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Werdegang von Erzbischof Henryk Hoser

Erbischof Hoser (li) Msgr. Luigi Pezzuto (re)

Erzbischof Henryk Hoser wurde am 27. November 1942 geboren.
Bevor er 1969 in die Gesellschaft des Katholischen Apostolats (SAC) des heiligen Vinzenz Palotti eintrat, studierte Henryk Hoser an der Medizinischen Akademie in Warschau und erwarb 1966 ein Diplom im Fach Medizin. Von 1970 bis 1974 studierte er Philosophie und Katholische Theologie am Priesterseminar der Pallotiner in Polen.
Am 16. Juni 1974 zum Priester geweiht, war er von 1975 bis 1995 als Missionar in Ruanda tätig, wo er sich besonders für Gesundheit und Familie einsetzte (1978 Gründung eines Zentrums für Gesundheit und Sozialdienst in Kigali, u. A. Sekretär der bischöflichen Kommission für Gesundheit und der bischöflichen Kommission für die Familie). Während seiner Missionarszeit in Ruanda war er auch 10 Jahre lang Regionaloberer der Gesellschaft des Katholischen Apostolates und außerdem im Auftrag der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in verschiedenen Missionsländern tätig. Für die Kongregation der Völker wurde er später auch zum Sekretär und schließlich zum Konsultor ernannt. Am 22. Januar 2005 wurde er zunächst von Papst Johannes Paul II. zum Titularerzbischof von Tepelta ernannt. Am 19. März 2005 erfolgte die Bischofsweihe durch Crescenzio Kardinal Sepe. Papst Benedigt XIV. ernannte ihn am 24. Mai 2008 zum Erzbischof von Warschau-Praga.
2009 wurde er zum Mitglied der Zweiten Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika ernannt. 2011 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Warschau.
Seit 2008 ist er Leiter der Diözese Warschau-Praga, war vergangenen Dezember in Ruhestand getreten. Im Februar 2017 hatte Franziskus den ehemaligen Missionar und Mitarbeiter der Missionskongregation im Vatikan nach Medjugorje entsandt, um die Seelsorgepraxis im Umfeld der dort angeblich stattfindenden Marienerscheinungen zu untersuchen. Im Juni 2017 legte Hoser seinen Bericht vor.
Bezüglich der Erscheinungen selbst äußerte er in Interviews die Einschätzung, die ersten der seit 1981 berichteten Phänomene könnten als echt anerkannt werden.
Quellenangaben: Gebetsaktion Wien/ Auszüge aus Wikipedia

An Fronleichnam 2018 ernannte Papst Franziskus den Sondergesandten für Medjugorje, den emeritierten Bischof von Warschau-Praga, Henryk Hoser für unbestimmte Zeit zum Apostolischen Visitator der Pfarrei Medjugorje. Einher geht damit die Übertragung der pastoralen Kompetenz von der Diözese Mostar hin zum Apostolischen Visitator. Seither wird in jeder Heiligen Messe in Medjugorje im Hochgebet sowohl für Bischof Ratko als auch für Erzbischof Henryk gebetet.
Am 22. Juli 2018 führte der Nuntius von Bosnien und Herzegowina, Erzbischof Luigi Pezzuto, Erzbischof Henryk Hoser in Medjugorje als den Apostolischen Visitator
ein. Es ist das erste Mal in 37 Jahren, dass der Nuntius von Bosnien und Herzegowina Medjugorje besucht und beim Jugendfestival im August 2018 die Eröffnungsmesse feierte.
Bereits am 11. Februar 2017 hat Papst Franziskus den polnischen Erzbischof von Warschau-Praga, Henryk Hoser SAC, zu seinem Sonderbeauftragten für Medjugorje bestimmt.
Quellenangaben: Deutschsprachiges Informationszentrum für Medjugorje.