in Medjugorje“)
Foto: ICMM
