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P. Matthias Nsamba

Hochwürden Matthias Nsamba wurde 1970 in Uganda geboren und dient in der Südafrikanischen Republik als Priester. Alles, was er in Medjugorje erlebt hat, möchte er auch seinen Gläubigen vermitteln. Auf diese Weise wurde die Idee geboren, ein Heiligtum der Königin des Friedens zu errichten, dessen Ziel es ist, die Botschaften der Gospa auch in Südafrika zu verbreiten.

In Radio „MIR“ Medjugorje berichtete Pfarrer Matthias: „Ich stamme aus einer großen Familie mit fünf Schwestern und vier Brüdern. Es gereicht mir zur Ehre, dass einige meiner Familie Märtyrer in Uganda geworden sind, die ihr Blut vergossen haben. Diese aufopferungsvollen Menschen wurden zum Samen des Glaubens in der katholischen Kirche. 1965 hat nämlich König Muanga eine große Hinrichtung begonnen und so kam es zu Massentötungen. Es möge ein Zeichen sein, dass ich in Uganda, in einer fest im katholischen Glauben verwurzelten Familie, in einem Land überzeugter Katholiken aufgewachsen bin. Jährlich besuchen etwa drei Millionen Gläubige unser Heiligtum und wir gedenken der Märtyrer von Uganda. Meine Berufung zum Priester verdanke ich der seligen Jungfrau Maria. Oft haben wir meine Mutter gefragt, warum wir Maria unsere Mutter nennen; hat Sie denn Kinder? fragten wir weiter. Unsere Mutter antwortete mir, dass Jesus ihr Kind sei und da sagte ich, ich möchte auch ein Kind Mariens sein. Meine Mutter riet mir daraufhin, mit einem Priester zu sprechen. So bin ich nach einem eingehenden Gespräch 1985 ins Priesterseminar eingetreten. Am 5. Oktober 1985 wurde ich zum Diakon geweiht, genau am Rosenkranzfest der seligen Jungfrau Maria. Im darauf folgenden Jahr wurde ich zum Priester geweiht.“

Über seinen Priesterdienst in Südafrika berichtete er: „Wir sprechen oft von den politischen Ereignissen, die Teil der Wirklichkeit in Uganda waren. Das ganze Gemeindeleben war zerstört. Darum ist auch die Zahl der Katholiken nicht mehr als 5%. Dies war auch der Grund, warum ich nach Südafrika gegangen bin, denn hier herrschte Priestermangel. In vielen Gegenden werden die Katholiken bedrängt, ein Zeichen dafür, dass der katholische Glauben hier nicht sehr verwurzelt ist. So ist es nicht verwunderlich, dass wenn man von Medjugorje spricht, laufend Wunder von Gott und der Gospa geschehen In Irland hörte ich zum ersten Mal von diesem besonderen Ort. Eine Gruppe irischer Pilger aus Knock, bat mich, sie dorthin zu begleiten. So kam ich hierher. Viel habe ich von Medjugorje gehört und gelesen. Bis vor kurzem habe ich mich noch nicht dazu entschließen können, die Zeit war noch nicht reif. Doch irgendwann fühlte ich, dass nun der Augenblick gekommen war. Gott sei Dank, dass es diesmal gelungen ist. Es war nicht leicht ein Visum zu erhalten. Die Gottesmutter hat geholfen. Ich habe hier die Gnade Gottes erfahren. Ich sage, dass hier Gott anwesend ist und die Gottesmutter lebt. Ich hatte als Priester wenig Lust, den Rosenkranz zu beten. Mein priesterliches Gebetsleben war bisher armselig. Medjugorje hat das verbessert. Dafür bin ich der Gottesmutter sehr dankbar. Auch das Fasten fiel mir schwer, aber das hat sich ebenso geändert. Weil sich mein Gebetsleben so positiv gewandelt hat, wirkte sich das auch auf meine Pfarrkinder aus: sie haben eine Gebetsgruppe gebildet und vielfach zu beten und zu fasten begonnen, ob jung oder alt. Wir lesen die Botschaften und verwirklichen sie, so gut wir können. Ich selbst fühle mich als marianischer Priester und wir sind alle ihre Kinder, sie führt uns. Es ist erbaulich zu sehen, wie viele Menschen hier in Medjugorje zur Beichte gehen und wie viele verändert werden. Hier findet der Mensch Frieden.“

Quelle: www.medjugorje.hr