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Zeugnisse und Rückmeldungen zum Seminar 2017

Rückblick

Mit der Registrierung der Teilnehmer und dem Besuch der Gäste des abendlichen Gebetsprogrammes wurde am Montag, 27. Februar 2017 die 24. Begegnung eröffnet, die bis zum Freitag, 03. März 2017 andauerte. In diesem Jahr stand das Treffen unter dem Leitspruch: Dass eure Liebe immer noch reicher wird“ (Phil. 1,9) – In der Schule der Muttergottes. Am Aschermittwoch, 01.03.2017, fand im Anschluss an das abendliche Gebetsprogramm in der Kirche in diesem Jahr zum ersten Mal ein Zusammentreffen der Teilnehmer mit den Pfarrangehörigen von Medjugorje im gelben Saal statt. Der gemeinsame Austausch erfolgte bei Brot und Tee zur Einstimmung auf die Fastenzeit.

260 Teilnehmer aus 28 Ländern waren in diesem Jahr in Medjugorje gemeldet. Sie reisten aus den USA, England, Irland, Australien, dem Libanon, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Monaco, Frankreich, Italien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Guatemala, Honduras, San Salvador, Mexiko, Schweden, Spanien, Nicaragua, Polen, Rumänien, Ungarn, Litauen, Lettland, der Ukraine, Tschechien und der Slowakei an.

Pater Marinko Šakota, der Pfarrer von Medjugorje, war Hauptreferent des Seminars. An verschiedenen Tagen hielt er insgesamt 3 Vorträge mit jeweils sehr tiefgreifenden Anregungen. Der erste Vortrag beinhaltete die vielfältigen Formen der Liebe: Nur mit der Liebe zu uns selbst und zu unseren Nächsten können wir, wenn wir diese mit- und untereinander teilen erspüren, wie sehr die Gottesmutter und Jesus uns Menschen liebt. Gerade in Medjugorje möchte Maria uns über Ihre Liebe zu uns zu Ihrem Sohn führen. Pater Marinko sprach im zweiten Vortrag sehr intensiv über das Rosenkranzgebet und wie oft wir uns doch durch nichtige Dinge davon abhalten lassen. Wir reden uns ein keine Zeit dafür zu haben oder sind bei dem Gedanken daran lustlos. Aber die Gospa bittet uns immer wieder eindringlich, dass wir uns die Zeit dafür nehmen; und sie uns nicht mürrisch nehmen, sondern in unserer Herzensfreiheit entscheiden, die Pläne Gottes anzunehmen. Die Gospa bittet uns immer wieder, das Gebet mit dem Herzen zu üben und z. B. den Rosenkranz ohne inneren Druck in der Freiheit unserer Gedanken beten zu wollen. Im dritten Vortrag referierte Pater Marinko darüber, was die Gospa über den Satan spricht. Sie sagt: „Der Satan ist in der Welt; er ist sehr stark. Aber: Habt keine Angst, ich bin bei euch! Ich möchte, dass euer Leben mit mir verbunden ist.“

Die Arbeitsgruppen waren nach sprachlicher Zugehörigkeit eingeteilt und hatten jeweils zum Austausch und zur Unterstützung einen Pfarrer in ihrer Mitte. Traditions gemäß besuchten die Teilnehmer auch den Erscheinungsberg und den Kreuzberg.

Zeugnis von Gianpietro Todesco

Unter den Teilnehmern des 24. Internationalen Treffens der Pilgerleiter, der Leiter der mit Medjugorje verbundenen Friedenszentren, wie auch der Leiter von Gebets- und karitativen Gruppen, das vom 27. Februar bis 03. März 2017 in Medjugorje stattfand, war auch Gianpietro Todesco aus Vicence (Italien). Inzwischen organisiert er selbst Pilgergruppen. In diesem Jahr nahm er zum dritten Male teil. 1989 war er zum ersten Mal in Medjugorje. Eigentlich wollte er damals nur das dortige Pfarrleben kennen lernen. Gerade über jene Wallfahrt berichtete er in Radio MIR Medjugorje: „Einer meiner Freunde sprach immer wieder von Medjugorje und darüber, wie ihn dieser Ort geistlich verändert hat und wie sich seither sein Leben verändert hat. Dieser junge Freund wurde dann schließlich Priester. Als in den 90er Jahren überraschend der Krieg ausbrach, kam eine Zeit, in der er nicht nach Medjugorje reisen konnte. Da erst begriff er, wie ihm dieser gnadenreiche Ort fehlte. Ich bin eigentlich Saisonarbeiter. So kann ich oft längere Zeit in Medjugorje verbringen und seine geistliche Wirklichkeit leben. Jeden Tag besuche ich die beiden Berge und nehme am Gebetsprogramm der Pfarrei teil. Ich möchte gerne, dass jeder Medjugorje kennenlernt, denn das ist ein Ort der Gnaden, ein Ort in dem die Gospa die Herzen aller Pilger heilt.“

Zeugnis von Maurizio Baldacci

Maurizio Baldacci ist der Vorsitzende der Gemeinschaft von Pilgerleitern, die ihre Gruppen zu Marienwallfahrtsorten in Italien führen. So war es selbstverständlich, dass er an der 24. internationalen Begegnung für Pilgerleiter. Leiter der mit Medjugorje in Verbindung stehenden Friedenszentren und Leiter karitativer Gruppen teilgenommen hat. Diese Seminare zur Fortbildung von Pilgerleitern hält er für sehr wichtig und ist deshalb schon seit 2006 in Medjugorje mit dabei. Die Gemeinschaft selbst gestaltet nahezu wöchentlich in Italien informative Seminare für ihre Mitglieder. Dabei werden auch konkrete Anweisungen in der Leitung von Pilgergruppen erörtert.

Maurizio sprach in Radio „MIR“ Medjugorje und sagte unter anderem: „Vor jeder Pilgerfahrt sagen wir unseren Pilgern: ‚das Wichtigste sei, das Herz zu öffnen, damit die Gottesmutter uns erreichen könne, sonst sei die Pilgerfahrt nur eine Zeitverschwendung.‘ Im Jahre 2004 hörte ich zum ersten Mal von einem Priester meiner Pfarrei von Medjugorje. Ich wollte sofort mit meiner Gattin dorthin; eigentlich, weil ich Problemen bei der Arbeit hatte, aber das war damals nicht möglich. Eigenartiger Weise haben sich diese Schwierigkeiten gelöst. Ich bekam einen neuen Vorarbeiter, der mir die Pilgerfahrt erlaubte.

Dadurch haben wir sehr deutlich begriffen, dass uns die Gottesmutter eingeladen hat, denn sie ebnete uns den Weg. Wir haben unser ganzes Leben und unsere Gebete auf diesen Ort, an dem uns die Gottesmutter noch vieles zu sagen hat, ausgerichtet.“