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Werdet ein Beispiel für andere

Unter allen Botschaften, die die Muttergottes in Medjugorje an die Welt gegeben hat, gibt es eine, vom 25. August 1997, die zu unseren Priestern und Ordensleuten spricht. Wir haben einige Auszüge aus der Betrachtung von Pater Slavko gewählt, die uns helfen können, uns noch mehr dem Gebet zu öffnen.

Liebe Kinder! Gott hat mir diese Zeit als Geschenk für euch gegeben, damit ich euch lehren und auf den Weg des Heils führen kann. Liebe Kinder, jetzt versteht ihr diese Gnade nicht, aber bald wird die Zeit kommen, dass ihr diesen Botschaften nachtrauern werdet. Darum, meine lieben Kinder, lebt alle Worte, die ich euch im Lauf dieser Gnadenzeit gegeben habe, und erneuert das Gebet, bis das Gebet für euch eine Freude wird. Besonders lade ich alle jene ein, die sich meinem Unbefleckten Herzen geweiht haben, den anderen ein Beispiel zu werden. Ich lade alle Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen ein, den Rosenkranz zu beten und ihn andere beten zu lehren. Der Rosenkranz ist mir, meine lieben Kinder, besonders lieb. Durch den Rosenkranz öffnet mir euer Herz und dann kann ich euch helfen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Der Rosenkranz ist mir besonders lieb
Der Rosenkranz ist ein sehr einfaches Gebet, das tief in der Bibel verankert ist. In den 15 Geheimnissen haben wir ganz einfach die Möglichkeit, mit Jesus und Maria in Freude, in Trauer und in Herrlichkeit zu sein. Und das müssen die Menschen gelehrt werden, wenn der Rosenkranz gebetet wird. Bedauernswerterweise ist der Rosenkranz für viele Menschen nur eine Wiederholung, die dann auch langweilig werden kann. Und doch ist der Rosenkranz tatsächlich ein tiefes Zusammentreffen mit Jesus und Maria. Wer auch immer ihn betet, schaut auf Maria und Jesus, wie sie sich in Freude und in Trauer benehmen, wie sie dann weiterschreiten und in die Herrlichkeit eingehen. Das ist genau, was jeder von uns, was alle Menschen heute eigentlich brauchen. Wir müssen Maria und Jesus beobachten, unser eigenes Verhalten dem ihren anpassen, und dann durch diese Verhaltensänderung ein Beispiel für andere werden. Das wahre Geheimnis des Rosenkranzes liegt jedoch in der Liebe zu Jesus und Maria. Wenn jemand die Liebe nicht besitzt, bleibt der Rosenkranz nur eine langweilige Wiederholung. In Ihren Botschaften hat Maria uns oft dazu aufgerufen, unsere Herzen zu öffnen, hier sagt sie uns aber, wie wir das tun sollen.

... und das wird dann die Voraussetzung dafür, dass sie uns helfen kann
Jene, die jeden Tag alle 15 Geheimnisse beten, werden sicherlich immer offener werden und immer mehr Hilfe erfahren. Das Herz öffnet sich Gott, denn wir schauen auf Maria und Jesus. Wir wissen, dass Menschen, wenn es ihnen gut geht, ihre Herzen verschließen können. Wir wissen auch, dass dasselbe eintreten kann, wenn es Menschen nicht gut geht, und dann verharren sie in Misstrauen und Ärger gegenüber Gott aufgrund ihres eigenen Leidens. Damit dies jedoch nicht geschieht, damit weder das Gute noch das Böse unsere Herzen verschließen kann, sollten wir bei Maria und Jesus bleiben. Dann werden unsere Herzen, wie jene von Maria und Jesus, in jeder Situation offen bleiben. Es hängt noch immer von uns ab, ob unsere Herzen offen sind, damit wir Hilfe erfahren können. Vielleicht ist es gut, sich vor Augen zu halten, dass Maria uns am 14. August 1984 durch den Seher Ivan dazu aufgerufen hat, den ganzen Rosenkranz zu beten. Es war während der Nachtwache für Mariä Himmelfahrt und sie sagte ihm, dass wir in dieser Zeit alle den gesamten Rosenkranz beten sollten. Es war zur selben Zeit, als Maria uns sagte, dass wir lieber an zwei Tagen, Mittwoch und Freitag, als nur an einem Tag Fasten sollen. Was sollen wir also den Priestern und den Ordensleuten sagen? Den Rosenkranz zu beten und andere beten zu lehren, die Menschen brauchen etwas Solides. Wenn man den Leuten gegenüber immer wieder sagt, dass sie beten sollen, dann werden viele nicht wissen, wie sie beginnen sollen. Wenn jemand spricht, wie Maria es hier getan hat, und wenn jemand den Menschen durch sein eigenes Beispiel einen Impuls gibt, dann wird es geschehen. Wenn der Priester sagt, dass er den Rosenkranz vor der Messe vorbetet, dann werden die Menschen zu kommen beginnen. Ich sage nichts Neues, wenn ich sage, dass viele Priester erst wieder hier in Medjugorje begonnen haben, den Rosenkranz zu beten, sowohl persönlich als auch dann in der Öffentlichkeit, und dass von überall her ein Echo kam. Diese Botschaft sollte deshalb wirklich wieder ein neuer Impuls für uns werden, dass wir uns in dieser Zeit entschließen, Maria als unsere Mutter und unsere Lehrerin zu nehmen, mit ihr auf dem Weg zur Heiligkeit zu bleiben, und dass wir den Rosenkranz in unsere Hände nehmen und ihn beten. Auch wenn wir nicht wissen, was all das bedeutet, sollten wir einfach wie Kinder sein, die sich selbst gestatten, sich von der Mutter führen zu lassen.

Pater Slavko Barbaric
Die gesamt Botschaftsbetrachtung vom 25.8.1997 können Sie hier lesen.
Quellenangaben: Medjugorje Aktuell/ Nr.78 vom Juni 2009