Newsletter
Kontakt
Login

30. internationales Jugendfestival 2019 in Medjugorje

Das 30. internationale Jugendfestival findet vom 01. bis 06. August 2019 in Medjugorje statt. Das diesjährige Treffen steht unter dem Thema: FOLGE MIR NACH (Mk 10, 21)

Das Jugendfestival wird simultan in 18 Sprachen übersetzt: Kroatisch, Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Slowenisch SK, Slowenisch SLO, Ungarisch, Rumänisch, Russisch, Tschechisch, Koreanisch, Arabisch, Chinesisch Mandarin, Chinesisch Kanton.

Sobald uns  aktuelle Informationen, Bilder oder Video-Aufzeichnungen vorliegen, veröffentlichen wir sie auf dieser Seite!

Ein Teil der Vorträge und Predigten sind bearbeitet und schon verlinkt. Viel Freude beim Anschauen!

Das Programm finden Sie hier.

Grüße und Segen von Papst Franziskus

Der Heilige Vater Papst Franziskus ließ durch den Generalvikar von Rom, Angelo Kardinal De Donatis, den Jugendlichen Herzliche Grüße und seinen Segen ausrichten.

Angelo De Donatis war Hauptzelebrant der Eröffnungsmesse am 01. August 2019
Die Predigt mit den Segenswünschen ist unter dem 01. August anzuhören.

Grußworte von Kardinal Christoph Schönborn

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Jugendliche! Wie jedes Jahr freut es mich, Euch einen Gruß zum großen Jugendtreffen zu schicken. Schritt für Schritt hat unser Heiliger Vater in den vergangenen Jahren Zeichen gesetzt, dass Medjugorje ein gesegneter Ort ist, an dem die Muttergottes, die Gospa, den Menschen so nahe ist und so viel Hilfe schenkt. Wir können ihm alle nur von Herzen danken für seine kluge und liebevolle Hirtensorge. In der Person von Erzbischof Hoser hat er einen persönlichen Vertreter auf Dauer nach Medjugorje geschickt. Zur Eröffnung des Mladifestes kam sein eigener Vikar, Kardinal De Donatis. Alle diese Zeichen zeigen, dass die Kirche dankbar anerkennt, was so viele Menschen seit Jahrzehnten in Medjugorje erfahren und was Euch bewegt, trotz der sommerlichen Hitze so zahlreich an diesen Gnadenort zu kommen. Hier ist der Himmel uns nahe, hier schenkt die Gospa so viel Trost und Bekehrung, hier entdecken viele von Euch die Freude der Beichte, des Sakraments der Vergebung. Hier erlebt Ihr die Gemeinschaft im Glauben, hier knüpft Ihr Freundschaften, hier erleben viele innere Heilung von Wunden des Lebens. Ich freue mich schon jetzt, dass ich zum nächsten Mladifest, so Gott will, wieder nach Medjugorje kommen kann.

Betet für Papst Franziskus, dem wir so viel verdanken.
Im Glauben und im Gebet verbunden Euer P. Christoph Kardinal Schönborn

Kardinal de Donatis hält die Eröffnungsmesse beim Jugendfestival, Kurienerzbischof Fisichella hält Abschlussmesse

Das 30. Internationale Jugendfestival 2019 in Medjugorje findet vom 01. bis 06. August unter ganz neuen Vorzeichen statt: Mit der offiziellen Erlaubnis durch Papst Franziskus am 12. Mai dieses Jahres, dass Pfarreien und Diözesen offiziell Wallfahrten nach Medjugorie organisieren dürfen, können neben den Pilgern nun auch Bischöfe und Kardinäle offiziell in den Gnadenort reisen und hier die Eucharistie feiern. Das gab der Apostolische Visitator, Erzbischof Henryk Hoser, bei einem Treffen der Organisatoren im Vorfeld des Großereignisses bekannt. Diese Änderung spiegelt sich deutlich in der prominenten Besetzung der zentralen Programmpunkte des aktuellen Jugendtreffens wider.
So feiert etwa Kardinal Angelo de Donatis, der Generalvikar Roms, die Eröffnungsmesse des Jugendfestivals am 01. August. Der Abschlussmesse am 06. August, sie findet um 5 Uhr morgens auf dem Kreuzberg statt, steht Kurienerzbischof Rino Fisichella, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Neuevangelisierung, vor. Erzbischof Fisichella wird auch eine Katechese für die Jugendlichen halten, ebenso wie Kurienerzbischof Jose Rodriguez Carballo, der frühere Generalminister der Franziskaner, der seit 2013 Sekretär der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens ist.
Weitere teilnehmende Bischöfe sind: der Apostolische Nuntius für Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, Kardinal Antonio Canizares Llovera, Erzbischof von Valencia (Spanien), Kardinal Vinko Puljic, Erzbischof von Vrhbosna (Bosnien und Herzegowina), Bischof Dominique Rey von Toulon (Frankreich), Bischof Vlado Kosic aus Sisak (Kroatien), sowie natürlich Erzbischof Henryk Hoser selbst, der Apostolische Visitator für die Pfarrei Medjugorje.
Das Jugendfestival steht unter dem Thema „Folge mir nach!“ (Markus 10,21). Tägliche Katechesen, Zeugnisse, Prozessionen, Eucharistische Anbetung und Meditationen bilden das Programm. Neben den vielen Kardinälen, Bischöfen und Priestern werden mehrere Zehntausend Pilger in Medjugorje erwartet, von denen bereits schon viele eingetroffen sind. Darüber hinaus gibt es Live-Übertragungen in zahlreichen Sprachen; die Organisatoren rechnen mit über einer Million Menschen, die das Ereignis weltweit über Internet oder Fernsehen mitfeiern. Die Übertragungen, für die sechs Kameras, zwei Krane und eine Drohne im Einsatz sind, werden von 40 Freiwilligen aus Spanien organisiert.
An dem Vortreffen mit Erzbischof Hoser beteiligten sich u.a. die Verantwortlichen für den Chor und das Orchester, Mitglieder der franziskanischen Jugend, Techniker und viele andere Organisatoren des Festivals.  

Donnerstag, den 01. August 2019

Das 30. Internationalen Jugendfestival mit dem Thema: „Folge mir nach!“ (Markus 10,21) wurde von Pater Marinko Šakota, dem Ortspfarrer von Medjugorje, eröffnet. Er begrüßte die Jugendlichen aus 80 Ländern Im Anschluss wurden alle Länder in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt.

Hauptzelebrant war der Generalvikar von Rom, Angelo Kardinal De Donatis, der auch die Predigt hielt.
Er eröffnete diese mit den Worten, den Jugendlichen Grüße vom und den Segen des Hl. Vaters auszurichten.

Ganz getreu dem Thema des Festivals rief der Kardinal jeden zur Nachfolge Christi auf, kenne die Nachfolge doch kein Alter und wäre zudem kostenlos. Wir sollten dies freudig annehmen, denn niemand könne sagen, er wäre nicht dafür bestimmt. Um diesen Ruf aber zu hören, bedürfe es des Hl. Geistes und der Befolgung dreier Weisungen.

Die erste Weisung beinhalte Gutes vom Schlechten zu trennen, wie es das vorangegangene Evangelium mit dem Fischernetz aussage. Für uns bedeute das, die Gedanken zu reinigen.

Vom Jüngsten Gericht spreche die zweite Weisung. Es sei für den Erfrischung und der Triumph der göttlichen Liebe, der Gott bekenne, aber für den, der Ihn verleugne, werde es schlecht ausgehen. Deshalb sollten wir uns jetzt schon das wahrheitsliebende Gericht Gottes sichern.

Neue Christen zu werden sei die Überschrift der dritten Weisung. Im Vergleich dazu nehme man das Alte und das Neue Testament. Beide gehörten zum Verständnis untrennbar zusammen. So sollten wir als authentische Christen keine Traditionalisten sein, sondern neue Menschen, „nach altem Rezept gebacken“.

Zum Abschluss wünschte Kardinal de Donatis den Jugendlichen, der Hl. Geist möge sie weise machen und verabschiedete sich mit den Worten: „Sende Vater Deinen Geist und erneuere unsere Herzen nach dem Vorbild Deines Sohnes, der von der Jungfrau Maria geboren wurde – Amen.“

620 Priester waren in Konzelebration mit dabei.
Weltweit verfolgten über 1.747.100 User das Treffen der Jugend per Internet.

Fotostrecke mit 10 Bildern

Freitag, den 02. August 2019

Der Tag begann um 6.00 Uhr mit dem Rosenkranzgebet auf dem Erscheinungsberg bei der Muttergottesstatue. Vor dem Freialtar begrüßte dann um 09:00 Uhr Pater Marinko Šakota alle Teilnehmer mit den Worten Jesu „Folge mir nach und du wirst geistig wach“. Das gemeinsame Gebet des Vormittages begleitete ein internationaler Chor.

Sekretär der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens Erzbischof José Rodríguez Carballo OFM hielt die erste Katechese beim 30. Mladifestival in Medjugorje. So wie schon Kardinal de Donatis überbrachte auch er Segenswünsche von Papst Franziskus an die Jugendlichen und die jung gebliebenen Pilger. Er sah es als göttliche Vorsehung, dass der erste Tag am Festtag von Portiuncula beginnt. An diesem Tag ist es möglich einen vollkommenen Ablass zu gewinnen, deshalb sprach Carballo über die Barmherzigkeit Gottes. Die Barmherzigkeit Gottes ist ein Geschenk seiner Liebe an jeden Einzelnen von uns. Denn die Barmherzigkeit offenbart sich immer in der Großherzigkeit des kostenlosen. Wenn wir die Erfahrung der Liebe Gottes machen, dann sind wir neue Männer und Frauen in Gott und werden zu erlösten Personen.

Im zweiten Teil seiner Katechese ging er auf die beiden Gleichnisse des verlorenen Schafes und des barmherzigen Vaters ein. Er zeigt auf, dass für Gott jeder wichtig ist. Carballo ermutigte die jungen Menschen, dass sie immer wieder zum Vater zurückkehren, so wie der verlorene Sohn. Außerdem gab er den Rat, dass wir nicht unserem Vater, unserer Kultur und Würde widersagen sollen. Wir sollen die Herzen für jeden öffnen, aber man muss den christlichen Wurzeln und der christlichen Kultur treu bleiben. Sie sollen nicht wie der jüngere Sohn den Vater verleugnen. Aber die Liebe des Vaters ist so groß, dass er dem Sohn entgegenläuft. In diesem Gleichnis sehen wir die mütterliche Zärtlichkeit die sich in der väterlichen Liebe offenbart. Der Vater nimmt uns so an, wie wir sind, mit unseren Sünden. Weiters richtete er einen Blick auf den älteren Sohn, der nicht in das Herz Vaters eingedrungen ist. Er kann die göttliche Liebe nicht verstehen und freut sich nicht. Dies ist sehr traurig, denn wenn wir in das Herz des Vaters eindringen, dann herrscht die Liebe und die Freude Gottes in unserem Herzen. Der Evangelist Lukas lässt das Gleichnis offen, denn er überlässt die Konklusion jedem Einzelnen. Erkenne ich, dass ich der jüngere Sohn bin, der nach Hause zum Vater kehrt und um Vergebung bittet? Oder bin ich der ältere Sohn, der in das Haus des Vaters einzieht um gemeinsam zu feiern? Der Erzbischof legte den Jugendlichen das Sakrament der Beichte, das Sakrament der Freude ans Herz, denn man kann nicht nach Medjugorje kommen, zum väterlichen Haus ohne zum Fest der Freude zu kommen, das hat keinen Sinn. Am Ende der Katechese segnete er die Jugendlichen mit dem Segen des Heiligen Franziskus.

Zeugnis - Katarina und Pere sind jetzt seit 1 Jahr verheiratet. Sie gaben Zeugnis davon, wie sie miteinander die Reinheit vor der Ehe leben konnten, trotz anderer Erfahrungen zuvor. Dabei half ihnen besonders, auf Jesus zu schauen und die Erkenntnis, dass es ohne das Gebet nicht möglich sei, die voreheliche Reinheit zu leben.

Im Anschluss sprach der Chor Agnes der Pfarrei Hl. Agnes aus Florida über die Bedeutung der Anbetung: wie wichtig ihnen dies mittlerweile geworden sei und welche Freude es ihnen bereite, Gott zu loben. Zur Abrundung des Vormittags trugen sie ein selbst geschriebenes Lied vor.

Die Nachmittagsveranstaltungen begannen mit einem Zeugnis der Legionäre Mariens.

Im Anschluss daran legte Birgit von Totus Tuus ihr Zeugnis ab. Sie erzählte davon, wie sie die Erfüllung in ihrem Leben in Partys und oberflächlichen Dingen suchte, ebenso wie ihr zukünftiger Mann Leon. Sie heirateten nur, weil Birgit schwanger wurde. Als sie von Medjugorje hörten, wuchs in Birgit die Sehnsucht, diesen Ort kennen zu lernen. Ihr Mann fuhr widerwillig mit ihr hin. Vor der Kirche angekommen, hatten beide die große Gnade zu erkennen, dass das, was hier geschieht die Wahrheit ist. Sie bekehrten sich, begannen die Botschaften zu leben und organisierten eine erste Jugendwallfahrt nach Medjugorje, der viele weitere und die Gründung der Gemeinschaft Totus Tuus folgten.

Matthias, ebenfalls von Totus Tuus, hatte unter anderem durch eine Missbrauchserfahrung mit 19 Jahren, schwere Depressionen und den deutlichen Wunsch, sein Leben zu beenden. Gleichzeitig lebte in ihm eine große Sehnsucht nach Frieden. Er suchte Hilfe in verschiedenen Therapien und Meditationen, aber nichts brachte Erfolg. Auf Einladung einer älteren Dame kam er nach Medjugorje. In der Anbetung spürte er, dass Jesus ihn so liebte, wie er war; und mit der Hl. Beichte in Medjugorje begann für ihn ein Weg der inneren Heilung.

Die Abendmesse um 19 Uhr zelebrierte Erzbischof Luigi Pezzuto, Apostolischer Nuntius in Bosnien-Herzegowina VATIKAN, die hl. Messe.
Mitfeiernde Geistliche waren: Kardinal Antonio Canizares, Valencia Spanien, Erzbischof Jose Rodriguez Carballo, Institut für geweihtes Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens Vatican, Erzbischof Henryk Hoser, Apostolischer Visitator für Medjugorje, Erzbischof Tadeusz Wojda, Bischof Bialystok Polen,  Bischof Dominique Rey, Bischof von Frejus-Toulon, Bischof Vlado Kosic, Bischof von Sisak Kroatien, Bischof Darwin Andino, Bischof von Honduras, Bischof Marian Florczyk, Bischof von Kielce Polen, Bischof Daniele Libanori, Bischof von Rima Italien, Erzbischof Andrea Choi Changmou von Korea, Pater Miljenko Steko, Provinzial der Herzegowina

Er sprach in der Predigt darüber, dass jeder von uns das Herz Gottes stehle und wenn wir ihm die Türe unseres Herzens öffneten, er es mit Liebe erfülle. „Gott sagt ‚Folge mir nach, weil ich dich liebe‘ Und du sagst, dass du ihm folgst, weil er dich liebt. Es ist Freude und keine Angst, Gott zu folgen. Als der Engel des Herrn Maria die Botschaft brachte, begann er mit den Worten ‚Freu dich du voll der Gnade, der Herr ist mit dir.‘ Der Engel sagte Freu dich und er sagte nicht knie nieder, bete oder tu das oder jenes. Der Gott des katholischen Glaubens ist nicht hasserfüllt, sondern ein Gott der Liebe und der Freude. Ihr könnt immer mit Gott rechnen und ihm vertrauen.“

Der Abend endete mit einer Meditation mit Kerzen und dem Gebet vor dem Kreuz.

Privatbotschaft an die Seherin Mirjana Soldo am 2. August

„Liebe Kinder! Groß ist die Liebe meines Sohnes. Wenn ihr die Größe Seiner Liebe erkennen würdet, würdet ihr nicht aufhören, Ihn anzubeten und Ihm zu danken. Er ist immer in der Eucharistie lebendig bei euch, weil die Eucharistie Sein Herz ist; die Eucharistie ist das Herz des Glaubens. Er hat euch nie verlassen. Und als ihr versucht habt, von Ihm fortzugehen, ist Er nicht von euch gegangen. Deshalb ist mein mütterliches Herz glücklich, wenn es sieht, wie ihr von Liebe erfüllt zu Ihm zurückkehrt, wenn ich sehe, dass ihr auf dem Weg der Versöhnung, Liebe und Hoffnung zu Ihm kommt. Mein mütterliches Herz weiß, dass ihr, wenn ihr auf dem Weg des Glaubens geht, Sprossen, Knospen seid, aber mit Gebet und Fasten werdet ihr Früchte sein, meine Blumen, Apostel meiner Liebe. Ihr werdet Träger des Lichtes sein und ihr werdet mit Liebe und Weisheit alles um euch herum erleuchten. Meine Kinder, als Mutter bitte ich euch: Betet, denkt nach, betrachtet. Alles, was euch passiert - Schönes, Schmerzhaftes, Freudiges, Heiliges - bewirkt, dass ihr geistig wachst, dass mein Sohn in euch wächst. Meine Kinder, überlasst euch Ihm, glaubt Ihm, vertraut Seiner Liebe, möge Er euch führen. Möge die Eucharistie der Ort sein, an dem ihr eure Seelen nähren werdet, um daraufhin die Liebe und Wahrheit zu verbreiten, meinen Sohn zu bezeugen. Ich danke euch."
(Aus dem Kroatischen ins Deutsche übersetzt von Vikica Dodig, Marija Vasilj und Schwanhild Heintschel-Heinegg.)


687 Priester waren in Konzelebration dabei.
Weltweit verfolgten über 1.996.700 User das Treffen der Jugend per Internet.

Videos vom Freitag:
Morgenlob - Pater Marinko Šakota
Katechese - Erzbischof José Rodríguez Carballo OFM
Zeugnis - Katarina und Pere
Chor Agnes - A. Keller
Legionäre Mariens
Zeugnis - Birgit
Zeugnis - Matthias
Predigt - Erzbischof Luigi Pezzuto

Fotostrecke mit 10 Bildern

Samstag, den 03. August 2019

Im Rahmen des Morgengebetes wünschte Pater Marinko Sakota den Anwesenden die Erfahrung des Hl. Geistes, indem er das Kirchenlied „Komm Schöpfer Geist kehr bei uns ein“ zitierte.
Mit dem Evangelium des Tages (Matth. 14,1-12) berichtete er darüber, wie verblendet und blind Herodes für die Wahrheit war, als er Johannes den Täufer enthaupten ließ – das Böse hatte ihn gefangen. Dann forderte er auf: „Fragen wir uns, ob nicht auch uns die Blindheit einnimmt und uns dort hinführt, wo wir nicht hin möchten. Manchmal folgen wir diesen Gedanken, wie Herodes und erlauben ihnen, dass sie uns führen. – Herr, Du bist Licht. Gib mir die Kraft zu widerstehen und zu erkennen. Danke, Herr, dass Du mich rufst ‚Folge mir nach!‘ Stärke mein Vertrauen und meine Hoffnung in Dich und wecke meine Liebe zu Dir; zu Deinem Wort, zur Eucharistie, zu jedem Menschen. Gib, dass ich Dich und Deine Liebe in den Menschen sehe, auch in der Person, die gerade neben mir ist.
Danke für all Deine Geschöpfe; von den Blumen, bis zu den Sternen. Ich öffne Deiner Liebe mein Herz, dass ich ein Kanal für Dich bin – ein Kanal Deiner Liebe zum Nächsten.“

Die zweite Katechese hielt Bischof Dominique Rey, Comm. l’Emm. aus Frankreich.
„Guten Tag, ich bin glücklich, auf Grund der Einladung von Monsignore Hoser, hier zu sein. Er hat mich eingeladen, heute über Charismen zu sprechen.“
Er erläuterte dann, dass es individuelle und gemeinschaftliche Charismen gäbe; hier in Medjugorje herrsche das Charisma der Franziskaner. Zunächst ginge es ihm aber, sagte er, um die individuellen; welche wir hätten und wie wir sie empfangen könnten.

Dazu sei ein Fundament nötig, welches er, Bischof Rey, in 4 Elemente einteile:
1. Element - Du bist einzigartig
Jeder von uns sei schon ein Charisma, eine Gabe Gottes, und wenn dem so sei, wäre unser Leben einzigartig – nicht austauschbar. Denn in der Schöpfung gäbe es keine Kopien. Für Gott sei ein jeder von uns einzigartig und von Ihm geliebt.

2. Element - Du bist ein Wesen mit Verhältnissen
Jesus, der Sohn Gottes, stünde in einem Verhältnis zum Hl. Geist, Adam und Eva hätten in einem Verhältnis zueinander gestanden, und so wäre auch ein jeder von uns in Verhältnisse zu den Mitmenschen eingebunden.

3. Element - Verschenke Dich selbst
Um ein Geschenk Gottes sein zu können, müssten wir uns selbst hingeben – dem Nächsten hingeben. Der Bischof erzählt das Beispiel von einem kleinen Jungen in Afrika, der bei der Kollekte kein Geld bei sich hatte. Als er das bemerkte, setzte er sich selbst in den Korb; er verschenkte sich selbst.

4. Element - Bringe Frucht
Wenn wir uns verschenken, könnten wir und die anderen wachsen. Dazu brauchten wir aber die Kirche. Die Kirche sei ein Garten, und wir brauchten Jesus dazu, dass er blühe. Durch unser Charisma könne sich die Kirche entwickeln; die Heiligen hätten es uns vorgelebt. Es sei wie beim Orchester, wo es nur eine Partitur gäbe, aber viele Instrumente.
Im Weiteren erläuterte er einfache Charismen und Schwierigkeiten auf dem Weg, Charismen zu entwickeln.

Zum Schluss benannte er 7 Punkte, die bei der Entwicklung von Charismen berücksichtigt werden sollten:
1. Um charismatisch zu sein, müssten wir uns reinigen und reifen wie der Wein
2. Die Kirche sei das höchste Charisma und brauche Menschen, die das Evangelium hinaustrügen
3. Die Eucharistie muss Zentrum der Kirche und aller Charismen sein, weil sie uns nährt und alle unsere Gaben und Talente befruchtet
4. Wir müssten fähig sein, unsere (Glaubens)Überzeugungen sprachlich gut ausdrücken zu können
5. Charisma sei nicht auf eine lokale Wirklichkeit begrenzt, sondern allumfassender
6. Charisma solle „Fleisch werden“, indem es sich in die Kirche integriere
7. Manche Menschen besäßen außergewöhnliche Charismen (Heilungen, Vorausschau), aber sie müssten immer mit Christus verbunden sein.
Abschließend beschrieb der Bischof neben dem Jünger Jesu unter dem Kreuz das Charisma Mariens. Maria zeige uns, alles zu empfangen, was Gott uns gäbe. Sie sei eine Gestalt des Charisma, denn sie hätte alles von Gott empfangen und gäbe alles an den Nächsten. Sie zeige dadurch Transparenz und helfe uns dabei, es auch so zu versuchen.

Sherman Luk aus Honkong ist zusammen mit seiner Gruppe „Touch“ in Medjugorje. Begonnen hatte alles, als er 2003 zum ersten Mal beim Jugendfestival war. Damals hatte er sich vorgenommen, das hier Erlebte mit seinen Freunden in Honkong zu teilen. Er schickte Leute nach Medjugorje, damit sie diese Atmosphäre kennenlernen sollten und tat sich auch mit ein paar Freunden in Honkong zusammen. Als er dort das erste Jugendfestival plante, boten sich sehr schlechte Wetterprognosen: ein Taifun. Sherman Luk hatte gelesen, dass man mit Gebet und Fasten vieles bewirken kann. Er praktizierte dies mit mehreren Leuten und der Taifun nahm tatsächlich eine andere Richtung in seinem Verlauf.

Patrick Felicien stammt ursprünglich aus Guadalupe, einer Insel in der Karibik. Nun lebt er mit seiner Familie in Paris. Vor Jahren sagte seine Mutter zu ihm: „Siehst Du das weiße Kreuz? – Ich habe geträumt, dass Du ein weißes Kreuz siehst.“ Patrick nahm das nicht so ernst und legte sich wieder schlafen.
An einem Nachmittag (in Paris) erlebt er so etwas ähnliches, wie einen Tagtraum, indem er die guten und die bösen Mächte symbolisch erkennt.
2015 macht er Urlaub bei der Mutter in Guadalupe. Sie bittet ihn, mit ihr den Rosenkranz zu beten, was er widerwillig tut. Danach geht er schlafen und hat wieder ein ähnliches Erlebnis wie in Paris – hier wird er aufgefordert, den Rosenkranz zu beten.
2016 fährt er widerwillig mit der Mutter nach Medjugorje und hat im Bus wieder ein eigentümliches Erlebnis. Obwohl Patrick es vermeiden möchte, hat er auch in Medjugorje immer wieder nicht alltägliche Erlebnisse, wovon er später sagt, er fühle sich jedes Mal nach Medjugorje gerufen und Jesus habe sein Leben verändert.

Der Nachmittag begann mit der Italienerin Emanuela Perrone. Diese gab ein starkes Zeugnis darüber wie sie zum Glauben in Medjugorje kam. In jungen Jahren riet sie einer Freundin zur Abtreibung und dachte, dass sie ihre Weiblichkeit durch Beziehungen zu Frauen entdeckt, aber dann fuhr sie nach Medjugorje und ihr Leben nahm eine gewaltige Wendung. Heute ist sie eine verheiratete Frau und Mutter von einem Kind im Himmel und einem auf der Erde.

Magnus MacFarlane-Barrow, der Chef und Gründer der internationalen humanitären Hilfsorganisation Mary’s Meals berichtete von der Arbeit von Mary’s Meals und von der Krise im Südsudan. Voller Freude sagte er, dass diese Arbeit nur mit der Liebe und der Hilfe der Spender und der vielen freiwilligen Helfer vor Ort möglich sei. Als Beispiel nennt er den kleinen Charly aus Irland, der trotz seiner Leukämie-Erkrankung an Mary’s Meals gespendet hat.
Magnus dankt allen Anwesenden und Internet-Usern für ihr Gebet, denn Mary’s Meals sei eine Frucht des Gebetes. Ohne die Gnade von Medjugorje und ohne das Gebet gäbe es Mary’s Meals nicht.
In diesem Jahr wurde eine Niederlassung von Mary’s Meals in Polen gegründet. Die Dame der Niederlassung hatte vor Jahren in Medjugorje von Jimmy aus Haiti gehört und war sehr ergriffen. Im letzten Jahr wollte sie nur Informationsmaterial im Mary’s Meals Büro in Medjugorje holen, um es zu verteilen und Spenden zu sammeln. Daraus entstand dann die Gründung der offiziellen Niederlassung in Polen.
John aus Florida hat mit seiner Crew einige Dokumentarfilme von Medjugorje gemacht. Magnus hat uns dann eingeladen, einen Film von Haiti zu drehen. Die Botschaften des Filmes stehen im Einklang mit den Botschaften von Medjugorje. Heute erlebt ihr hier die Premiere: (der Film wird im Herbst fertig).
Der neue Film über Mary’s Meals zeigt Magnus und Gerard Butler (sie sind seit der Vorstellung Magnus‘ bei CNN gut befreundet)bei der Befragung von Schulkindern nach deren Wünschen. Die Kinder haben Visionen und teilen sie gerne mit. Die Mütter sind glücklich, dass ihre Kinder zu essen haben und bezeichnen dies als Gottesgeschenk. Freiwillige Helfer schleppen gerne die angelieferten Getreidesäcke steile Berge hinauf, denn sie alle haben eine solche Freude, dass Mary’s Meals zu ihnen kommt und ihre Kinder in der Schule keinen Hunger mehr haben müssen.

Hauptzelebrant und Prediger bei der Abendmesse war der Apostolische Visitator in Medjugorje, Erzbischof Henryk Hoser.
Mitfeiernde Geistliche waren: Bischof Tadeusz Wojda aus Bialystok Polen, Bischof Vlado Kasic von Sisak Kroatien, Bischof Darwin Andino von Honduras, Bischof Marian Florczyk von Kielce Polen, Bischof Andrea Choi Changmou von Korea und Pater Miljenko Steko Provinzial der Herzegowina.

Der Erzbischof begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: „Liebe junge Freunde aus der ganzen Welt und aus Polen, ein weiterer Tag des Jugendfestivals bestätigt das, was Medjugorje ist: Ein Ort der Begegnung.“
Er hob dann die Besonderheit von Medjugorje hervor, die sich im Geheimnis einer unsichtbaren, aber sehr intensiven Realität zeige; der Realität des Geistes. Die Begegnung damit geschehe im Herzen eines jeden Einzelnen von uns. Aber das Herz sei, gerade bei jungen Menschen, gleichzeitig empfänglich für das Gute und für das Böse. Alle Menschen seien empfänglich für „den Schaden“ an der Gerechtigkeit. Der junge Mensch kämpfe für seine Freiheit, aber er erkenne nicht immer die Grenzen. Die wichtigste Grenze im Geiste der Gerechtigkeit und der Liebe setze uns der, der uns geschaffen habe. Er gab uns 10 Gebote, die uns lehrten, was gut und was schlecht sei. Die Kirche folge der Lehre Jesu, die beinhalte, Gerechtigkeit und Frieden herzustellen und Schaden zu begleichen. Um die „Schadensspirale“ zu stoppen, bedürfe es drei Dingen:
1. Des Gebetes
2. Des Fastens
3. Des Teilens mit dem Nächsten
Diese drei Dinge führten auch zur Bekehrung und somit zu Gott.
Erzbischof Hoser griff nochmals das Tagesevangelium (Matth. 14,1-12) auf, woran er die Spirale der Sünde verdeutlichte: Diese Spirale beginne mit der Wahrheit, die Johannes der Täufer Herodes sage, und sie ende damit, dass Salome der Mutter den Kopf Johannes‘ bringe.
Auch wir erlebten in unserem Alltag Spiralen der Sünde. Der Kampf zwischen Gut und Böse finde in unseren Herzen statt. Die Menschen sehen die Augen des Anderen, aber Gott sehe unsere Herzen. Die Königin des Friedens möchte uns führen. Der Erzbischof endete mit dem Satz: „Lasst es uns ihr erlauben, dass sie uns führt – Amen.“  

Dieser Abend endete mit einer Prozession mit der Muttergottesstatue und anschließender Anbetung des Allerheiligsten.

689 Priester waren in Konzelebration dabei.
Weltweit verfolgten über 2.258.400 User das Treffen der Jugend per Internet.

Fotostrecke mit 10 Bildern

Sonntag, den 04. August 2019

Am Vormittag fanden Gottesdienste für verschiedene Sprachgruppen statt.

Den Nachmittag leitete Pater Marinko mit ein paar kurzen Worten ein, im Anschluss spielten Mitglieder der Gemeinschaft Cenacolo einen rhythmischen Song und tanzten dazu. Diese musikalische Einlage wiederholten sie zwischen den einzelnen Zeugnissen.

Sr. Brigitta, Clarissin
, übermittelt ihr Zeugnis per Video.
Eigentlich wollte ich kein Zeugnis geben, weil ich nicht gerne vor vielen Menschen rede, aber ich wurde ausgewählt; auch die Muttergottes wünscht unser Zeugnis.
Ich stamme aus (Prozor)-Rama, ca. 100 km von Medjugorje entfernt. Als ich ein kleines Kind war, ging ich gerne mit meiner Mutter zur Kirche. Meine Mutter arbeitete im Ausland und mein Vater versorgte uns 3 Kinder. Als ich 11 Jahre alt war, starb mein Vater. Die Mutter arbeitete weiter im Ausland. Verwandte kümmerten sich um uns, bis wir alt genug waren, uns selbst zu versorgen.
Mit 15 Jahren ging ich, um die Mittlere Reife zu machen in eine andere Schule. Dort hatten wir eine gute Gemeinschaft und besuchten häufig die Hl. Messe. Ich hörte dann vom Hl. Franziskus und der Hl. Klara und dachte mir: ‚so kann ich nicht leben, wie im 13. Jhd.‘
Als ich 2011 Medjugorje besuchte, waren an einem Tag vor der Hl. Messe ganz viele aufgeregte Menschen auf dem Platz. Sie standen vor einer Person, die wie tot auf dem Boden lag. Sie schien in großen Nöten zu sein, denn sie schrie laut. Ein Priester betete über sie. Später stand sie auf und war geheilt. Dieses Erlebnis hat mich sehr berührt – da begann meine Veränderung. Ich dankte Gott und betete und plötzlich hörte ich eine Stimme: ‚Warum bist Du nicht die Berufene?‘ Ich erzählte niemenadem davon, denn ich wollte das auch nicht; ich wollte unbedingt einen katholischen jungen Mann heiraten.

Bei der Messe sagte Pater Danko  dann, alle, die sich berufen fühlten, sollten zum Altar kommen. Ich schwankte in meinen Gedanken. Mit einem Teil von mir fühlte ich mich berufen, aber der andere Teil in mir wollte ja heiraten. Meine franziskaner-Freunde meinten, ich sei berufen, aber ich wollte nicht hingehen. Dieses hin und her in mir dauerte bis ich 18 Jahre alt war an. Als ich dies nicht mehr aushilet, sprach ich mit einem Priester. Der fragte mich, was ich wolle. Ich antwortete, dass ich Mutter sein wolle. Er gab mir die Telefonnummer einer Nonne, die mir dann riet, eine Novene zum Hl. Geist zu beten, mich danach entscheiden, aber dann auch nicht mehr zu schwanken.
Zum Jahrestag ging ich nach Medjugorje zur Gospa. Dort erzählte ir ein Priester ein Beispiel, dass ein Fischer, wenn er erst mal einen Fisch an der Angel habe, ihn nicht mehr loslasse; so sei das auch bei Gott.
Im Jahr 2013 hörte ich in der Hl. Messe einen Ruf (in mir): ‚Ich rufe dich seit 3 Jahren, warum hörst du mich nicht?‘ Das hat mir geholfen, meine Entscheidung zu treffen. Aber meine Mutter war dagegen, weil sie mich brauchte. So vergingen weitere 3 Jahre und in dieser Zeit war ich ziemlich sauer und sagte: „Gott, jetzt habe ich mich entschieden. Warum muss ich jetzt warten?“ Ich wollte dort hin, wo meine Freunde im Kloster waren.
In Medjugorje sagte im Jahr 2014 ein Priester zu mir, dass zu warten eine Chance für mich sei, denn ich könne prüfen, ob es wirklich für mich passend wäre und ich könne mich in Tugenden üben. Durch die Beschäftigung mit diesen Gedankenanstößen wuchs der Hunger nach Gott in mir und auch der Gedanke, in Klausur zu gehen, was ich mir vorher nie hätte vorstellen können. Ich las ein Buch über die Hl. Klara von Assisi und über die Hl. Theresa von Avila. Danach wusste ich: Ich möchte wie die Hl. Klara leben. Ein Priester riet mir, für ein paar Tage “zur Probe“ in ein Klausurkloster zu gehen. – Mein Herz wollte bleiben, aber der Verstand wollte es nicht. Wieder in Medjugorje, betete ich auf dem Erscheinungsberg zur Gospa, ob Klausur das Richtige für mich sei, denn immerzu dachte ich an das, was ich dann nicht mehr durfte. Ich betete den Rosenkranz, auf einmal fing ich an zu weinen, sah in einem Garten eine Muttergottesstatue und eine Stimme sagte: ‚Hier ist dein Ort; hier bekommst du alles.‘ (Kloster der Hl. Klara in Brestovsko). Und wieder befielen mich Zweifel, ob dies das Richtige sei. Doch dann sagte ich mir: ‚Jetzt ist Schluss, es ist egal, du gehst jetzt dorthin.‘
Am 27. Dezember 2016 ging ich in’s Kloster. Jetzt wusste ich: hier gehörst du hin! Als sie mir den Habit anzogen, dachte ich: ‚das Kleid hat die Muttergottes für dich gemacht.‘
Nach einiger Zeit fühlte ich mich mit meiner Entscheidung so frei ……..
Für die Jugendlichen habe ich noch einen Hinweis: Wenn ihr die Berufung spürt, haltet an den 5 Säulen von Medjugorje fest:
- dem Besuch der Hl. Messe mit Eucharistie,
- dem Rosenkranzgebet
- dem Lesen in der Hl. Schrift
- dem Fasten und
- dem Sakrament der Versöhnung (Hl. Beichte)
Wenn ihr Seine Liebe im Herzen spürt, könnt ihr nicht mehr ‚nein‘ sagen.
Ich verspreche: Ich bete für euch – Gott segne euch.

Zeugnis von Don Massimo – Priester in Cenacolo
In dem Moment, als ich verloren war, habe ich zu Gott geschrien: „Ich will nicht mehr so leben!“ – Lange lebte ich in der Dunkelheit. Dann 1991 schenkte man mir eine Pilgerfahrt nach Medjugorje. Da ich damals sehr geizig war, habe ich die Fahrt, da ja geschenkt, sofort angenommen. Die Muttergottes hat dort auf mich gewartet – und Schwester Elvira, die mich fasziniert hat. Die Gemeinschaft Cenacolo machte mich frei und ich spürte, mein ‚Ja‘ zu sagen – dank Mutter Elvira.

Die nun folgenden Zeugnisse sind alle von Mitgliedern der Gemeinschaft Cenacolo.
Marko, 23 Jahre alt, glaubte zunächst wegen der Abstinenz von Drogen nach Cenacolo gekommen zu sein, aber in der Kapelle spürte er, dass es etwas ganz anderes war, weshalb sein Weg ihn dorthin führte. Nämlich in der Kapelle vor Jesus zu beten.
Als Kind hatte ich auf Grund meiner Figur Minderwertigkeitskomplexe und tat deshalb schlechte Dinge, um den anderen zu gefallen.
Dank meinen Mitbrüdern der Gemeinschaft kann ich sagen: ‚Jesus lebt – ich bin Ihm begegnet.‘

Fedi kommt aus dem Libanon. Er ist glücklich, in Cenacolo zu sein. Als Kind hatte er nur Blödsinn im Kopf. Sein Bruder war drogenabhängig. Fedi war 8 Jahre, als er der Droge zum ersten Mal begegnete; mit 12 Jahren hat er sie probiert. Als er 13 war, verließ er die Schule und führte ein vergnügliches Leben. Mit 20 Jahren wurde er schwer drogenabhängig. Zuletzt konnte er kein normales Leben mehr führen. Im Jahr 2016 fand ihn en Mann – fast tot – und er kam nach Cenacolo. Dort lernte er, was gut und was schlecht ist. Eines Tages sagte ihm ein Priester bei der Beichte, dass er sich ja nicht liebe und sehr einsam wäre. Darauf antwortete Fedi nicht. Daraufhin fuhr der Priester fort: „Der große Gott, der alles erschaffen hat, der liebt dich. Wer bist du, dass du dich nicht liebst?“ Fedi spürte, dass er Gott damit traurig gemacht hatte und wollte, weil er sonst nichts hatte, als Wiedergutmachung in Cenacolo bleiben. Er sagt zum Schluss: „Gott ist auferstanden, ich kann es spüren.“

Dorotha, 22 Jahre, aus der Slowakai, berichtete, dass sie ihrem Bruder gefolgt sei, der schon in Cenacolo war; sie kam mit 16 Jahren dort hin. Zwischenzeitlich war sie wieder zu Hause, aber die Familiensituation war nicht gut, so dass sie sich wieder auf den Weg nach Cenacolo machte. In Medjugorje fragte sie Jesus, was er von ihr wolle. Sie lernte anzunehmen, was ihr zugedacht war, was bedeutet, dass sie eine Chemotherapie machen muss. In der Gemeinschaft erlebt sie Freude und hat festgestellt: Gott lebt.

Mirella aus Kroatien sprach über ihre schwere Kindheit, die sie dzu veranlasste, von zu Hause abzuhauen und wurde drogenabhängig. Eines Tages begriff sie, so berichtet sie, dass Jesus für sie gestorben sei und da wusste sie, dass sich ihr Leben verändern würde. Diese Wunden, die das Böse hinterlässt, kann nur Jesus heilen. In der Gemeinschaft hat sie eine Familie gefunden, die sie annimmt und liebt. Was  sie zusätzlich dort hält, ist der Gedanke, Jesus nachzufolgen, denn sie sagt: „Ich bin ihm begegnet.“

Pierre wurde von einem französischen Ehepaar adoptiert, kommt aber ursprünglich aus Tahiti. Als Kind litt er sehr darunter, dass seine Eltern „weiß“ und er „dunkel“ war. Er hatte Angst vor den Blicken anderer und entwickelte dadurch schlechte Eigenschaften. Als er alt genug war, bat er seine Eltern nach Tahiti gehen zu dürfen; dort stand er mit 18 Jahren zum ersten Mal seinem leiblichen Vater gegenüber. Es gab viele Tränen, aber im Laufe der Zeit näherten wir uns an. Er sagt: „Wir adoptierten Kinder haben keine äußerlichen Wunden, aber die Seele ist verletzt.“
Er hat sie nie so angenommen gefühlt, wie in Cenacolo. Für Pierre existiert Gott, und er möchte Ihm nachfolgen.

Anni, 24 Jahre, aus Amerika, teilte den Anwesenden mit, dass ihre Geschichte ähnlich der, der anderen Cenacolo-Mitgliedern sei.
Als sie 16 Jahre alt war, starb einer ihrer Brüder an Drogen. Ein zweiter Bruder wurde vor 3 Jahren abhängig. Das machte sie völlig fertig. Eines Tages traf sie eineFrau, die zu ihr sagte, dass wenn sie einen Wunsch hätte, sie eine ganze Nacht in die Kapelle gehen solle und beten. Die Frau begleitete sie dann während dieser Gebetsnacht – ihr Bruder kam dann zur Gemeinschaft Cenacolo.

Hauptzelebrant bei der Abendmesse war der Erzbischof von Vrhbosna (Sarajevo), Bosnien und Herzegowina, Vinko Kardinal Puljic.
Die mitfeiernden Geistlichen: Erzbischof Luigi Pezzuto, Apostolischer Nuntius in BiH, Erzbischof Henryk Hoser, Apostolischer Visitator für Medjugorje, Erzbischof Andrea Choi Changmou aus Korea und Pater Miljenko Steko (Provinzial). Namentlich begrüßte der Kardinal Erzbischof Hoser, den Erzbischof aus Korea, sowie alle anderen mitfeiernden Geistlichen und Besucher.
Das Evangelium nach Lukas bezog sich auf den Gutsherren, der auf Grund einer sehr guten Ernte größere Scheunen bauen lassen möchte, damit er für die nächsten Jahre ausgesorgt hat. Jesus sagt zu ihm, dass er noch in der gleichen Nacht sein Leben verlieren, und so nichts von dem „Reichtum“ haben würde.
Der Kardinal begrüßte nochmals die Mitbrüder, alle Brüder und Schwestern, aber vor allen Dingen die Jugendlichen.
Er begann mit der Frage: „Was hat euch hierher geführt? – Ihr wollt alle glücklich leben – ihr sucht den Schatz:“ Er sagt weiter, er habe das Gefühl, Maria zeige auf Jesus, wo unser Platz sei.
Eine europäische Studie, die Jugendliche zu ihren werten befragt habe, zeige folgende Skala: Auf Platz 1 stehe die Familie, auf Platz 2 Freundschaften, auf Platz 3 materielle Sicherheit und auf Platz 4 der Glaube. Heute hörten wir im Evangelium, dass Jesus uns den Rat gebe, Platz 3 nochmals zu überdenken, denn wegen des Platzes 4, dem Glauben, seien die Jugendlichen heute hier. Auf Platz 5 hätten die Befragten den Sinn des Lebens gestellt, denn es wäre für die Befragten das Schlimmste, am Ende ihres Lebens sagen zu müssen, es hätte keinen gegeben. Mit dr Belegung des Platz 6, der Spiritualität, schloss der Kardinal die Aufzählung der Studie.
Weiter fuhr er fort, wir alle wären mal jung gewesen, voller Begeisterung, dann wäre die Depression gekommen, danach das Desinteresse. Er wolle aber die hier anwesenden Jugendlichen ermutigen, denn sie alle seien hierher gekommen (mit Begeisterung), um etwas zu finden.
Jugendliche hätten oft Angst, nicht geliebt zu sein und machten deshalb seltsame Dinge: sie folgten dem Konsum, lebten mit Masken. Dann käme irgendwann das Gefühl der Leere, welches mit Alkohol oder Drogen gefüllt würde. Aber die Frage sei doch, wie sie (und wir alle) positiv werden könnten? – Sie alle seien zu Jesus gekommen und der sage: ‚Folge mir nach!‘ Deshalb solle man sich auf den Weg zur Schule Jesu machen. Dort sei die wichtigste Lektion: Lerne lieben! Nicht weltlich,  betrüge uns nicht, Ihm könne man vertrauen, Ihm könne man zuhören. – Nicht mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.
Jesus habe so große Liebe für uns empfunden, dass er für uns gestorben sei. Wir sollten mit Ihm gehen in der Schule des Kreuzes. Täten wir dies, würde bei uns Widerstand gegen das Böse sein. Wir sollten schauen, was sie Jesus mit dem Kreuzestod angetan hätten, aber Er sei dadurch frei geworden. Daran schlösse sich die Frage an, wie wir in dieser Welt frei werden könnten? Um dies zu erlangen, müssten wir zuerst in dieser Welt gegen das Böse ankämpfen. Jesus sagte am Kreuz: „Vater, vergib ihnen …“ Diese Lektion müssten wir lernen, damit Scheidungen und ähnliche Dinge in dieser Welt abnähmen. Jesus habe am Kreuz nichts mehr tun können, aber er habe gebetet. Dies wäre eine nächste Lektion, zu lernen, wie wichtig beten sei. Wir sollten uns mit unserem Leben in Jesu Hände begeben.
Unser Papst Franziskus rufe die Jugend auf, dass sie ihre Berufung erkenne. Wir müssten den christlichen Charakter aufbauen, der stark genug sei, dass uns nichts so schnell umhaue und wir standhaft blieben. Dies bedeute, wenn wir mit Gott in Freundschaft seien, seien wir auch in seiner Liebe.
Es wäre sehr wichtig, füreinander da zu sein und es sei unsere Verpflichtung, den Willen Gottes hier auf dieser Erde zu erfüllen. Dies sollten wir annehmen. - Amen

Nach der hl. Messe führte die Gemeinschaft Cenacolo ein Bühnenspiel auf. 

537 Priester waren in Konzelebration dabei.
Weltweit verfolgten über 2.514.300 User das Festival online - davon 829.700 Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum.

Fotostrecke mit 10 Bildern

Montag, den 05. August 2019

Mit dem Lied "Ich möchte dich sehen" bringt der internationale Chor, der aus Sängern aus 24 Länder zusammengesellt ist, die Jungendlichen in Schwung und lädt zum Morgengebet ein.
Pater Marinko beginnt das Gebet im Zeichen des Kreuzes: In Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Er betont, dass wir fröhlich und dankbar sein sollen, dass unser Namen im Himmel eingeschrieben ist, dass wir für die Ewigkeit geschaffen sind und der Herr uns wollte. Was für ein Grund zur Freunde und zum Glück! Wir sollen dem Herrn danken für unser Leben, für unsere Familie, Freunde etc. Da wir Originale sind und Gott möchte, dass wir glücklich sind sollen wir uns nicht mit anderen vergleichen.
Das Morgengebet beendet er mit dem Vater unser.

Erzbischof Henryk Hoser wird von Pater Marinko als ein Bischof vorgestellt, der die jungen Menschen liebt!
Der Erzbischof führt die Not der Jugendlichen auf. Sie versinken in tiefer Einsamkeit, Angst, Magersucht etc. um nur ein paar Beispiele aufzuführen. Sie befinden sich in einer großen Not, wenn sich die Eltern trennen. Ihnen fehlt die gegenseitige Liebe der Eltern. Kinder weinen in den Beichtstühlen, weil sich die Eltern trennen oder getrennt haben.
Komm und folge mir nach. Wir sollen Jesus nachfolgen, nachdem wir unsere persönlichen Güter und uns selbst aufgegeben haben.
Am Schluß erzählt Erzbischof Hoser sehr persönlich über seine eigene Berufung.

Pfr. Branislav Babjak aus der Slowakei erzählt von seiner Familie und wie er von Gebet und Fasten getragen wurde.
Bei seinem ersten Jugendfestivalbesuch wurde er sehr berührt. Jeden Programmpunkt hat er aufmerksam verfolgt: Katechese, Gebet etc. und während des gesamten Abendprogramms hat er auf den Knien gebetet.
Zu Hause begann er die 5 Steine, die die Muttergottes in Medjugorje gelehrt hat, zu leben (Hl.Messe, Beichte, Heilige Schrift, Fasten, Gebet).
Durch das Opfer des Fastens hat er eine große innere Freiheit bekommen.
Seine priesterliche Berufung kann er ohne Fasten und das Rosenkranzgebet nicht leben. Seit er in die Schule der Muttergottes geht, versucht er auch tägl. 3 Rosenkränze zu beten, zu denen uns die Muttergottes in Medjugorje einlädt.
Während eines Evangelisationsseminar in Wien wurde ihm gesagt: „Du wirst einmal ein sehr guter Priester werden“. Lange dachte er über diese Worte nach.  Nach einer Anbetung hat er sich dem Gedanken der Priesterberufung gestellt, denn Pfr. Branislav hat erkannt, dass Gott andere Pläne mit ihm hat.
Nachdem er längere Zeit in der Gemeinschaft „Licht Mariens“ in Medjugorje verbrachte, konnte er sagen: Ja Herr, ich möchte Dein Priester sein.
Medjugorje hat ihm geholfen sich in Jesus zu verlieben, in der Eucharistie. Wenn er nur 2-3 Tage keine  Anbetung hält, fühlt er sich leer.
Als seine Mutter starb, war er sehr traurig über ihren Tod und er ging auf den Kreuzberg um es zu verarbeiten. Gleichzeitig hat die Muttergottes der Seherin Marija bei einer Erscheinung auf dem Kreuzberg folgende Botschaft geschenkt: Liebe Kinder, vergesst nicht, ich bin eure einzige Mutter und ich liebe euch mit zärlicher Liebe.
Da erkannte er, dass die Muttergottes seine wirkliche Mutter ist, denn Jesus hat uns am Kreuz seine Mutter zur Mutter gegeben.
Am Ende dankte Pfr. Branislav dem Herrn für seine unermessliche Liebe zum Priestertums.

Die Muttergottes sagt in einer Botschaft: Wenn euch der Priester segnet, dann segnet euch mein Sohn.
Wenn der Priester nur segnen würden, würde er seine Rolle auf Erden erfüllen.

Pater Jack ist Franziskaner, in Australien geborgen und hat kroatische Wurzeln. Derzeit ist er in Brüssel, Belgien.
Gott hat ihn enttäuscht, trotz vieler Rosenkränzen und flehendes Gebet um ein Wunder ist seine Schwester gestorben und seine Eltern haben sich getrennt, denn  Gott hat es anders entschieden.
Und trotzdem sollen wir glauben, vertrauen und hoffen, denn Gott enttäuscht nicht und Er verläßt uns nicht! Wir sollen an Gott glauben, denn die Liebe Gottes reinigt und verwandelt.
„Schaut euch nicht mit den Augen der Welt an, die euch einflüstert, dass ihr unfähig und ungeliebt etc. seid, denn Gott ist bei euch und Er liebt euch.“
Wir sollen unser Leben in Gottes Liebe erbauen.
Zu Schluß sollen wir uns selber umarmen und sagen: Ich danke Dir, dass Du mich erschaffen hast und ich möchte sein in Dir. Und ich bitte dich im Namen Jesu, mein Herr und Gott, sei in mir.
Gemeinsam sangen Pfr. Banislav und Jugendliche das Lied:
Du bist gut, Du bist gut.
Du wirst mich nie verlassen und enttäuschen.

Erzbischof Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung:
Liebe Freunde,
Jesus sagt, ich liebe dich und du wirst niemals sterben. Das ist unser Glauben an den auferstandenen Herrn.
Das ist die Art und Weise wie man die Welt verändert – ich liebe dich und du wirst niemals sterben.
Setze diesen Ausdruck wie ein Siegel auf dein Herz.
Die Liebe Christi gehört nicht der Vergangenheit sondern der Gegenwart an.
Trotz all meiner Begrenzung, Gott liebt mich und ich werde niemals sterben, das ist unser Glaube.
Paulus schreibt im Römerbrief: Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deiner Willen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt....
Doch all das überwinden wir durch den Herrn, der uns geliebt hat. Und wir sind Zeugen dieser Liebe und wir wollen diese Liebe weitergeben.
Das ist Evangelisation.

Colleen Willard, US-Amerikanerin, spricht über ihre Heilung in Medjugorje
Ihr  Jugendlichen, ihr seid hier um von dem Zeugnis zu geben, über das was Gott in eurem Leben gewirkt hat, so wie ich jetzt. Ich bringe mein Zeugnis vor euch, über eine unheilbare Erkrankung bzw. Tumor. Nach der Diagnose nahm ich den Rosenkranz und das Kreuz zur Hand. Auf wunderbare Weise wurde ich in Medjugorje geheilt: Verlinkung zum Zeugnis.
Als wir Pater Aniello, ein uns bekannter Priester, besuchten, ging er zum Allerheiligsten und fragte den Herrn: „Warum hast du Medjugorje als Ort der Heilung von Colleen ausgewählt?“ Der Herr war still. Er ging ein zweites Mal zum Tabernakel. Als er zum dritten Mal fragte, erhielt er die Antwort: „Ich habe Medjugorje für Colleen‘s Heilung ausgewählt, weil ich die Anwesenheit meiner Mutter in der Welt bekannt machen will und meine heilende Gegenwart in der Eucharistie.“ Da verstand ich, dass wir zwar immer wieder in der Hl. Messe sagen: „Herr, ich bin nicht würdig, dich zu empfangen, aber sprich nur ein Wort und meine Seele ist gesund.“, aber diesen Worten in der Tiefe unseres Herzens keinen Glauben schenken.

Hauptzelebrant und Prediger bei der Abendmesse war der Erzbischof Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung.
Mitfeiernde Geistliche waren: Erzbischof Luigi Pezzuto, Apostolischer Nuntius in BiH, Erzbischof Henryk Hoser, Apostolische Visitator in Medjugorje, Erzbischof Andrea Choi Changmou aus Korea und Pater Miljenko Steko, Provinzial.
Das Evangelium aus Mt. 14,13 – 21 handelte von der Brotvermehrung.
Die Jünger hatten einen schwachen Glauben, deshalb wollten sie die Leute wegschicken, damit sie in den umliegenden Dörfen sich verpflegen können.
Gott braucht uns, jeden von uns. Die erste, die Er gebraucht hat war Maria.
So wie Maria ist jeder einzelne von uns aufgerufen, sich Gott zu überlassen. So wie Maria sollen wir uns vom Hl. Geist formen lassen. Aber damit etwas passiert und geschieht, muß ein Wunder geschehen.
Die Apostel müssen 5 Brote und zwei Fische anbieten.
So müssen wir unsere Armut, Widerspruch und Grenzen anbieten und Gott kann Wunder wirken.
Übergebe Gott deine Armut und Gott wird dich wandeln, transformieren. Das sehen wir jeden Tag.
Es reicht völlig aus, dass ich nur ein paar Tropfen auf  den Kopf eines Kindes gebe, und es wird ein Kind Gottes. Es reicht aus, dass ich die Stirn des Firmlings salbe und das Sakrament der Firmung erteile und nur wenig Brot und Wein wandelt sich in den Leib und das Blut Christi.
Wenn wir die Krankensalbung den Kranken erteilen schenken wir ihm die Kraft. Wenn zwei junge Menschen das Sakramt der Ehe ablegen, wird Gott dein Leben ändern. Gott wandelt und erneuert die Welt.
Gehen wir mit Vertrauen zu Gott, damit wir sein Blut und seinen Leib empfangen. Die alten Väter sagten, nimm die Kraft, die von oben kommt und das wir dein Herz verändern. - Amen

Nach dem Schlusssegen und der Danksagung folgte die Eucharistische Anbetung gestaltet mit Liedern, Texten und Stille.
Anschließend wurden alle Priester gebeten sich unter die Pilger zu mischen, ausgehend wie die Strahlen der Monstranz um den priesterlichen Sendungssegen zu spenden. Jesus, das Licht der Welt.

Als Sendungsgeschenk – Missio - erhielten die Vertreter der 80 anwesenden Länder zum Abschluß einen Stab und einen Rosenkranz, überreicht von den drei Erzbischöfen. 

Und dann war Party angesagt! Gesang, Umarmung, Freude, Verabschiedung..............

714 Priester in Konzelebration und ca. 60 Priester, die das Sakrament der Versöhnung erteilten.
Weltweit verfolgten über 2.856.000 User das Treffen der Jugend per Internet und 100.000 über Kabelfernsehen.

Fotostrecke mit 10 Bildern

Dienstag, den 06. August 2019

Das Jugendfestival endete mit dem Aufstieg auf den Kreuzberg. Dort feierten die jugendlichen Frühaufsteher um 5.00 Uhr die Heilige Messe.

Täglich wurde das gesamte Programm, für all diejenigen, die das Festival nicht vor Ort miterleben konnten, live übertragen. Demnächst können Sie  alle Vorträge, Predigten und Zeugnisse des Jugendfestivals in unserer Mediathek abrufen.

Das Jugendfestival wurde simultan in 18 Sprachen übersetzt: Kroatisch, Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch, Slowenisch SK, Slowenisch SLO, Ungarisch, Rumänisch, Russisch, Tschechisch, Koreanisch, Arabisch, Chinesisch Mandarin, Chinesisch Kanton.

Zusammenfassung zur Konzelebration und Übertragung:
Donnerstag
620 Priester in Konzelebration
Weltweit verfolgten über 1.747.100 User das Festival online.
Freitag
687 Priester in Konzelebration
Weltweit verfolgten über 1.996.700 User das Treffen der Jugend per Internet.
Samstag
689 Priester in Konzelebration
Weltweit verfolgten über 2.258.400 User das Treffen der Jugend per Internet.
Sonntag
537 Priester in Konzelebration
Weltweit verfolgten über 2.514.300 User das Festival online.
Montag
714 Priester in Konzelebration
Weltweit verfolgten über 2.856.000 User das Treffen der Jugend per Internet.

Videoaufnahmen in Medjugorje: