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Betrachtung der Botschaft

vom 25. September 2025

Liebe Kinder! Möge euch diese Zeit, eine Zeit des Gebets für den Frieden sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid! (Mit kirchlicher Erlaubnis)

an Seherin Marija Pavlović-Lunetti

Nur mit Gott werden wir Frieden haben!


Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 25. September 2025 von P. Marinko Šakota, OFM

Botschaft der Königin des Friedens vom 25.09.2025
 „Liebe Kinder! Möge euch diese Zeit, eine Zeit des Gebets für den Frieden sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“

(Mit kirchlicher Erlaubnis)

Wie schwer ist es doch, über eine kurze Marienbotschaft wie diese zu schreiben. Nicht nur, weil sie kurz ist, sondern weil sie klar ist. So klar, dass sie eigentlich keiner Auslegung bedarf.
Doch, wenn ich schon schreiben soll, dann werde auch ich mich kurz fassen – zumindest versuchen, mit kurzen Sätzen etwas zu sagen.

Oft hört man: „Die Marienbotschaft ist wirklich schön!“
Ja, aber ganz ehrlich: Was haben wir getan, nachdem wir das gedacht oder gesagt haben?
Ist die Botschaft vom September schön?

Die Muttergottes sagt nur wenige Worte, aber wie lautet ihr Aufruf?

 „Möge euch diese Zeit, eine Zeit des Gebets für den Frieden sein.“

Wahrscheinlich wäre auch diese Botschaft schön, wenn die Muttergottes ein paar mehr Worte gesagt hätte. Nicht wahr?
Wir mögen es, wenn die Muttergottes zu uns spricht und uns mehr Worte schenkt, als in dieser Botschaft.
Es stimmt, es sind wenige Worte – aber wie lautet der Aufruf?
Mit der Muttergottes für den Frieden zu beten: Ist das nicht groß?
Was müsste man dieser Botschaft noch hinzufügen?
Was fühlen wir, wenn wir diese kurze Botschaft lesen?
Warum ist diese Botschaft so kurz?
Spüren wir nicht den Ernst der Muttergottes?
Und ihre Besorgnis?

Ähnlich wie eine Mutter, die schweigt, weil Worte den Kindern nicht mehr nützen.
So viele Jahre spricht die Muttergottes zu uns!
So viele Aufrufe!
Und was machen wir?
Wie könnte die Muttergottes nicht besorgt sein, wenn sie weiß, wie sehr der Frieden bedroht ist. Wie sehr Frieden und Krieg von manchen Politikern und ihren Entscheidungen abhängen.

Haben wir auf ihren Aufruf geantwortet?

So viele Jahre ruft sie uns auf, ihre Mitarbeiter des Friedens in der Welt zu werden.
Ihre ausgestreckten Hände des Friedens zu sein; für die Welt, für Menschen die fern von Gott sind und die Gottes Liebe nicht kennengelernt haben.
Haben wir auf ihre Aufrufe geantwortet?
Oder haben wir versagt?
Erkennen wir in dieser Botschaft die Sorge der Muttergottes um uns?
Warum ist die Muttergottes um uns so besorgt? Doch wohl deshalb, weil sie uns liebt? Weil sie möchte, dass uns alles zum Guten gereichen wird?
Weil sie möchte, dass wir in Frieden auf dieser Welt leben?

Anderseits sind nicht auch wir um die Muttergottes besorgt?
Haben wir uns bisher auch nur ein einziges Mal gefragt:
Leidet die Muttergottes?
Leidet sie wegen uns Menschen?
Leidet sie meinetwegen?
Wegen meiner Gleichgültigkeit ihr gegenüber und gegenüber ihren Worten?

Was ist das für ein Frieden, zu dem uns die Muttergottes aufruft?
Die Muttergottes möchte nicht, dass wir für irgendeinen Frieden beten.
Denn nicht jeder Frieden ist der wahre Frieden.

Der Psalmist singt: „Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe.“ (Ps 62, 2)

Kehren wir zu Gott zurück

Unsere Welt braucht nicht den Frieden, sondern Gott.
Der Sinn des Gebets um Frieden besteht darin, Gott zu finden.
Dass wir zu Gott zurückkehren und dass Gott in uns lebt.
Dann werden wir Frieden haben – den wahren, tiefen Frieden.
Einen Frieden, der Grund innerer Sicherheit ist.
Einen Frieden, der Grundlage von Glück, Freude und einer Zufriedenheit ist, die uns niemand nehmen kann.

Wenn wir Gott finden und anfangen, mit Gott zu leben, werden wir Frieden finden.
Die Politiker lösen heute meist die Probleme allein, ohne Gott.
Und wir wissen, dass solche Lösungen zerbrechlich und instabil sind.
Die Muttergottes möchte, dass alles, was wir tun, mit Gott geschieht.
Nicht ohne Grund hat der hl. Augustinus gesagt: „Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe gefunden hat in Dir, mein Gott!“ Er hat Ihn überall gesucht, aber erst in Gott gefunden.
Wenn dir in diesem Moment der Gedanke kommt, dass du später für den Frieden beten wirst, wenn du mehr Zeit hast, verschiebe es nicht!
Gerade jetzt ist der beste Moment!
„Jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; jetzt ist er da, der Tag der Rettung.“ (2 Kor 6, 2)


Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Marinko Šakota OFM für seine Betrachtung, die uns helfen soll, die Botschaften der Gottesmutter zu leben.

 

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt:

Handzettel_Botschaft_25092025.pdf

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