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Zeugnisse und Rückmeldungen zum Seminar 2015

Die 22. internationale Begegnung für Pilgerleiter, Organisatoren von Pilgerfahrten und Gebetsgruppenleiter, bei der 400 Teilnehmer aus aller Welt anwesend waren, endete mit einem Abschlußgottesdienst. Pater Marinko, Leiter des Seminars, hat zu den versammelten Teilnehmern gesagt: „In der Schule der Gospa in Medjugorje obwaltet die Pädagogik der Liebe. Sie lehrt uns, dass ohne Liebe nichts voranschreitet, wenn du also zulässt, das Jesus dich führt, dann kannst auch du andere führen.“

Pater Charli Nakouz aus dem Libanon

Pater Charli Nakouz kommt aus dem Libanon. 1997 besuchte er das erste Mal Medjugorje. Seit 2001 begleitet er jährlich drei Pilgergruppen als Pilgerleiter nach Medjugorje. Pater Charlie sagt: „Schon lange zuvor habe ich mich mit Pater Slavko, mit den Sehern Ivan und Marija getroffen. Damals sagte ich zu ihnen, sie sollen für mich beten, damit ich meinen Weg erkenne. Ihre Antworten waren stets die gleichen. Sie sagten mir, ich solle selbst zur Königin des Friedens beten, damit Sie mich in meinem Leben führt. Jetzt, 18 Jahren nach meinem ersten Besuch von Medjugorje, bin ich zum ersten Mal als Priester hier. Das ist ein großer Segen für mich. Ich bin sehr glücklich, dass ich am Seminar für Pilgerleiter teilgenommen habe. Das ist für mich eine schöne Erfahrung. Ich versuche alles, was ich gehört, erfahren und überlegt habe weiterzugeben, um anderen Pilgerleitern zu helfen, die Pilger hierher zu begleiten. Und ich überlege, wie ich als Priester den Priestern die Liebe Gottes und die Liebe unserer Gospa vermitteln könnte. Wie Pater Marinko richtig sagte: "Wir erleben hier gemeinsam die Liebe Gottes und reden nicht viel über Medjugorje!" Wir erleben die Gemeinschaft im Libanon und auch in Medjugorje,“ so sagte Pater Charlie.

Beim Seminar war auch Sara Chaya aus dem Libanon, sie ist Miglied der Gemeinschaft „Freunde Marias, der Königin des Friedens“. Sara sagte: „Wir sind mit große Erwartung hergekommen, um Medjugorje besser kennenzulernen, um zu erfahren, wie wir den Pilgern besser begegnen und nicht zuletzt, dass wir unsere Erfahrungen und unsere Liebe zu unserer Mutter, den Pilgern besser mitteilen können. Es ist herrlich so viele Menschen an einem Ort zu sehen, mit gleicher Gesinnung und das ist die Verbreitung der Botschaften der Königin des Friedens. Von jetzt an möchte ich jedes Jahr an dieser Begegnung teilnehmen. Ich bin seit 1997 bei dieser Gemeinschaft, wo ich auch Mitarbeiterin bin. Medjugorje wurde Mittelpunkt meines Herzens, Mittelpunkt meiner Seele und meines ganzen Lebens. Da sind wir uns mit unserer Familie, mit unseren Kindern und mit allen, die mir zuhören wollen eine Einheit, denn ich finde es herrlich, einander verstehen und unsere Erfahrungen austauschen,“ sagte Sara.

Nationaler Rat für Medjugorje in Irland

Paul Wallace meint, dass die Iren das erste Volk waren, die als Pilger nach Medjugorje gekommen sind. „Als wir 1981 hörten, dass hinter dem eisernen Vorhang die Gottesmutter in Medjugorje erscheint, waren wir alle sehr neugierig. Ich kenne zwei Frauen, die schon im August 1981 nach Medjugorje kamen. In den ersten Jahren der Erscheinungen kamen viele Menschen in kleineren Gruppen aber auch Einzelne aus Irland. Sie brachten Informationen darüber, was hier geschieht in die Heimat mit, aber mitunter waren es auch fehlerhafte Berichte. Die Pilger aber, die sich ernstlich mit den Pilgerfahrten befassten, riefen 1987 den inzwischen verstorbenen Pater Slavko Barbari?(+2000) nach Irland. Gleichsam als Resultat dieses Besuches entstand der nationale Rat für Medjugorje in Irland. Dieser Rat ist aktiv in Fragen die Medjugorje betreffen. Wir haben 32 Medjugorjegruppen in Irland. Der Rat besteht aus den Vorstehern der Medjugorjegruppen. Alle zwei Monate haben wir ein gemeinsames Treffen, dabei berichtet jeder Vorsteher von seiner Gruppe. Der Rat hatte bei seiner Gründung das Ziel, die Botschaften, die die Gospa uns in Medjugorje gibt, in Irland zu verbreiten. In all den Jahren haben wir diese Aufgabe erfüllt. Die Botschaften erhält jeder, der sie haben will.“ Über die Früchte der Arbeit in Irland sagt Paul: „Eine Frucht unserer Arbeit ist die jährliche geistliche Erneuerung im November jeden Jahres, wenn einige Vertreter von Medjugorje kommen und ein Wochenende mit uns verbringen. An den Samstagen so eines Wochenendes haben wir ein Gebetsprogramm wie in Medjugorje. Im Februar jeden Jahres verbringen wir einen halben Tag im Gebet, wo wir für die Anliegen der Gospa beten, damit sich Ihr Plan in Medjugorje erfüllt. Wir bemühen uns, Informationen für Gruppenleiter und Pilgerleiter zu vermitteln und unterstützen Gebetsgruppen in Irland. Dies sind die größten Früchte von Medjugorje. Von Anfang an bemühten wir uns um die Herausgabe einer Zeitschrift: Die „Stimme von Medjugorje“. Wir unterstützen Bücher mit den Botschaften der Gospa, die regelmäßig erscheinen. Und wir haben viele Priester, die Ihre Berufung in Medjugorje erkannt haben.

Gebetsgruppe „Totus Tuus“ eine Frucht von Medjugorje

Zahlreiche Gebetsgruppen sind als Frucht von Medjugorje entstanden. Beim Seminar für Organisatoren hat auch Patricija Šimuni? aus ?akovac (Kroatien), Mitglied der Marianischen Gemeinschaft „Totus Tuus“ Zeugnis gegeben.

Die Gründung der Gemeinschaft ist eng mit Medjugorje verbunden. Während eines Urlaubsaufenthaltes in Kroatien hat ein junges Ehepaar aus Deutschland - Birgit und Leon Dolenec - auch Medjugorje besucht, wo sie eine Bekehrung erlebt haben. Wieder in Deutschland haben sie in ihrer Familie begonnen zu beten und die Botschaften der Gottesmutter zu leben. Nach und nach schlossen sich ihnen auch andere Gläubige an und so entstand ein kleiner Gebetskreis. 1994 haben sie ihre erste Pilgerfahrt für Jugendliche nach Medjugorje organisiert, was sie dann bewog, weitere Pilgerfahrten zu organisieren. Durch diese Pilgerfahrten entstanden in mehreren Städten Gebetsgruppen. Und so entstand auch die Gemeinschaft „Totus Tuus“ was „Ganz Dein“ bedeutet und die vollkommene Hingabe an Jesus durch Maria meint.
"2001, nach unserer ersten gemeinsamen Pilgerfahrt nach Medjugorje (mit Totus Tuus), begann unsere kroatische Gruppe in ?akovci mit einer Gebetsgemeinschaft als Zweigstelle der Gemeinschaft in Deutschland." Über die Früchte der Gemeinschaft sagte Patrcija: "Wir veranstalten Pilgerfahrten für Jugendliche, Erwachsene und Familien mit Kindern aus Deutschland und Kroatien. Unsere Gemeinschaft organisert viele Aktionen, um mit den Pilgern in Kontakt zu bleiben und zu evangelisieren. Wir helfen den Pilgern die Entscheidungen, die sie in Medjugorje getroffen haben, im Alltag zu leben. Zudem organisieren wir verschiedene Wochen zur geistlichen Erneuerung. Zum Jahrestag der Erscheinungen in Medjugorje organisieren wir eine Begegnung in Deutschland und Kroatien. Dazu haben wir den Wahlspruch „Danke Gospa“ gewählt, damit wollen wir der Gospa für alle erhaltenen Gnaden danken.“

Karen Carden, Marie Gastefsen, Lucija Šalov und Magdalena Koller

An der Begegnung der Organisatoren von Pilgerfahrten, Pilgerleiter des Zentrums des Friedens, der Gebets- und Karitativen Gruppen in Verbindung mit Medjugorje nahmen auch Karen Carden aus Florida und Marie Gastefsen aus Portlan teil. Karen kommt schon seit 17 Jahren nach Medjugorje. Über die Begegnung sagte sie: „Die Begegnung ist uns eine wahre Hilfe. Hier bekommt man viele Ideen, wir hören von den Problemen der Priester von Medjugorje und wir bemühen uns zu helfen, die Pilger ordentlich zu begleiten. Diese Arbeit ist sehr verantwortungsvoll und wir versuchen den Leuten die Botschaften der Gospa näher zu bringen. Die Arbeit mit so verschiedenen Menschen , die als eine Einheit funktionieren sollen, wenn sie nach Medjugorje kommen, ist sehr schwer“ sagte Karen. Marie berichtet, wie in ihrem Ort das Informationszentrum arbeitet. Sie arbeitet dort schon mehr als 20 Jahre. Zur Zeit ist sie die Präsidentin der Organisation. Über die Wichtigkeit dieser Begegnung sagt sie: „Ich vernehme die Erfahrungen anderer Menschen und wie sie arbeiten, wenn sie Pilger begleiten. Wir erfahren, was die Priester wünschen, dass wir tun sollen und wie wir uns in gegebenen Situationen verhalten sollen, wenn wir Pilger hierher bringen. Das Seminar des vergangenen Jahres war das fruchtbarste von allen, die wir in letzter Zeit hatten, dieses kommt ihm gleich. Der Auftritt und die Enthusiasmus von Pater Marinko ist ein herrlicher Beitrag, er sagt uns deutlich, was wir bei unserer Arbeit berücksichtigen und tun müssen.“

Lucija Šalov aus Zadar begleitet nun schon vier Jahre lang Pilgergruppen nach Medjugorje. Über ihre Erfahrungen bei ihren Pilgerfahrten nach Medjugorje sagt sie: „Ich bin aus Kroatien aber ich begleite italienische Pilgergruppen. Ich habe also doppelte Erfahrungen. Das ist ein bisschen kompliziert In diesen Tagen haben wir beim Seminar in Medjugorje in einer Predigt gehört, dass wir zwar keine Seher sind, aber wenn wir uns Gott für seinen Dienst zur Verfügung stellen, macht Er alles. Ich glaube, dass unsere Arbeit eigentlich eine Mission ist, eine Berufung, die uns zu unserer eigenen Heiligung gegeben ist, nicht dass wir jemanden anderen bekehren, vielmehr uns selbst. So glaube ich, dass Medjugorje ein großes Geschenk ist. Ich sage den Pilgern immer, dass wir uns dessen nicht bewusst sind, was das für ein Geschenk von Gott ist, dass uns Gott täglich die Mutter schickt. Das ist für den menschlichen Verstand nicht zu erfassen“- sagt Lucija.

Magdalena Koller aus der Schweiz nimmt als Teilnehmerin der Gemeinschaft Königin des Friedens teil, die vor 14 Jahren gegründet wurde. Diese Gemeinschaft verdankt ihr Entstehen Pater Karlo Lovri?, der damals seinen Priesterdienst in der Schweiz versah: „Die Anregung kam von einem Familiengebetskreis. "Wir hatten Freunde und wenn diese zu Besuch kamen, wäre das Familiengebet entfallen. Da haben wir uns entschlossen, gemeinsam zu beten. Nachdem sich eine weitere Familie dazugesellte, wurde das Haus dafür zu klein. Wir fragten Pater Karlo, ob wir uns in der Kapelle treffen können. Die Vorsehung Gottes wollte es so und wir haben uns auf sie verlassen und mit dem Gebet begonnen. Zu Beginn waren wir sieben Personen und heute sind wir schon 59. Wir treffen uns einmal wöchentlich im Kanton Aarau, wo wir zu Hause sind. Wir freuen uns, denn jeden Donnerstag ist der Priester mit uns, der unsere Mission begleitet“, sagte Magdalena, die schon zum achten Mal an dieser Veranstaltung teilnimmt. Sie fügte noch hinzu: „Der Vortrag, den wir am Anfang gehört haben, war ein Beweis für uns, wie nach Pater Slavko Barbari?, eine Gebetsgruppe funktionieren soll. Ich bin glücklich, denn das ist eine Bestätigung für mich, dass die Gospa alles lenkt.“

Quellennachweis: www.medjugorje.hr