Botschaften der Muttergottes
Seit 1981, dem Beginn der Erscheinungen, gibt die Muttergottes durch sechs Kinder Botschaften, die zunächst besonders zur Formung der Kinder und der Pfarrei dienten. Ab dem 1. März 1984 richtete sich Maria durch die Seherin Marija Pavlovic-Lunetti jedem Donnerstag in ihren Botschaften besonders an die Pfarrgemeinde von Medjugorje und an die Welt. Seit dem 25. Januar 1987 gibt die Gottesmutter ihre Botschaften einmal monatlich, jeweils am 25. des Monats. Die Muttergottes nennt Glaube, Umkehr, Gebet und Fasten als die Mittel, die uns zu Gott und zum Frieden führen.
Botschaften von 1981 bis jetzt
Überblick der Botschaften von Medjugorje
FRIEDE - Die Gottesmutter von Medjugorje heißt „Königin des Friedens“, weil dies ihre wichtigste Botschaft ist. „Friede muss herrschen zwischen Gott und den Menschen und unter den Menschen“, sagte sie am dritten Tag der Erscheinungen.
GLAUBE - Die zweite Botschaft der Gottesmutter ist Glaube, denn ohne Glauben kann man keinen Frieden finden. Sie fordert die Seher immer wieder auf, das Licht des Glaubens den anderen mitzuteilen. Denn der Glaube gibt die Antwort auf alles, wonach Menschen verlangen.
UMKEHR - Wahre Umkehr bedeutet die Reinigung oder Säuberung des Herzens. Denn ein desorientiertes Herz bedeutet immer auch schlechte Beziehungen und damit Unfrieden. Aus diesem Grund fordert die Gottesmutter auch die häufige Beichte. Diese Forderung ist an alle gerichtet, denn „nicht einer von uns ist gerecht“ (Röm. 3.11-12).
GEBET – Die Gottesmutter fordert in fast jeder Botschaft auf, „ohne Unterlass zu beten“, wie Christus selbst es uns gelehrt hat (Mk. 9,29; Mt. 9,38; Lk.11,5-13). Das Gebet fördert und stärkt den Glauben und erinnert uns daran, wie nahe Gott uns ist.
FASTEN - Ebenfalls den Glauben stärkt das Fasten. Es verbessert unsere Selbstkontrolle und damit unsere Freiheit. Nur wer sich selbst unter Kontrolle hat, ist fähig, auch für Gott und den Nächsten zuverlässig zu wirken. So befreit er sich von der Abhängigkeit zur Sünde.


