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29. Internationales Jugendfestival 2018 in Medjugorje - Zusammenfassung

Das 29. internationale Jugendfestival findet vom 01. bis 06. August 2018 in Medjugorje statt. Das diesjährige Treffen steht unter dem Thema: „Er öffnete ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift“ (Lk 24, 45)

Grußworte von Kardinal Christoph Schönborn

Auch in diesem Jahr richtet Kardinal Christoph Schönborn aus Wien ein Grußwort an die Teilnehmer des Festivals:

"Liebe junge Freunde im Herrn!
Wieder habt Ihr Euch in großer Zahl zum Mladifest in Medjugorje versammelt. Wieder darf ich Euch, wie in früheren Jahren, einen herzlichen Gruß schicken. Aber in diesem Jahr ist es ein besonderer Anlass zu danken! Wir alle haben Grund, dem Heiligen Vater zu danken für seine liebevolle Sorge für Medjugorje! Die Ernennung eines dauerhaften Apostolischen Visitators ist ein Zeichen großer Wertschätzung und Anerkennung. Damit hat die Kirche ganz offiziell die guten Früchte von Medjugorje anerkannt. Erzbischof Hoser ist nun der persönliche Vertreter des Heiligen Vaters für die Pfarrei und die Pilger von Medjugorje.
Für Euch, liebe Freunde, die Ihr trotz der Hitze zur Gospa gekommen seid, um zu beten, zu beichten und zu feiern, ist dieses Zeichen des Papstes eine große Ermutigung, auf Maria zu schauen und ihrem Wort zu folgen: „Tut, was Er, Jesus, Euch sagt“! In großer Dankbarkeit grüße ich Euch alle und bitte Euch, ganz besonders für unseren Papst Franziskus zu beten! Und betet auch für mich, wie ich für Euch um ganz gesegnete Tage bei der Gospa bete!
Euer P. Christoph Kardinal Schönborn

Mittwoch, den 01. August 2018

Mit der Begrüßung durch Pater Marinko Sakota, dem Ortspfarrer von Medjugorje, begann das 29. Internationale Jugendfestival unter dem Motto: Vom Wort Gottes leben "ER ÖFFNETE IHNEN DIE AUGEN FÜR DAS VERSTÄNDNIS DER SCHRIFT" (Lk 24,45).
Von ganzem Herzen und besonderem Dank begrüßte er den Apostolischen Nuntius von Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, der Hauptzelebrant der Hl. Messe war und den Apostolischen Visitator Erzbischof Henryk Hoser.
(Predigt vom Eröffnungsgottesdienst von Erzbischof Luigi Pezzuto)
Anschließend stellten sich die 72 teilnehmenden Länder vor.

Erzbischof Luigi Pezzuto freue sich, das erste Mal an dieser Eucharistischen Feier für die Jugendlichen teilzunehmen. In seiner Predigt betonte er, wie wichtig es ist, das Königreich Gottes, tief im inneren zu erkennen. Oft spüren, gerade Jugendliche eine tiefe innere Leere, dieser Hunger und Durst kann aber nicht mit Aktivitäten, Hobbys oder Geld gestillt werden. Am Ende bleibt das Gefühl der inneren Leere zurück. Das sind die Erfahrungen die er bei Jugendlichen gemacht hat, so der Erzbischof. Der Nuntius spricht von umkehren = Umkehr, die Hinwendung zu Gott. Das Königreich Gottes ist ein Geschenk an uns. Wir müssen aber den Acker dafür bereiten. Nehmen wir also Jesus als Person in unser Leben an und kümmern uns um das Reich Gottes dann wird uns alles andere dazugegeben. So in seiner Predigt, Erzbischof Nuntius Pezzuto an diesem feierlichen Eröffnungsgottesdienst.

Konzelebrant war der Provinzial der Franziskanerprovinz in der Herzigowina Pater Miljenko Steko, und Pater Ivan Sesar. 473 Priester waren in Konzelebration.
Bereits am Eröffnungstag waren 970000 User weltweit auf den verschiedenen Medjugorjeseiten online und verfolgten das Programm. Vor Ort wurde die Feier in 17 Sprachen simultan übersetzt.

***Kurzclips***

Ausschnitt vom Rosenkranzgebet auf Deutsch

Und die Fürbitte

Heute wurde in Medjugorje Kirchengeschichte geschrieben!

Nach 37 Jahren der Ereignisse von Medjugorje erleben wir es heute erstmals, dass der Nuntius von Bosnien und Herzegowina, Monsignore Luigi Pezzuto  als Hauptzelebrant die Heilige Messe feierte. Nach der feierlichen Eucharistiefeier lies es sich Pezzuto, zusammen mit dem Apostolischen Visitator, Erzbischof Henrik Hoser und dem Provinzial  nicht nehmen mit den 50 000 Jugendlichen auf dem Platz den Herrn im Allerheiligsten Altarsakrament anzubeten.
Sehen wir die eindrucksvollen Bilder!

Donnerstag, den 02. August 2018

Vorträge vom Tag:
Der erste Tag des Jugendfestivals in Medjugorje begann sehr früh auf dem Erscheinungsberg. Gemeinsam mit Pater Marinko und Seher Ivan, beteten die Jugendlichen die freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes. 
Pater Marinko Sakota begann um 9.00 Uhr das Programm vor dem Außenaltar mit dem Morgenlob.
"Wir beginnen mit Jesus mit dem Gebet, wir setzen Gott an den ersten Platz". Er zeigt in einem Vergleich auf, dass wir uns öffnen sollen, wie die Blumen für die Sonne, für Gott. Wir sollen unser Herz öffnen und uns am Beispiel Mariens halten und bereit sein zu sagen, mir geschehe nach Deinem Wort.
Pater Ante Vuckovic OFM, Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät in Split, hielt die erste Katechese und ging tiefer in das Thema „Vom Wort Gottes leben“ ein. Er ermutigte die Jugendlichen das Wort Gottes zu empfangen und "hungrige" Mitmenschen damit zu nähren, so wie Jesus es tat. Denn der Mensch hungert nach dem Wort Gottes. Oft reicht nur ein kleines Wort aus und die Seele ist genährt. In seinen Ausführungen stellt er Jesus in die Mitte, Er, der den Hunger und den Durst der Menschen sah und ihre tiefe Sehnsucht danach stillte. Denn nur ER weiß was wir brauchen.
Dr. Gottfried Prenner (Österreich) gab nach der Katechese  Zeugnis über sein Leben, wie die Gospa es verändert hat. Er ist Bauingenieur und Theologe und leitet die Gemeinschaft "Familie des Vaters"
Rosa Pich und Caty Vives gaben ein sehr berührendes Zeugnis, die zwei Schwestern aus Spanien, haben gemeinsam 26 Kinder. Sie stammen selber aus einer Familie mit 16 Kindern und daraus gibt es 10 Berufungen zum Gottgeweihten Leben. Rosa Pich hat insgesamt 18 Kinder, wovon drei schon im Himmel sind, und Caty hat 8 Kinder. Beide Familien versuchen ein christliches Leben zu führen. Caty erzählte, dass sie gemeinsam mit ihrer Familie fasten, täglich die Hl. Messe besuchen, regelmäßig zur Beichte gehen und jeden Tag am Abend den Rosenkranz beten. Rosa strahlt eine tiefe Freude aus, obwohl letztes Jahr ihr Ehemann an Krebs verstorben ist. Sie sagte, dass sie eine glückliche Mama sei die von 15 Kindern umgeben ist. Ihr Mann beschützt sie vom Himmel aus. Dieses Zeugnis zeigt welchen Stellenwert das Gebet in der Familie hat.
P. Ante Vučković vertiefte am Nachmittag in der Fortsetzung seiner Katechese die Stelle des barmherzigen Samariters in Lk 10 27-35. Er zeigte darin auf, dass Jesus ein guter Lehrer ist, weil er die Menschen um sich wachsen lässt. In diesem Gleichnis ist Jesus selbst der  Samariter und zeigt sein Mitgefühl, Er zeigt uns, dass auch wir so handeln sollen.
Blanka Vlasic gab anschließend ihr Zeugnis. Die zweimalige Weltmeisterin im Hochsprung spricht über ihre Umkehr. Wie sie vom Leistungsdenken mit viel Sport zu Gott gefunden hat. Wie sie dadurch wieder mehr Erfüllung und Freude empfindet.
P. Ante Vuckovic feierte am Abend die Hl. Messe. In seiner Predigt verwies er auf den Psalmisten David und dem Psalm 34: „Schaut auf ihn und freut euch. Blickt auf zu Ihm, so wird euer Gesicht leuchten und ihr braucht nicht zu erröten.“ (Ps 34, 6) P. Ante erklärte den Jugendlichen, dass sie auf Jesus blicken sollen, auch wenn sie in Sünde sind, weil Er uns befreit hat und unser Gesicht strahlend macht.
Kardinal Christoph Schönborn schickte Grußworte nach Medjugorje, die P. Marinko am Ende der Messe vorlas.
Pater Marinko Sakota
bedankte sich bei den Priestern für die Tätigkeit, die Beichte abzunehmen. Er ermutigt die Jugendlichen das Sakrament der Versöhnung in Anspruch zu nehmen.
Der Abend endete mit dem Gebet vor dem Kreuz und der Mediation mit den Kerzen. Ausgehend von der Osterkerze, die Christus symbolisiert, wurde das "Licht" an die Tausenden Jugendlichen weitergegeben.

548 Priester waren in Konzelebration mit dabei.
965900 User verfolgten weltweit auf den verschiedenen Medjugorjeseiten online das Programm.

Privatbotschaft an die Seherin Mirjana Soldo am 2. August

Mirjana während einer Erscheinung

„Liebe Kinder! Mit mütterlicher Liebe rufe ich euch auf, die Herzen dem Frieden zu öffnen, die Herzen meinem Sohn zu öffnen, sodass in euren Herzen die Liebe zu meinem Sohn singe, denn nur aus dieser Liebe kommt der Friede in die Seele. Meine Kinder, ich weiß, dass ihr Güte habt, ich weiß, dass ihr Liebe habt - barmherzige Liebe. Aber, viele meiner Kinder haben immer noch verschlossene Herzen. Sie denken, dass sie tun können, ohne ihre Gedanken zum Himmlischen Vater, der erleuchtet, auszurichten, zu meinem Sohn, der immer von Neuem in der Eucharistie mit euch ist und euch zuhören möchte. Meine Kinder, warum sprecht ihr nicht zu Ihm? Das Leben eines jeden von euch ist wichtig und wertvoll, weil es ein Geschenk des himmlischen Vaters für die Ewigkeit ist. Vergesst also nie, Ihm zu danken, sprecht zu Ihm. Ich weiß, meine Kinder, dass euch das, was danach kommt, unbekannt ist, aber, wenn euer Danach kommt, werdet ihr alle Antworten bekommen. Meine mütterliche Liebe möchte, dass ihr bereit seid. Meine Kinder, mit eurem Leben legt gute Gefühle in die Herzen der Menschen, denen ihr begegnet, Gefühle des Friedens, der Güte, Liebe und Vergebung. Hört durch das Gebet auf das, was mein Sohn euch sagt, und handelt danach. Von Neuem rufe ich euch auf, für eure Hirten zu beten, für diejenigen, die mein Sohn gerufen hat. Merkt euch, dass sie Gebete und Liebe brauchen. Ich danke euch."
Aus dem Kroatischen ins Deutsche übersetzt von Vikica Dodig, Marija Vasilj und Schwanhild Heintschel-Heinegg.

Mit dem Fahrrad zum Jugendfestival

Die sympathische Gruppe

Am Mittwoch, dem 1. August traf eine Gruppe Jugendlicher mit ihrem Fahrrad zum Jugendfestival in Medjugorje ein. Auf ihrer Tour hatten die 9 Jugendlichen in 6  Tagen stolze 700 Kilometer zurückgelegt. Kurz nach der Ankunft versammelten sich die Jungen Leute bei der Muttergottesstatue zum gemeinsamen Gebet. Medjugorje ist ein besonderer Ort, erfüllt vom Gebet. Hier finden wir einen besonderen Frieden, und auch die Hl. Beichte ist einzigartig.“ so die Fahrradpilger.
Quellenangaben: Medjugorje.hr

*** "Fetzige" Kurzclips aus Medjugorje***

Medjugorje ist meine Heimat

haben sich hier kennen gelernt

Michi und Vanessa vertraten Deutschland bei der
Eröffnungsfeier

Junge Leute aus Niederbayern

Miriam spricht offen über ihre Geschichte

Lobpreis am Morgen

von der Pilgergruppe Medjugorje Deutschland

Junge Lobpreisgruppe

Freitag, den 03. August 2018

Vorträge vom Tag
Pater Marinko Sakota begann am dritten Tag des Festivals das Programm mit dem Morgenlob. Er fragt die Jugendlichen, "Was ist das erste was wir am Morgen sagen?" Danke Gott, ich danke dir für diesen neuen Tag, es gibt so viele Gründe zu danken.
Pater Ante Vuckovic übernahm wieder die Katechese an diesem Vormittag. Das Thema "Vom Wort Gottes leben" die Hl. Schrift. Das Wort Gottes wäre doch so einfach und ist doch so unbeschreiblich tief. Er zitierte den Österreichischen Philosphen Ludwig Wittgenstein, " Das Wort Gottes hat keinen Boden, kein Ende, man taucht immer tiefer ein." Weiter ging es mit der Passion Christi im Lukasevangelium.
Pater Ante erklärte, dass wir unsere Zunge positiv einsetzen können oder negativ. Er vergleicht es mit den Schriftgelehrten, den Soldaten und dem Schächer, die Jesus verspotteten und die Anderen, den rechten Schächer, den Hauptmann und das Volk, die nicht negativ ausgerichtet waren. Der Schächer erkennt seine Schuld und wendet sich an Christus. Der Hauptmann erkennt, dass Er, Jesus ein gerechter Mann ist. Einige im Volk gingen nach der Kreuzigung mit einer Geste der Reue, sie wussten, dass sie etwas Falsches getan hatten. Jesus sprach nur einen Satz am Kreuz: " Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun", (Lk 23,34) andem erkennen wir, dass Jesus keine Rachegefühle in sich hatte, dass er gar nicht an die Vergebung "denkt". Er sieht viel  mehr im Menschen, die Versklavung durch die Sünde, dem Versucher.
Er gibt dem Menschen die Chance sich zu öffnen. Das Wort Gottes nährt uns Menschen und gibt uns die Möglichkeit für das Leben, auch wenn alles zerbrochen ist und wir in Sünde sind. Am Ende betonte P. Ante, dass Medjugorje ein Ort ist, wo "schlechte" Menschen hinkommen, aber sie bekommen die Chance gut zu werden.
Marija und Darko Juranic sprechen über die Reinheit vor und während der Ehe. Sie geben Zeugnis, wie positiv diese Entscheidung, sich in ihrer Ehe auswirkt. Durch die "Theologie des Leibes" von Papst Johannes Paul II. lernten sie, diese "andere" Lebensform kennen. Sie sprechen über die Unterschiede von Mann und Frau, wie sie sich gegenseitig stärken und verstehen können um eine gute Ehe zu führen.
Dario Vasilj, ein junger Mann aus Medjugorje, gab Zeugnis darüber, wie er in die Abhängigkeit geraten ist und dadurch zu Gott gefunden hat. Während des Studiums begann er zu Trinken und Marihuana zu rauchen, dazu kam eines Tages noch Heroin. 20 Tage nachdem er die Muttergottes von Medjugorje um Hilfe gebeten hat, trat er in die Gemeinschaft Cenacolo ein. Die Gemeinschaft hat sein Leben verändert und er hat zu Gott gefunden.
P. Ante Vučković setzte am Nachmttage seine Lehre fort mit der Einführung in das Sakrament der Versöhnung. Er betonte, dass Medjugorje der Beichtstuhl der Welt ist. In der Beichte suchen wir Gott und wir möchten ihm begegnen. Denn er ist es der uns vollkommen kennt und uns nicht verurteilt. Wir kommen zum Richter, der das verborgene sieht, aber ein barmherziger Richter ist, wenn wir bereuen.
Magnus MacFarlane-Barrow stellte am Nachmittag  Mary´s Meals vor, diese ist eine Frucht von Medjugorje. Das Ziel von Mary's Meals ist es, dauerhaft hungrigen Kindern eine Mahlzeit an jedem Schultag zu bieten und so eine gute Schuldbildung zu ermutigen.
Joyce ein Waisenkind aus Malawi berichtet wie ihr von der Hilfsorganisation Mary´s Meals geholfen wurde. Joyce und ihre Freundin unterstützten den Jugendchor mit tollen Sologesängen.
Pfarrer Marinko Šakota zelebrierte am Abend die Hl. Messe. In seiner Predigt sprach er davon, dass unser Blick mit unserem Herzen zusammenhängt. P. Marinko betonte, dass in unserem Herzen, das Bild des anderen geschaffen wird. Wenn in uns gute Gedanken sind, dann sehen wir alles positiv, aber wenn es uns schlecht geht oder wir schlechte Gedanken haben, dann wird unser Blick davon geprägt. In den Seligpreisungen heißt es: „Selig die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8) Unser Herz ist oft unrein und das Herz wird rein, wenn es von Glaube, Hoffnung und Liebe getränkt ist, dann kann der Feind auch zum Freund werden. Wir müssen Jesus darum bitten, dass er unsere Augen und unser Herz öffnet und uns von allem befreit, was unseren Blick trübt. Jesus, reinige unser Herz mit deinem Blick, mit dem Blick mit dem du auch Petrus berührt hast
Der Abend endete mit der Prozession der Muttergottes und der Eucharistischen Anbetung.

Es waren 570 Priester in Konzelebration.
972600 User verfolgten weltweit auf den verschiedenen Medjugorjeseiten online das Programm.

Pater Ante Vuckovic hielt die Katechese
Pater Marinko Sakota
Mary´s Meals eine Frucht Medjugorjes
Darko und Marija sprachen über die Reinheit
Prozession mit der Muttergottesstatue
Bei der Abendmesse waren 570 Priester in Konzelebration

Ein großes Leintuch und die Vorstellung der Gemeinschaft Cenacolo

Das Leinentuch mit den Anliegen

Die Gemeinschaft Cenacolo lädt wieder alle Teilnehmer des Jugendfestivals ein, auf einem 100 Meter langen Leintuch zu unterschreiben. Auf diesem Tuch gibt es die Möglichkeit Gebete, Danksagungen, Gedanken, Bitten und Dank niederzuschreiben. Am letzen Tag des Festivals, am Sonntag den 05. August, werden die jungen Leute von Cenacolo dieses Leintuch während der Eucharistiefeier im gemeinsamen Gebet darbringen. Am Samstag, dem 04. August stellt die Gemeinschaft Cenacolo nach der Abendliturgie das Musical "SEQUIMI" ("Folge mir nach") in Medjugorje vor. Die gesamte Choreographie des Musicals samt Bühnenbild, ist eine Eigenproduktion dieser Gruppe. Die Musicals sind ein Höhepunkt des Mladifests.
Quellenangaben: Medjugorje.hr

Samstag, den 04. August 2018

Vorträge vom Tag:

Pater Marinko hielt wieder das Morgengebet. Der vierte Tag des Jugendfestivals war geprägt von vielen Highlights.
Msgr. Henryk Hoser, Apostolischer Visitator
der Pfarrei Medjugorje gab eine Einführung zur Theologie des Leibes von Johannes Paul II. Am Beginn der Katechese stellte er die Grundlegenden Fragen: Wer bin ich? Wer sind wir? Woher kommen wir? Was ist unser Ziel und wie sollen wir Leben? Er antwortete darauf mit der Schöpfung, er führte die Jugendlichen zum "Anfang" zurück. Eindrucksvoll erklärte Bischof Hoser den Jugendlichen den Beginn von allem, dass Gott das Licht der Finsternis bringt. Die Erschaffung des Menschen erklärte er anhand des Bildes von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle. Adam wurde vom Schöpfer geformt, wie ein Töpfer ein Gefäß formt. Im Bild von Michelangelo sehen wir wie Adam auf der Erde "lebenslos", passiv und alleine auf der Erde liegt. Gott reicht ihm einen Finger, der Atem des Lebens. In dem Moment als er Adam erschaffen hat, umarmt Gott, der Schöpfer, eine wunderschöne Frau. Voller staunen schaut sie Adam an, aber sie ist Gott ganz nah. Die Hand zeigt auf das Kind. Das Erschaffen des Menschen, ist das Erschaffen in den Beziehungen. Daraus leitet Erzbischof Hoser, dass die Familie ein Bild der Dreifaltigkeit hier auf Erden ist. Im zweiten Teil der Katechese beschreibt er die Ehe und die Aufgabe und Sendung der Ehe. Zum einen schafft die Ehe eine Gemeinschaft der Personen. Der Mensch ist nicht dazu da, um alleine zu Leben, sondern er schafft Gemeinschaft. Ein weiterer Punkt ist, dass die Ehe im Dienste des Lebens steht. Die Familie ist die Quelle des Lebens. Das heißt das Leben gebären und erziehen. Die Ehe ist auch die Entfaltung der Gesellschaft. Denn eine gesunde Familie bedeutet eine gesunde und normale Gesellschaft. Der letzte Punkt war, dass die Ehe eine Teilnahme im Leben und in der Sendung der Kirche ist. Die Familie ist die Kirche im Kleinen.
Br. Stefano Albanesi
ein Franziskanerpater aus Assisi erzählte über seine Bekehrung und seinen Weg zum Priestertum. Er war ein guter Fußballspieler und hatte beste Voraussetzungen Karriere zu machen. Aber dann kam Gott in sein Leben...
Tom Lascelles
beendete den Vormittag. Dieser junge  Mann aus England der hat eine zerebrale Lähmung und sitzt im Rollstuhl. Er erzählte den Jugendlichen mit Freude, wie er 2015 das erste mal nach Medjugorje kam und jetzt seit August 2016 hier bei der Gospa im kleinen herzegowinischen Ort lebt. Eines seiner schönsten Erlebnisse war, als einige junge Männer aus der Pfarrei ihn auf den Kreuzberg getragen haben. Das war am Karfreitag 2017. Es war ein einmaliges Erlebnis für ihn und unbeschreiblich. Tom strahlt eine besondere Lebensfreude aus, er hat in Medjugorje gelernt sein Kreuz anzunehmen.
Die Gemeinschaft Cenacolo gestaltete den Nachmittag. Die Burschen und Mädchen erzählten den Jugendlichen, wie sie praktisch schon Tod waren und sie durch Gebet, Gemeinschaft und Arbeit zu Gott gefunden haben. Jesus hat sie zu neuem Leben erweckt.
Provinzial Miljenko Steko hat die Hl. Messe gefeiert. Pater Miljenko erzählte eine Begebenheit, dass er vor der Messe von drei jungen Menschen angesprochen worden sei, sie erzählten ihm den Wunsch ein gottgeweihtes Leben führen zu wollen, das hat mich sehr überwältigt, so der Pater. In der Predigt ermutigte er die Jugendlichen von Christus Zeugnis zu geben mit ihrem Leben. Denn die Menschen dürsten danach.
„Komm, folge mir nach“ so das Thema des Musicals. Der Tag endete mit dieser Aufführung der Gemeinschaft Cenacolo. Es war zum wiederholten Male ein Höhepunkt des Festivals und eine grandiose Darstellung. Die jungen Menschen möchten dadurch, das Leben Jesu näher bringen.

Erzbischof Henryk Hoser sprach in seiner Katechese über die Beziehungen zwischen den Menschen und ging nochmal auf die gehörten Zeugnisse ein. Weiter sagte er, wir müssen im Leben auf die Grundlegenden Fragen antworten: Wer bin ich? Wer sind wir? Von wo kommen wir? Was ist unser Ziel? Wie sollen wir Leben? Ein großes Problem sei die fehlende Identität des Menschen. Er erkärte den jungen Menschen, dass die Antwort die Schöpfung sei. Anhand eines Bildes von Michelangelo leitet Erzbischof Hoser ab, dass die Familie ein Bild der Dreifaltigkeit hier auf Erden ist.

 

 

 

Pater Johannes spricht über die Beichte. In Medjugorje ist das Sakrament der Versöhnung ein wichtiger Seelsorglicher Bestandteil. Die Muttergottes ruft uns ebenfalls zur Beichte auf. Am Freitag Nachmittag fuhr Pater Ante Vuckovic seine Lehre fort mit der Einführung in das Sakrament der Versöhnung. Er betonte, dass Medjugorje der Beichtstuhl der Welt sei. Dass wir in diesem Sakrament Gott suchen und ihm begegnen. Denn Er ist es, der uns vollkommen kennt und uns nicht verurteilt. Er der Barmherzige Richter, sieht was in uns verborgen ist und vergibt uns, wenn wir bereuen.

 

 

Ein großer Dank an die Helfer

Ein großer Dank geht an die jungen ehrenamtlichen Helfer der Gemeinschaft "Frama" Medjugorje. Unter der Führung des Franziskanerpaters Perica Ostojic stehen die 150 jungen Volontäre für Ordnungsdienste zur Verfügung. Sie wirken während des Programms auf vielfältige Weise mit. Sie sind u.a. für einen reibungslosen Ablauf beim Empfang der Hl. Kommunion zuständig.

Eine "Volontärin" im Dienst

***Tolle Kurzaufnahmen***

Ferdinand ist als Pilgerleiter in Medjugorje

Johannes und Sonja sind frisch verheiratet

Der sympathische Josef aus Oberbayern

Pfarrer Siemes spricht über die Beichte

Sr. Hildegard ist ebenfalls mit einer Gruppe hier

Eine lustige Deutsch-Italienische junge Gruppe

Tolle Musik mit dem Jugendchor

Andrea erzählt wie sie nach Medjugorje gekommen ist

Sonntag, den 05. August

Erbischof Hoser spricht zu den Jugendlichen
Eucharistische Anbetung
Die Priester verteilen den Segen

Vorträge vom letzten Tag des Jugendfestivals:

Das Programm begann am Nachmittag mit zwei Zeugnissen und P. Marinko Šakota gab den Jugendlichen einen Impuls zum Thema Gebet und Aufmerksamkeit.

Erzbischof Henryk Hoser, Apostolischer Visitator der Pfarrei Medjugorje, feierte die Hl. Messe. Vor Beginn der Hl. Messe wurde das Leintuch auf den Altar gebracht. Die Jugendlichen hatten die ganze Woche die Möglichkeit, Gebete und ihre Anliegen dort aufzuschreiben. Erzbischof Hoser stellte am Beginn der Predigt den Jugendlichen die Frage, was man tun muss um die Werke Gottes zu vollbringen. Es ist eine Frage die man sich am Ende des Jugendfestivals stellt, nachdem man viele Erfahrungen, Begegnungen und Bekanntschaften gemacht hat. Er zeigte auf, mit welchen Problemen die Jugendlichen in der heutigen Zeit konfrontiert sind. Auf der einen Seite zieht sie Gott an, aber auf der anderen Seite gibt es das Weltliche, dass ihnen Vorschläge bietet, wie sie ihr Leben leben sollen.  Die jungen Menschen erleben oft Verzweiflung und Unsicherheit, sie wissen nicht, wem sie vertrauen können und was die Wahrheit ist. Aber Jesus Christus sagt: „Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben. Ich bin das Brot des Lebens.“ Diese Antwort enthält alles. Erzbischof Hoser bestärkte die Jugendlichen diesen Weg zu gehen mit Jesus Christus, weil dies faszinierend ist, wenn man Ihm begegnet und kennen lernt. Jesus ist ein sicherer Lehrer. Erzbischof Hoser ermutigte die Jugendlichen, sich in die Schule Jesus nicht zu spät einzuschreiben. In der Schule Jesu findet man auch eine sehr gute Lehrerin, nämlich die Muttergottes Maria, die Erzieherin und Königin des Friedens. Eine solche Schule ist mehr Wert als jede Hochschule und Universität der Welt. Maria wird nicht müde uns auf ihren Sohn zu verweisen. Tut was er euch sagt. Das ist die Antwort auf die Frage, was wir tun müssen, um die Werke Gottes zu vollbringen.
Pater Marinko
sagte am Ende der Hl. Messe nur ein Wort für diese wunderbaren Tage: DANKE.
Nach der hl. Messe folgte die Eucharistische Anbetung. Vor dem Eucharistischen Segen wurden die Priester durch die Jugendlichen gesandt, als Symbol lebendiger Strahlen, die von Jesus weitergingen. Sie wendeten sich den Jugendlichen zu und segneten sie. Danach wurde den Vertretern der verschiedenen Nationen ein Rosenkranz und ein Stab von Erzbischof Henryk Hoser und dem Nuntius Luigi Pezzuto überreicht. Der Abend endete mit den Liedern und Tanz.

Der Apostolische Nuntius Luigi Pezzuto, Provinzial Miljenko Šteko und Pater Marinko Sakota waren als Konzelebranten dabei.
Ebenso 485 Priester. 1.067600 User verfolgten weltweit auf den verschiedenen Medjugorjeseiten online das Programm.

Montag, den 06. August

Das 29. Jugendfestival endete mit der heiligen Messe auf dem Kreuzberg um fünf Uhr früh. Die ganze Nacht hindurch strömten die Jugendlichen auf den Križevac.
Pater Marinko Šakota feierte die Hl. Messe am Festtag der Verklärung des Herrn. In seiner Predigt sprach er davon, dass am Beginn der Hl. Messe alles dunkel ist und wir uns nicht einmal selbst sehen können. Durch die Sonne komme allmählich das Licht und alles wird ganz anders. So ist es auch in unserer Seele, oft ist es dunkel und wir sind Negativ. Aber der Vater sagt uns im Evangelium, dass wir auf seinen Sohn hören sollen der das Licht ist. Wenn wir Jesus in unser Herz lassen, dann sehen wir wieder alles "heller". Beten wir zu ihm, dass er unsere Augen öffnet, damit wir durch seine Augen sehen können.

Eine wunderschöne Woche mit vielen Erfahrungen und Begegnungen geht zu Ende. Es ist wunderschön, wenn man die Jugendlichen in die Augen blickt und die Freude in ihren Augen sieht. Der Dreifaltige Gott und die Gospa haben in dieser Woche großes getan und viele Gnaden geschenkt. HALLELUJA

Das Programm vom Jugendfestival 2018 können Sie hier Nachlesen.