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Zufallsbotschaft

Botschaft für den Tag

Lieber Besucher,

Seit 1981, dem Beginn der Erscheinungen, gibt die Muttergottes durch sechs Kinder Botschaften, die zunächst besonders zur Formung der Kinder und der Pfarrei dienten. Seit dem 25. Januar 1987 gibt Sie ihre Botschaften durch die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti einmal monatlich, jeweils am 25. des Monats.
Die Muttergottes nennt Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten als die Mittel, die uns zu Gott und zum Frieden führen.

Aus diesen Botschaften wählen wir für Sie täglich eine aus.

Monats Botschaft vom 25. Februar 2013

"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch zum Gebet auf. Die Sünde zieht euch zu den irdischen Dingen, ich aber bin gekommen um euch zur Heiligkeit und zu den göttlichen Dingen zu führen, ihr aber kämpft und verbraucht eure Energie im Kampf mit dem Guten und dem Bösen, das in euch ist. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, bis euch das Gebet zur Freude wird und euer Leben zu einem einfachen Gang zu Gott wird. Danke dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.02.2013 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

"Jesus sagte ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten." (Lk 18,1) Auch Maria ruft uns immer wieder erneut zum beharrlich-kontinuierlichen Gebet auf. Sie weiß, wie wir hin- und hergerissen sind zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen der Wahl die irdischen Dinge zu bevorzugen und die göttlichen zu vernachlässigen. Wie viele Menschen sind zwar von der Existenz ihrer Seele, von der Innenwelt ihres Ichs überzeugt, aber die äußeren Dinge beschäftigen sie so sehr, dass sie an der Oberfläche bleiben, dass sie keine Zeit haben und keine Notwendigkeit verspüren bei sich selbst Einkehr zu halten, im Gebet mit Gott ihrem Schöpfer in Kontakt zu treten. Arbeitswut, bestimmte Gewohnheiten, Abhängigkeiten oder ungezügelte Leidenschaften können den Einzelnen so fesseln, oder auch Schicksalsschläge oder Krankheiten können die Seele lahm legen, dass das Tor zu ihrer Innerlichkeit und zum Gebet versperrt erscheint. Sehr eindringlich beschreibt der hl. Paulus diese Situation: "Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleische, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist in mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen. Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will." (Röm . 18-19)  Dieser innere Streit, den es täglich auszufechten gilt, kostet  Energie. "Ihr aber kämpft und verbraucht Energie im Kampf mit dem Guten und dem Bösen, das in euch ist." Wenn es hier darum geht Energie zu sparen, bleibt die Frage nach der günstigsten Methode. Die Gospa rät, wie schon so oft, zum konstant-beharrlichen Gebet. "Meine lieben Kinder, betet, betet, betet". Wir sollen uns nach unserem Schöpfer, unserem Herrn und Heiland ausrichten, ihn im Gebet innerlich ansprechen, unsere Anliegen vor ihm ausbreiten.

Wenn ein Bäumchen zum Baum heranwachsen soll, wenn es den Unbilden der Umwelt trotzen will, ist es angewiesen auf Licht, Luft und Sonnenschein, auf Wasser und Erdreich. Ähnlich ist es mit dem geistigen Wachstum unserer Seele. Damit uns "das Gebet zur Freude wird", damit unser "Leben zu einem einfachen Gang zu Gott wird", brauchen wir die Beharrlichkeit des Gebetes, brauchen wir den Gnadenstrom, der uns aus dem Gebet zufließt.  Das Reuegebet hilft uns, dass das Böse, "das in uns ist", nicht die Oberhand gewinnt, dass uns die Sünde, die uns zu den irdischen Dingen hinzieht, leid tut, dass wir sie meiden. Für das Gute, das es aber vielfältig auch in uns gibt, dürfen wir danksagen, loben und preisen den Herrn, dürfen wir in den österlichen Jubel ausbrechen, denn wir heißen nicht nur Kinder Gottes, dank der Taufe sind wir Kinder Gottes und damit Erben des Himmels, Erlöste, die dem ewigen Leben entgegen gehen. Wir haben Anteil an der Auferstehung unseres Herrn und auch wir erwarten getrost sein Kommen in Herrlichkeit. Das ist das große Anliegen der Gospa: " Ich bin gekommen, um euch zur Heiligkeit und zu den göttlichen Dingen zu führen." Die irdischen Dinge reichen nicht aus, die körperliche Seite unseres Lebens ist längst nicht alles, was unser Selbstsein, was unser Dasein auf Erden ausmacht. Die Erkenntnis, dass wir eine unsterbliche Seele haben, müsste unser Selbstbewußtsein wachsen und reifen lassen. Die Schönheit der Seele, unser Innenleben, müßte uns wieder intensiver einsehbar, erfahrbar werden, wir müßten es eifriger pflegen, hegen und im Auge behalten. Die Gospa bedauert, dass unsere Sorge zu sehr auf die Dinge des irdischen Lebens gerichtet bleiben, auf die äußere Welt. "Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber an seiner Seele Schaden leidet? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?" (Mt 16,26). Der Erlöser will uns entgegenkommen, will uns seine vielfachen, vielfältigen Gnaden vermitteln: "Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen." (Mt 16,27). Maria kennt aus eigener Anschauung die Herrlichkeit Gottes und möchte, dass auch wir die unendliche Güte, die grenzenlose Liebe und die unermessliche Barmherzigkeit Gottes erfahren.

Danke Gospa für Deinen erneuten Aufruf zum Gebet und zur Beharrlichkeit den Weg zu Gott einzuschlagen, damit wir zu Gott einen einfachen Zugang finden.

Pater Donat Kestel