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Botschaft für den Tag

Lieber Besucher,

Seit 1981, dem Beginn der Erscheinungen, gibt die Muttergottes durch sechs Kinder Botschaften, die zunächst besonders zur Formung der Kinder und der Pfarrei dienten. Seit dem 25. Januar 1987 gibt Sie ihre Botschaften durch die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti einmal monatlich, jeweils am 25. des Monats.
Die Muttergottes nennt Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten als die Mittel, die uns zu Gott und zum Frieden führen.

Aus diesen Botschaften wählen wir für Sie täglich eine aus.

Monats Botschaft vom 25. Juni 1995

"Liebe Kinder!

Heute bin ich glücklich, euch in so großer Anzahl zu sehen, und daß ihr gefolgt seid und gekommen seid, meine Botschaften zu leben. Ich lade euch ein, meine lieben Kinder, freudige Träger des Friedens in dieser unruhigen Welt zu sein. Betet für den Frieden, daß sobald wie möglich die Zeit des Friedens zu herrschen beginnt, welche mein Herz mit Ungeduld erwartet. Ich bin euch, meine lieben Kinder, nahe und halte für jeden von euch vor dem Allerhöchsten Fürsprache. Ich segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen. Danke, daß ihrmeinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.06.1995 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Wir haben den 14. Jahrestag der Erscheinungen mit einem großartigen Fest gefeiert. An der Abendmesse haben ca. 40.000 Menschen teilgenommen. Es war eine wahre Pilgerexplosion. Allein aus Polen kamen 15 Busse, 10 aus der Tschechischen Republik und der Slowakei. Viele Pilger kamen aus Rumänien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien, England, Irland, aus den USA, Australien, Neuseeland und sogar 280 Pilger aus Brasilien und zahlreiche Kroaten waren da. Wir können Dir nur danken, Herr, dass Du diese Arbeit durch Maria, die Königin des Friedens, begonnen hast und sie auch weiterhin fortführst. Im Moment sind alle Seher hier: Jakov mit seiner Frau und Kind, Ivan mit Laureen, Mirjana und Ivanka mit ihren Familien, Vicka, und Marija ist mit ihrem Mann und ihrem Sohn Michele aus Italien gekommen. Wir haben eine Novene abgehalten, bei der jeder der Seher, der hier war, das ‚Magnificat’ vorgebetet hat, und - wie in den Anfangsjahren - auch das Glaubensbekenntnis, die 7 Vaterunser, Gegrüßet seist Du, Maria, und Ehre sei dem Vater am Schluss der Messe gebetet hat. Ivanka hatte ihre jährliche Erscheinung am Jahrestag. Die Muttergottes kam um 18.35 Uhr und ist 6 Minuten geblieben. Ivanka teilte uns mit, dass Maria sehr froh war und sich für die vielen anwesenden Menschen bedankt hat. Sie hat uns ermutigt, viel für die Familien zu beten, weil in dieser Zeit besonders die Familien des Gebets bedürften. Satan möchte die Familien zerstören und Maria ruft uns auf, Träger Ihres Friedens zu werden. Maria hat dann zu Ivanka über die Geheimnisse gesprochen, worüber sie uns nichts sagen könne. Danach hat die Muttergottes alle Anwesenden gesegnet. Nachdem die Erscheinung beendet war, sagte Ivanka: „Nun muss ich wieder ein ganzes Jahr auf Sie warten!“ Die bei der Erscheinung anwesend gewesen waren haben mir gesagt, dass Ivanka reagiert habe wie ein Kind, wenn die Mutter erscheint, so als ob sie unter einem leichten Schock gestanden hätte. Die politische Lage um uns ist ruhig. In diesem Gebiet gibt es keine Kämpfe, aber sowohl in West- als auch in Ostbosnien und um Sarajewo wird zwischen Moslems und Serben heftig gekämpft. Die Moslems versuchen mit kroatischer Unterstützung den Würgegriff um Sarajewo aufzubrechen. Man sagt, dass sie eine vierte Winterblockade nicht mehr riskieren können. Leider muss ich sagen, dass sich die Weltgemeinschaft wieder unverantwortlich verhält. Die Serben können nur machen, was sie wollen, wenn die Welt sich nicht dazu aufrafft, schärfere Maßnahmen zu ergreifen. Wir können nur hoffen, dass die Menschen endlich aufwachen und Frieden schließen werden. Wie immer, hat uns die Muttergottes durch Marija eine Botschaft gegeben.

Heute bin ich glücklich, euch in so großer Anzahl zu sehen, und dass ihr gefolgt seid und gekommen seid, meine Botschaften zu leben
Es war wirklich eine große Anzahl und Maria dankt Ihren Kindern auf diese Weise. Wenn wir heute all die Pilger sehen, dann müssen wir zugeben, dass sie zu Menschen des innigen Gebets geworden sind. Wir müssen auch zur Kenntnis nehmen, dass jene, die trotz aller neuen Kriegsmeldungen von weit her gekommen sind, Menschen sind, die allen Hindernissen zum Trotz Maria in aller Ernsthaftigkeit folgen wollen. Dieses Mal ruft uns Maria auf:

Ich lade euch ein, meine lieben Kinder, meine freudigen Träger des Friedens in dieser unruhigen Welt zu sein
Hier müssen wir die Dinge sehr ernsthaft bedenken. Maria wünscht zuerst, dass wir Träger des Friedens sind. Wie in der Mai-Botschaft ruft Sie uns wieder zur Aktivität auf. Wir sollen den Frieden zu anderen tragen, um - wie Sie im Mai gesagt hat - mehr Menschen zu Ihrem Unbefleckten Herzen zu bringen. Nach 14 Jahren betrachtet uns Maria als Erwachsene, die Ihr jetzt helfen können. Wir erhalten die Gnade nicht, damit wir sie für uns behalten, sondern, um sie zu anderen Menschen zu tragen. Wir müssen etwas tun. Sollten wir uns fragen, wie wir zu Trägern des Friedens werden können, dann sollten wir uns entscheiden - wie Sie uns im April gesagt hat - Menschen der Liebe zu werden. Liebe ist die Voraussetzung für den Frieden. Wer sich nicht für die Liebe zu Gott, zu sich selbst und zu den Mitmenschen entscheidet, kann kein Träger des Friedens werden, da wir nur durch die Liebe zur Vergebung, zur Annahme der Vergebung und zur Versöhnung fähig werden. Wer dazu nicht bereit ist, kann weder den Frieden in seinem eigenen Herzen tragen noch ihn anderen Menschen anbieten. Wir müssen um diese Liebe beten, so wie Maria uns auch in der April-Botschaft aufgerufen hat. Heute sagt uns Maria, dass wir „freudige Träger des Friedens“ werden müssen. In diesem Zusammenhang müssen wir „freudig“ im biblischen Sinn verstehen, und das bedeutet, die innere Kraft zu haben, mit der wir unser Leid und unser Kreuz auf eine Art tragen können, ohne dass wir neues Leid und neue Kreuze für andere Menschen schaffen. Freude im biblischen Sinn schließt Leid, Verfolgung oder andere Schwierigkeiten nicht aus, aber man kann trotz aller Probleme und Schwierigkeiten immer noch Freude in sich selbst erhalten. Jesus sagt in den Seligpreisungen: „Freut euch, wenn euch andere angreifen, wenn euch andere verfolgen.“ Wenn wir Träger des Friedens werden, sollten wir uns dessen bewusst sein, dass wir das nicht allein tun, sondern dass wir Ihre freudigen Träger des Friedens sind. Maria ist die Königin des Friedens und wir sollten wissen, dass Sie bei uns ist und mit uns auf diesem Weg bleibt. Um das alles zu verstehen, sollten wir nicht vergessen, dass Jesus die letzte Prüfung am Kreuz bestanden hat, um König des Friedens zu werden, und dass Er im tiefsten Leiden und in der tiefsten Demütigung aus Seinem Verwundeten Herzen im Gebet zum Vater gerufen hat, Er möge „allen vergeben, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ In derselben Stunde hat auch Maria Ihre Prüfung bestanden, um die Königin des Friedens zu werden, weil auch Sie – gewiss mit der gleichen Liebe und inneren Kraft – jedem vergeben und für jeden zusammen mit Ihrem Sohn gebetet hat. Somit ruft uns Maria auf, etwas zu tun, das möglich ist, aber möglich nur durch die Liebe, die Gott uns allen geben will. Die Welt ist ohne Frieden, und wir benötigen nicht viele Worte, um diese Tatsache zu entdecken. Wir brauchen ja nur an die vielen Konflikte zwischen den Rassen, innerhalb der Familien, den Gemeinschaften und auch in der Kirche zu denken. Der Mangel an Frieden gibt uns jedoch nicht das Recht, zu verurteilen oder die Welt abzulehnen, sondern wir müssen ernsthaft Maria, die Königin des Friedens, als unsere Aufgabe annehmen, die wir der ganzen Welt zu bringen haben. Wenn wir uns also fragen: „Was können wir tun?“ - dann müssen wir uns wieder für die Liebe entscheiden, und diese Liebe wird uns helfen, die Wege und Methoden zu finden, mit denen wir helfen können. Jetzt möchte ich kurz ein Beispiel aus Guatemala erzählen. In einem Gebetshaus gibt es einen Raum mit dem Heiligsten Sakrament und einem Telephon. Eine Gruppe hat sich entschlossen, in diesem Raum Tag und Nacht zu beten, und zu jeder Zeit für jeden bereit zu sein, der anruft. Sie haben bald mehr als 500 Anrufe täglich erhalten. Ihre Erfahrungen sind wahrhaft erstaunlich! Wie viele Selbstmorde haben sie verhindern können, wie viele andere Probleme haben sie mildern können, wie viele Freundschaften sind entstanden und wie viele von den Anrufern sind selbst zu Mitgliedern dieser Gebetsgruppe geworden! Sie haben sich zu einem echten Rettungsdienst für das ganze Gebiet entwickelt. Was benötigt man, um eine solche Aktion zu starten? Einige Menschen, die andere retten möchten, und die bereit sind, für das Glück anderer etwas zu tun. Menschen würden dann nicht müde werden, wenn sie so etwas tun! Wir können so viel tun, um Menschen zu helfen, Frieden zu finden; wir müssen nur bereit sein, uns mit Liebe zu engagieren. Maria ruft uns auf:

Betet für den Frieden, dass so bald wie möglich die Zeit des Friedens zu herrschen beginne, welche mein Herz mit Ungeduld erwartet
Dieser Satz gibt uns große Hoffnung. Wenn wir daran denken, dass Maria am 26. Juni 1981 zum ersten Mal die Botschaft vom Frieden gegeben und uns dann gesagt hat, dass mit Gebet und Fasten Kriege abgewendet werden können, hätte sich ein katholischer Kroate nie vorstellen können, dass ein Krieg nahte. Irgendwo anders vielleicht, aber hier bei uns, die wir unter dem ständigen Druck des serbischen Kommunismus standen, schien jeder Krieg unmöglich. Aber 10 Jahre später, am 26. Juni 1991 kam der Krieg über uns. Damit wurde das, was für unser kroatisches Bewusstsein noch kurz vorher unmöglich gewesen war, zu einer schrecklichen und traurigen Wirklichkeit. Wenn wir Mariens Stil und Ihre Art zu sprechen nur ein wenig verstehen lernen, dann können wir wirklich hoffen, dass eine Zeit des Friedens kommen wird. Gerade jetzt, wenn wir die ganze Welt betrachten, scheint es tatsächlich unmöglich zu sein, an so etwas zu denken, und man könnte annehmen, dass es noch viele Jahre dauern wird, dieses Ziel zu erreichen. Aber Maria spricht auf Ihre Art und wir können daraus schließen und hoffen, dass eine solche Zeit bevorsteht. Das einzige Problem dabei ist, dass jeder Einzelne so wichtig für den Frieden ist. Maria hat uns so oft gesagt, wie wichtig wir sind, und dass ohne uns dieser Friedensplan nicht verwirklicht werden kann. Wir müssen weder Gott überzeugen, dass wir den Frieden brauchen, noch muss Maria davon überzeugt werden! Sie kommt, Sie ruft uns auf, Sie zeigt uns den Weg, den wir gehen sollen, und Sie betet. Sie weiß, was Ihre Kinder brauchen! Aber wir müssen uns entscheiden und dann andere davon überzeugen, dass alle an diesem Plan teilnehmen müssen. Wenn wir uns dem Frieden nicht öffnen, wenn wir uns nicht der Liebe öffnen, dann kann uns Gott keinen Frieden geben! Dieser Satz, der uns so viel Hoffnung gibt, muss uns auch dazu bringen, dass wir unsere Entscheidung - ständig zu Gott um Frieden in der ganzen Welt und in der Kirche zu beten - aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele erneuern. Maria sagt uns hier, dass Ihr Herz ungeduldig auf diese Zeit des Friedens wartet. Kann Maria ungeduldig werden? Kann Ihr Herz aus Ungeduld leiden? Hier spricht Sie wieder auf eine mütterliche Art. Sie spricht zu uns in einer Weise, die wir verstehen können, und schließlich ist Sie die letzten 14 Jahre bei uns gewesen und will uns weiterhin zum Frieden führen! So kann Sie sagen, dass Sie den Plan und den Augenblick, den Gott Ihr anvertraut hat, mit Ungeduld erwartet. So wie Sie traurig sein und sogar weinen kann, so kann Sie auch in einer menschlichen Weise über die Ungeduld sprechen. Wir sollten Ungeduld in diesem Zusammenhang als etwas verstehen, das aus der Liebe erwächst. Wenn wir jemanden lieben, dann sind wir ungeduldig bis diese Person kommt; aber das ist ein positiver Kummer. Jedes Herz sollte sich ungeduldig nach Frieden sehnen, und diese Ungeduld drängt dann jeden dazu, sich für den Frieden einzusetzen. Maria bekräftigt wieder Ihre Anwesenheit, indem Sie sagt:

Ich bin euch, meine lieben Kinder, nahe und halte für jeden von euch vor dem Allerhöchsten Fürsprache
Diese Anwesenheit Mariens und Ihre Nähe sind die Hauptbotschaften von Medjugorje. Die Tatsache, dass Menschen Ihre Anwesenheit spüren und durch Sie die Gegenwart Gottes hier, ist ebenfalls die Stärke von Medjugorje. Durch diese Nähe entscheiden sich die Herzen für Gebet, Fasten, Umkehr und schließlich dazu, etwas zu tun, um Gott durch Maria näher zu kommen. Wir sollten unaufhörlich Gott für die Anwesenheit Mariens danken und uns dessen noch mehr bewusst werden, dass Sie bei uns ist, dass Sie mit uns auf Pilgerschaft ist, dass Sie mit uns betet und als unsere Mutter mit uns leidet. Maria ist unsere stärkste Fürsprecherin, Sie ist die Mittlerin aller Gnaden, und es ist gut für uns zu wissen, dass Sie für jeden Einzelnen von uns betet. Sie weiß alles über uns, ob wir gut oder schlecht sind, ob wir Ihr nahe stehen oder weit entfernt sind, Sie kennt uns, und Sie betet zu Gott für uns. Ihre Fürsprache vor Gott ist mit Sicherheit sehr stark! Diese Aussage, dieses Beten von Maria sollte uns wahres Vertrauen und Sicherheit geben. Es sollte uns bei der Überwindung unserer Nöte und Ängste helfen. Maria ist diejenige, die Tag und Nacht für uns zu Gott betet und uns sagt:

Ich segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen
Das ist so wichtig zu wissen! Dieser mütterliche Segen wird uns helfen, auch zum Segen für andere zu werden. Es ist die mütterliche Liebe, die die Grundlagen für das Leben schafft. Segen bedeutet nicht einfach, ein Gebet über eine Person oder einen Gegenstand zu sprechen, sondern er beinhaltet auch ein Tun. Maria ist tätig, Sie ist gegenwärtig, Sie betet für uns, Sie bleibt bei uns, Sie lehrt uns, und durch Ihre Zärtlichkeit zeigt Sie uns Ihre mütterliche Liebe. Diesen Segen können wir nur an andere weitergeben, indem wir anfangen, sie so zu lieben wie Maria es tut; das geschieht schon, wenn wir beginnen für sie zu beten, für sie da zu sein. Was den Segen anbelangt, so müssen wir unter allen Umständen das Magische vermeiden. Ohne Liebe können wir den mütterlichen Segen nicht weiter geben! Jeder von uns muss über die wichtige Frage nachdenken, ob er ein Segen oder ob er vielleicht ein Fluch für andere ist. Jedes Wort, das wir sagen, alles, was wir tun, und auch die Art und Weise, wie wir uns gegen andere verhalten, wird für sie entweder zum Segen und hilft ihnen zum Frieden und zur Liebe im Leben, oder das alles wird für sie zum Fluch. Wir müssen uns fragen,wer in der Familie den Ton angibt. Oft - und das ist traurig zu sagen - ist es der Fernsehapparat. Eltern haben oft zu wenig Zeit für ihre Kinder, die dann anderen überlassen sind, die ihrerseits nicht zum Segen werden, sondern - im Gegenteil - der Zwietracht, Zerstörung und dem Fluch dienen. Der Papst ruft uns in seiner Enzyklika Das Evangelium des Lebens dazu auf, jedes Leben zu achten, zu schützen, ihm zu dienen und es zu lieben. Das können wir befolgen, wenn wir gegenüber dieser mütterlichen Liebe offen sind und unser ganzes Tun und Leben darauf ausrichten. Das 15. Jahr der Erscheinungen hat gerade begonnen und wir müssen uns fragen, was Maria wirklich von uns erwartet. Hier dürfen wir nicht sagen: drei Rosenkränze täglich zu beten, zwei Tage pro Woche zu fasten, zu beichten, so oft wie möglich an der heiligen Messe teilzunehmen und die Hl. Schrift zu lesen. Wir sollten stattdessen antworten: Maria ist hier, um uns zu helfen, das Leben in Liebe als Geschenk Gottes anzunehmen. Wir müssen allem Leben dienen, es schützen, achten und lieben. Wenn wir sagen können, dass wir in Medjugorje gewesen sind, dass wir an die Erscheinungen glauben, dass wir Frieden gefunden haben, dann wird das zur Folge haben, dass auch die Menschen um uns glücklicher werden. Das wird dann auch den anderen helfen, sich mehr dafür zu interessieren, wie man das erreicht. Dann können wir sagen: Betet viel, fastet, versöhnt und reinigt euer Herz durch die Beichte von allem Bösen und allen Sünden. Die schönste Aufgabe, die ein Mensch in seinem Leben übernehmen kann, besteht darin, anderen den Frieden zu bringen, mit Freude zum Träger des Friedens zu werden und immer zu erkennen, dass man dabei nie allein gelassen wird. Wenn wir zu Trägern des Friedens geworden sind, dann gehören wir Maria und dafür sagt Sie:

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!
Wir müssen wirklich darum beten, dass wir die Gnade annehmen können, die Botschaften mit Freude in das 15. Erscheinungsjahr hineinzutragen und auf diese Weise zu Trägern des Friedens in der Welt zu werden. Lasset uns beten:

 

Gott, unser Vater, wie danken Dir dafür, dass Du Maria jeden Tag zu uns sendest. Wir danken Dir, dass Sie für uns betet und bei uns bleibt. Wir beten zu Dir um die Gnade, dass wir uns für die Liebe entscheiden, dass wir offen für Deine Liebe werden und dass wir, durch die Erfahrung Deiner Liebe, freudige Träger Deines Friedens werden. Vater, segne uns und beschütze unsere Familien vor der Zerstörung. Segne alle Eltern und Kinder, damit sie durch die Liebe ihren Weg zum Frieden finden. Segne alle Pilger, die Pfarrgemeinde Medjugorje, die Seher und alle unsere Helfer, dass wir alle aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit unserem ganzen Leben in Deinen Frieden eintauchen und dann durch die Erfahrung Deines Friedens der ganzen Welt helfen können, die Zeit des Friedens zu erreichen. Segne uns, O Vater, und auf die Fürsprache Mariens hin beten wir im Namen Deines Sohnes, Jesus Christus: Hilf uns, O Maria, mit Deinem mütterlichen Segen, dass wir einander auf mütterliche Art lieben, und dass wir durch Deine Liebe die Voraussetzungen für das Leben schaffen können. Herr, segne und beschütze uns und gib uns Deinen Frieden! Amen.

 

Pater Slavko BarbaricQuellennachweis: Buch folge mir auf dem Weg der Heiligkeit! Band 2