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"Seid frohe Zeugen des Wortes und der Liebe Gottes und mit Hoffnung im Herzen, die alles Böse besiegt."

Monatsbotschaft vom 25. Juli 2022

Betrachtung zur Botschaft vom 25. April 2010

Wir leben in einer sehr gnadenreichen Zeit. Durch unsere Gebete, die wir Maria schenken, dürfen wir mitarbeiten am Erlösungsplan des Himmels.

Liebe Kinder! In dieser Zeit, in der ihr auf besondere Weise betet und meine Fürsprache sucht, rufe ich euch auf, meine lieben Kinder, betet, dass ich euch durch eure Gebete helfen kann, damit sich soviele Herzen wie möglich meinen Botschaften öffnen. Betet in meinen Anliegen. Ich bin bei euch und halte vor meinem Sohn für jeden von euch Fürsprache. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!
Botschaft vom 25. April 2010

„Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der  Mutter Jesu…" (Apg. 1,14) In der Apostelgeschichte wird uns  deutlich vor Augen geführt, dass es neben der apostolischen Tätigkeit der Verkündigung des Wortes Gottes es einer weiteren wichtigen Aufgabe in der Kirche bedarf: des Gebetes. Das Wirken der Boten des Reiches Gottes ist angewiesen auf das begleitende Gebet, auf die Unterstützung durch die Betenden.
Wir dürfen Maria am Pfingstfest und in der Zeit danach, bis heute, als die betende, die fürbittende Seele der Kirche betrachten. „In besonderer Weise“ und ohne Unterlass  (vgl. 1. Thess. 5,17) hat sie darum gefleht, dass  auf Erden das Reich Gottes  komme, dass der Name Gottes  geheiligt, dass der Wille Gottes geschehe im Himmel, wie auf Erden.
Wir selbst können zwar nicht immer „ohne Unterlass“ die Hände erheben, die Knie beugen, uns zu Boden werfen, aber wir können wie Maria „in besonderer Weise“, d.h. unaufhörlich unsere Sehnsucht den Willen Gottes zu erfüllen, vertiefen, sie im Herzen nicht verstummen lassen. Wie Maria das unausgesetzte Gebet gepflegt hat, das heißt sich ohne Unterlass nach Gott gesehnt hat, so sollten auch wir uns diese Sehnsucht nach Gott und den ewigen Gütern bewahren und erhalten.
Wenn wir so „in besonderer Weise“ beten und dabei die Fürsprache Mariens erbitten, dann tun wir dies, weil wir um die  besonderen Gnadengaben Mariens, um ihre Stellung im Heilsplan Gottes, um ihre Rolle innerhalb der Kirche Jesu Christi wissen. Sie ist die fürbittende Frau aller Völker, die nicht nur die Anliegen der Gesamtkirche vor den Thron der göttlichen Dreifaltigkeit bringt, sie kennt jeden Einzelnen im Reiche Gottes, auch mich persönlich, jeden ihrer Kinder und tritt für uns ein: „…jetzt und in der Stunde unseres Todes.“
Was Jesus, der gute Hirt, von sich sagen kann: “Ich kenne die Meinen  und sie folgen mir“ (Joh. 10,27), das sagt uns auch die Gottesmutter. Wie sehr wünscht sie sich die Schlussfolgerung: „Und die Meinen, sie kennen auch mich, meine Sorge um das Heil eines jeden Einzelnen von euch. Im tiefen kindlichen Vertrauen  folgen sie meinen Bitten, meinem Ruf.“ Durch unser Gebet können sich viele Herzen ihren Botschaften öffnen.  Wir sollen in ihren mütterlichen Anliegen beten, denn sie ist das Herz der Kirche, ein liebendes Herz, das für alle ihre Kinder schlägt. Seit dem Pfingstfest  ist Maria das betende, fürsprechende  Herz der Kirche.
Unter dem Kreuz erfährt sie: „Mutter, siehe da deinen Sohn, Sohn, siehe da deine Mutter“ (vgl. Joh. 19; 26,27). Ganz gewiss verstand auch die Gospa, so wie die Kirche es heute versteht, diese Worte  galten der ganzen Kirche, der „Sohn“ ist der ganze „Corpus Christi Mysticum“.  Der ganze „Geheimnisvolle Leib Christi“ wurde ihr damals anvertraut, dass sie für ihn Mitverantwortung trage, dass sie als „Vermittlerin der göttlichen Barmherzigkeit“ für ihn fürbittend eintreten solle.  „…betet in meinen Anliegen“  bittet uns die Gospa. Das Wohl und Wehe der gerade heute so viel geschmähten und angefeindeten Kirche brennt ihr – so wie vielen anderen -  ungemein in der Seele. Daher ihr dringender Aufruf und Appell: „…betet in meinen Anliegen“.  Eine Bitte, der wir uns nicht verschließen sollten und wollen.
Danke Gospa, für Dein mütterliches Erbarmen und Dein Eintreten für die Belange unserer jetzt so schwergeprüften Kirche.

Pater Donat Kestel