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Betrachtung der Botschaft

vom 25. Oktober 2025

Liebe Kinder! Der Allmächtige hat mich in Seiner Güte euch gegeben, um euch auf den Weg des Friedens zu führen. Viele haben geantwortet und beten, aber viele Geschöpfe haben keinen Frieden und haben den Gott der Liebe nicht kennengelernt. Deshalb, meine lieben Kinder, betet und liebt, bildet Gebetsgruppen, damit ihr euch zum Guten anregt. Ich bin bei euch und bete für eure Bekehrung. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid. (Mit kirchlicher Erlaubnis)

an Seherin Marija Pavlović-Lunetti

Unsere Aufgabe ist es, zu beten und zu lieben


Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 25. Oktober 2025 von P. Marinko Šakota, OFM

Botschaft vom 25. Oktober 2025
 „Liebe Kinder! Der Allmächtige hat mich in Seiner Güte euch gegeben, um euch auf den Weg des Friedens zu führen. Viele haben geantwortet und beten, aber viele Geschöpfe haben keinen Frieden und haben den Gott der Liebe nicht kennengelernt. Deshalb, meine lieben Kinder, betet und liebt, bildet Gebetsgruppen, damit ihr euch zum Guten anregt. Ich bin bei euch und bete für eure Bekehrung. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“ 

 (Mit kirchlicher Erlaubnis)

Der Allmächtige hat mich in Seiner Güte euch gegeben, um euch auf den Weg des Friedens zu führen.

Was lernen wir aus dieser Botschaft?
Dass Gott gut ist.
Gott ist so gut, dass er nicht mitansehen kann, wie wir den Frieden verlieren.
Aus diesem Grund – aus Seiner Güte – sendet Gott Maria, damit sie uns führt und uns hilft, den wahren Frieden zu finden.
Erinnern wir uns: Auch Jesus gab vom Kreuz her Maria Johannes zur Mutter – und in Johannes uns allen.
Soll Maria uns führen?
Wissen wir nicht selbst, den Weg zum Frieden zu finden?
Nein, das wissen wir nicht. Wir brauchen Hilfe. Wir brauchen Maria unsere Mutter.

Viele haben geantwortet und beten, aber viele Geschöpfe haben keinen Frieden und haben den Gott der Liebe nicht kennengelernt.

Ermutigend ist, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die auf die Aufrufe der Muttergottes geantwortet haben und beten.
Das ist etwas Wundersames.
Überall auf der Welt, wie kleine Lichter, gibt es Menschen, die der Königin des Friedens folgen.
Doch es ist besorgniserregend, dass es viele Geschöpfe gibt, die keinen Frieden haben und die den Gott der Liebe nicht kennengelernt haben.
Dessen sind wir uns vielleicht nicht bewusst, und wir vergessen es.
Aber es gibt jemanden, der es besser weiß als wir und der uns daran erinnert – und das ist unsere Mutter.

„Deshalb, meine lieben Kinder, betet und liebt…“

Beten und lieben – das ist die Aufgabe und Sendung all jener, die auf die Aufrufe der Muttergottes geantwortet haben und ihr folgen.
Beten für jene, die keinen Frieden haben.
Beten, dass der Herr ihnen Frieden schenkt.
Den wahren Frieden.
Und beten für jene, die den Gott der Liebe nicht kennengelernt haben. Damit sie Gottes Barmherzigkeit erfahren – wie die Sünderin aus dem Johannesevangelium, die man wegen ihrer Sünden steinigen wollte.

Doch neben dem Gebet sind wir auch zum Lieben berufen.
Schon im Gebet für andere ist Liebe enthalten.
Wenn wir für andere beten, lieben wir – denn wir treten aus unserer Verschlossenheit heraus und denken an andere.
Wenn wir für andere beten, wünschen wir ihnen das Gute.
Aber die Liebe will mehr – daher ist es nötig, außer dem Gebet auch noch etwas für andere zu tun. Die Muttergottes sagt: Betet und liebt.

Wie können wir jene lieben, die keinen Frieden haben und die den Gott der Liebe nicht kennen? Das sollte uns das Wort Gottes lehren. Aber auch die Eucharistie, die eine Schule der Liebe ist. In der Eucharistie wird Jesus zu dem Brot, das gebrochen wird, um sich den anderen als Speise zu schenken.
Und auch die Beichte, in der wir die Erfahrung von Gottes Vergebung und der Umarmung des barmherzigen Vaters machen.

Der Grund, warum wir das Beten lernen, ist, das Lieben zu lernen.
Von Jesus lernen wir zu lieben.
Und von Maria.
Wir sollen beten, dass der Herr uns eine größere Liebe schenkt.

Hätte ich aber die Liebe nicht …

Hören wir, was Paulus über die Liebe sagt: „Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht,  wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste  und alle Erkenntnis hätte;  wenn ich alle Glaubenskraft besäße  und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.“ (1 Kor 13, 1-3)

Die Liebe, von der Paulus spricht, ist offensichtlich größer als die Gabe der Sprachen, größer als die Prophetie, das Wissen und die Gabe der Erkenntnis, größer als der Glaube, größer als das Verschenken des eigenen Besitzes, größer sogar als das Martyrium.
Versuchen wir, auf die Frage zu antworten, was es bedeutet, zu lieben, wie Jesus liebt.
Wie könnte diese Liebe heute konkret aussehen?

„… bildet Gebetsgruppen, damit ihr euch zum Guten anregt.

Der Sinn von Gebetsgruppen besteht darin, dass ihre Mitglieder sich gegenseitig zum Guten anregen.
Maria spricht aus eigener Erfahrung.
So wie sie eilig zu Elisabeth ging, um ihr anzuvertrauen und zu erzählen, was sie  erlebt hatte als der Engel zu ihr kam, so möchte die Muttergottes, dass auch wir unsere geistlichen Erfahrungen miteinander teilen.
Auf dem Weg des Glaubens brauchen wir andere Menschen.
Damit wir einander zum Guten ermutigen.
Wenn wir stehen bleiben und unsere Kraft verlieren, sollen wir einander Mut machen und aufrichten. Den Glauben lebt man nicht allein.

„Ich bin bei euch und bete für eure Bekehrung.“

Die Muttergottes sagt oft, dass sie bei uns ist.
Sie weiß, dass wir das brauchen.
So wie ein Kind die Gegenwart seiner Mutter braucht.
Denn bei der Mutter fühlt es sich sicher und beschützt.

Was tut die Muttergottes für uns?
Sie ist bei uns und betet für unsere Bekehrung.

Jetzt wissen wir, was die Liebe bedeutet, von der wir oben gesprochen haben.
Lieben heißt: bei anderen sein und für ihre Bekehrung zu beten.

Die erste Aufgabe lautet: Öffnen wir unsere Augen, damit wir in unserer Umgebung jene erkennen, die keinen Frieden haben und die den Gott der Liebe nicht kennengelernt haben.


Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Marinko Šakota OFM für seine Betrachtung, die uns helfen soll, die Botschaften der Gottesmutter zu leben.

 

 

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt:

Handzettel_Botschaft_25102025.pdf

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