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Jesus lässt uns nicht allein!

Wenn ich Jugendlichen begegne, kommt es manchmal vor, dass einer von ihnen zu mir sagt: „Aber ich sehe und spüre den lebendigen Gott nicht, den Auferstandenen, von dem du sprichst.“
Sie sagen das mit einem herausfordernden Unterton, vor allem aber mit einer Mischung aus Traurigkeit und Sehnsucht, so als ob sie sich bewusst wären, dass sie diesen lebendigen Gott sehen und fühlen müssen, um zu neuem Leben zu gelangen.
Dann antworte ich ihnen: „Hast du Ihm denn die Tür geöffnet? Hast du versucht, Ihm zu sagen: ‚Herr, ich brauche Dich!‘ ?“
Die Tür des Herzens hat nur eine Klinke und zwar auf der Innenseite: Nur wir sind in der Lage, Ihm in Freiheit diese Tür zu öffnen. Er klopft an und möchte eintreten, um uns glücklich zu machen; dann wird unsere Freude vollkommen sein. Wenn Er nach einem langen Winter eintritt, beginnt wieder der Frühling: Das Herz öffnet sich weit in einem wunderschönen Lächeln. Ich sage immer wieder zu unseren Jugendlichen, dass wir, wenn wir am Morgen aufwachen, zuallererst unserem Leben zulächeln sollen, denn es ist ein wunderbares Geschenk, in das wir uns verlieben müssen und das wir jeden Tag neu empfangen. So durchdringt die Sonne die Mauern deines Herzens und erleuchtet alles.
Warum sollten wir also betrübt sein? Die Zeiten der Dunkelheit und Traurigkeit, die Zeiten der Verzweiflung und Angst sind vorbei: Jesus lässt uns nicht allein, Er schenkt uns den Heiligen Geist, die Liebe, mit der der Vater Ihn liebt und mit der Er uns geliebt hat.

Quellennachweis: Sr. Elvira, Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo, aus dem Buch „Funken des Lichtes“ www.cenacolo.at