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Ihr müsst wie Blumen sein, die niemals welken

Aus einer Predigt vom 4. Januar 1985 von Pater Slavko Barbaric

Die Botschaften vor Weihnachten kann man mit einem Wort zusammenfassen: "Ihr versteht noch nicht zu lieben. Ich bin eure Mutter, und ich bin gekommen, euch die Liebe zu lehren." Und wer kann schon sagen: "Ich habe geliebt, ich habe die Schule der Liebe schon abgeschlossen?" Wer kann behaupten: "Ich liebe alle?" Wer kann sagen: "Ich habe gestern geliebt, heute brauche ich die Liebe nicht?" Die Liebe ist ein anderes Wort für Umkehr, ein anderes Wort für Frieden. Man kann die Liebe nur dann lernen und verstehen, so sagte die Mutter Gottes, wenn man zu beten beginnt, wenn man zu fasten anfängt. Gestern - es war Donnerstag - sagte die Mutter Gottes: "In diesen Tagen hat euch der Herr so viele Gnadengaben geschenkt. Ich lade euch ein, diese Woche zu einer Woche des Dankes werden zu lassen. Danket!"

Diese Botschaft hat uns dazu bewogen, während der eucharistischen Anbetung zu danken, und auch heute Abend wollen wir danken (denn heute, am Freitag, verehren wir das Kreuz). Wenn wir uns in der Weihnachtszeit befinden, dann findet die Anbetung vor der Krippe statt. Doch wir wollen von neuem danken. Die Muttergottes hat uns dazu aufgefordert, die ganze Woche über zu danken, und am 2. Januar sagte sie durch Ivan, dass sich einige Pläne, einige Vorhaben verwirklichten.

Also fordert sie Dank. Ich fragte Ivan, was sich verwirklicht hat, doch er antwortete nicht. Ivan hatte diese Woche eine Erscheinung auf dem Berg und er sagte: "Ich sehe die Muttergottes nun schon seit mehr als drei Jahren, doch nie sah ich sie so froh und so glücklich wie heute Abend." Die Muttergottes hat durch ihn verkündet, dass wir danken sollen. Sie sagte, wir sollten es tun, weil sich einige Vorhaben verwirklicht hätten. Am Donnerstag vor Weihnachten sagte sie: "Ich möchte, dass in diesen Tagen jede Familie bis Weihnachten eine Blume bringt, als Zeichen für die Hingabe an den Herrn." Sie sagte, man solle etwas Konkretes für Jesus tun: "Bringt Blumen als Zeichen eurer Hingabe, eurer Liebe. " Die Blumen wurden zur Krippe gestellt. Die Muttergottes sagte: "Wenn Jesus kommt, soll er eure Hingabe sehen, und so bleiben können. "

Durch Jelena erklärt die Muttergottes, was diese Blumen für den geistlichen Bereich bedeuten. Sie sagte: "Ihr müsst wie Blumen sein, die niemals welken. "Ich weiss, dass sehr viele sich dazu entschlossen haben, weiterhin monatlich zur Beichte zu gehen, am Donnerstag zur Anbetung zu kommen, zu beten und zu meditieren.

Dies alles geschieht, um uns zu erziehen. Die Muttergottes will uns erziehen. Wir wissen nicht, wann die Erscheinungen zu Ende sein werden, doch die Schule der Liebe kann nie aufhören, ebenso wenig wie die Schule des Friedens nie aufhören kann. Durch euer Kommen also werdet ihr verantwortlich für den Frieden in euren Herzen, in euren Familien, und auch für den Frieden der ganzen Welt. Vergesst niemals, auch nicht, wenn ihr während der Liturgie und der Messe unsere Sprache nicht verstehen könnt, dass ihr nun durch euer Kommen und mit eurem Gebet die Muttergottes täglich auf ihrem irdischen Weg begleitet, einem der aussergewöhnlichsten Wege hier, einem Weg, den sich bis jetzt niemand vorstellen konnte.

Die Muttergottes verlangt das Glaubensbekenntnis, sieben Vaterunser, Ave Maria, Ehre sei dem Vater, den vollständigen Rosenkranz, das Gebet, die monatliche Beichte und zwei Fasttage. Das Fasten und das Gebet können durch nichts ersetzt werden. Ihr müsst damit anfangen oder fortfahren, so gut ihr könnt.

In der gesamten Geschichte kann man verfolgen, dass der Kirche private Erscheinungen immer dann gegeben wurden, wenn eine bestimmte Sache in Vergessenheit geraten war. Die Erscheinungen finden statt und weisen erneut auf diese Sache hin. So zum Beispiel Gebet und Fasten: Wir haben damit aufgehört, weil wir uns sagten, wir hätten dafür keine Zeit mehr, wir könnten nicht mehr fasten. Wir sagten, wir könnten ja den anderen ein bisschen Geld schenken, aber fasten könnten wir nicht. Doch Jesus hat gefastet, die Muttergottes hat gefastet, alle Propheten, alle Heiligen, vor allem der heilige Franziskus von Assisi, haben gefastet.

Wenn nun also die Muttergottes dem Gebet und dem Fasten einen neuen Wert schenkt, dann will sie, dass wir das Evangelium leben.

Quellennachweis: Gebetsaktion Schweiz 2001