Betrachtung der Botschaft
vom 25. August 2025
Liebe Kinder, meine Kinder, meine Geliebten! Ihr seid auserwählt, weil ihr meinen Weisungen gefolgt seid, sie in die Praxis umgesetzt habt und ihr Gott über alles liebt. Deshalb, meine lieben Kinder, betet von ganzem Herzen, damit meine Worte sich verwirklichen. Fastet, bringt Opfer, liebt aus Liebe zu Gott, der euch erschaffen hat, und meine lieben Kinder, seid meine ausgestreckten Hände für diese Welt, die den Gott der Liebe nicht kennengelernt hat. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid. (Mit kirchlicher Erlaubnis)
an Seherin Marija Pavlović-Lunetti
„Helfen wir der Muttergottes, damit sich ihre Mission erfüllt
Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 25. August 2025
von P. Marinko Šakota, OFM
Botschaft der Königin des Friedens vom 25. August 2025
„Liebe Kinder, meine Kinder, meine Geliebten! Ihr seid auserwählt, weil ihr meinen Weisungen gefolgt seid, sie in die Praxis umgesetzt habt und ihr Gott über alles liebt. Deshalb, meine lieben Kinder, betet von ganzem Herzen, damit meine Worte sich verwirklichen. Fastet, bringt Opfer, liebt aus Liebe zu Gott, der euch erschaffen hat, und meine lieben Kinder, seid meine ausgestreckten Hände für diese Welt, die den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt hat. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“
(Mit kirchlicher Erlaubnis)
„Liebe Kinder, meine Kinder, meine Geliebten!“
Wenn wir diese Worte der Muttergottes hören, spüren wir ihr sanftes mütterliches Herz, ihre Freude und Liebe zu ihren Kindern.
Die Muttergottes liebt ihre Kinder so sehr, dass es ihr nicht genügt zu sagen: „Liebe Kinder.“ Wie eine Mutter, aus der vor lauter Freude Worte wie „Mein Sonnenschein, mein Engel, mein Goldstück!“ hervorsprudeln, so sagt auch sie: „Liebe Kinder, meine Kinder, meine Geliebten!“ Man könnte sich fragen: Wie kann die Muttergottes uns so sehr lieben, wo wir doch schwach und sündig sind? Das liegt daran, dass ihre Liebe nicht schwach ist, wie unsere. Ihre Liebe hängt nicht von uns und unserem Verhalten ab. Wenn das so wäre, würde sie uns lieben, wenn wir gut sind, und aufhören, uns zu lieben, wenn wir Fehler machen. Zum Glück ist das nicht so. Unsere Schwächen und Sünden sind kein Hindernis für ihre Liebe – im Gegenteil, sie sind der Grund, warum sie uns noch mehr liebt und noch näher bei uns ist. Ähnlich wie eine Mutter ihr Kind immer liebt, aber es noch mehr liebt, und sich noch mehr um es sorgt, wenn es krank ist oder leidet.
„Ihr seid auserwählt, weil ihr meinen Weisungen gefolgt seid, sie in die Praxis umgesetzt habt und ihr Gott über alles liebt."
Die Muttergottes sagt: „Ihr seid auserwählt, weil...“
Man würde eher erwarten: Nachdem ihr auserwählt wurdet, seid ihr meinem Ruf gefolgt, habt meine Weisungen befolgt und liebt Gott über alles. Doch sie sagt: „Ihr seid auserwählt, weil...“ Diese Reihenfolge könnte bedeuten: Ich habe euch auserwählt, weil ich an euch geglaubt habe, weil ich gespürt habe, dass gerade ihr meinem Ruf folgen, meine Weisungen umsetzen und Gott über alles lieben werdet. Als wolle sie uns mit diesen Worten Anerkennung schenken und sagen: Ich habe mich nicht geirrt – es war eine gute Entscheidung, gerade euch auszuwählen. Natürlich bleibt die große Frage: Beziehen sich diese Worte der Muttergottes auch auf mich? An wen dachte sie, als sie diese Worte aussprach? Auch an mich?
„Deshalb, meine lieben Kinder, betet von ganzem Herzen, damit meine Worte sich verwirklichen. Fastet, bringt Opfer, liebt aus Liebe zu Gott, der euch erschaffen hat, und meine lieben Kinder, seid meine ausgestreckten Hände für diese Welt, die den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt hat.“
Nachdem sie uns Anerkennung geschenkt hat, stellt uns die Muttergottes eine neue Aufgabe: Ihr zu helfen, damit sich ihre Worte und ihre Mission erfüllen – die Mission, wegen der sie seit nunmehr 44 Jahren zu uns kommt.
Es gibt fünf Wege, wie sich ihre Worte und Pläne verwirklichen können:
a) Von ganzem Herzen beten
Wir beten – mit dem Anliegen, dass sich die Worte und die Mission der Muttergottes erfüllen. Jeden Tag, mit dem ganzen Herzen. Für die Muttergottes.
b) Fasten
Wir fasten mit dem Anliegen, dass sich die Worte, Pläne und Wünsche der Muttergottes erfüllen. Mittwochs und freitags. Mit dem Herzen. Für die Muttergottes.
c) Opfer bringen
Wie? Ich werde zum Erscheinungsberg oder auf den Kreuzberg gehen und mit dem Anliegen beten, dass sich die Worte der Muttergottes erfüllen.
Ich werde etwas tun, das mir sonst schwerfällt – genau das. Ich werde zu einer Person gehen, mit der ich kein gutes Verhältnis habe. Ich werde mich aufopfern. Wegen der Muttergottes.
Ich werde einem armen oder alten Menschen ein Geschenk bringen. Ich werde Kranke im Krankenhaus oder Senioren im Heim besuchen… Es fällt mir schwer –aber für die Muttergottes ist mir nichts zu schwer.
d) Lieben
Wen sollen wir lieben? Nach einigen weiteren Worten wird klar: Die Welt – also die Menschen. Besonders jene – ja, gerade jene! – die den Gott der Liebe noch nicht kennengelernt haben.
Mit welchem Motiv?
Aus Liebe zu Gott, der uns erschaffen hat.
Anders gesagt: Aus Dankbarkeit gegenüber Gott. Denn Gott hat sowohl uns als auch sie erschaffen – alle. Seine Liebe ist wie die Sonne, die immer scheint – für alle: Für Gute und Böse, für uns und für sie.
Wer ist gut, wer ist böse? Es wäre nicht klug, vorschnell zu urteilen, zu welcher Gruppe wir selbst gehören.
e) Die ausgestreckten Hände der Muttergottes für die Welt sein
Warum? Weil diese Welt den Gott der Liebe nicht kennt. Und weil die Muttergottes dieser Welt die Liebe zeigen möchte – aber sie kann und will das durch uns tun, durch dich und mich. Denn diese Welt will sie retten, ihr helfen, den Gott der Liebe kennenzulernen.
Warum möchte die Muttergottes das?
Weil sie Mutter ist – weil sie liebt und leidet.
Weil sowohl wir als auch die anderen ihre geliebten Kinder sind.
Die Liebe ist so.
Nur die Liebe kann für andere leiden, wenn sie auf dem falschen Weg sind.
Können wir uns vorstellen, wie sehr die Muttergottes unter dieser Welt leidet, die Gottes Liebe nicht kennt und fern von Gott lebt…
Können wir uns vorstellen, wie sehr sie helfen möchte…
Vielleicht sagen uns die einleitenden Worte der Botschaft – „Liebe Kinder, meine Kinder, meine Geliebten!“ – noch mehr. Als möchte sie uns sagen: „Euch habe ich erwählt! Ihr seid meine Hoffnung – nur ihr! Ohne euch kann ich der Welt nicht helfen, meinen Kindern, die fern sind von mir, von Gottes Liebe, von meinem Sohn.“
Wie sehr erinnern uns diese Worte der Muttergottes an eine Mutter, deren Kind auf einen schlechten Weg geraten ist – in Drogen oder anderes –, die nun ihrem anderen Sohn oder ihrer Tochter ähnliche Worte sagt, in der Hoffnung, dass sie helfen, das verlorene Kind zu retten und auf den richtigen Weg zurückzubringen. Und wir? Und ich? Wie sieht unsere, wie sieht meine Liebe aus? Wie weit reicht sie? Nur bis zu mir selbst und meinen Bedürfnissen? Nur bis zu den Bedürfnissen meiner Familie? Oder vielleicht ein bisschen weiter...
Ab dem 25. August 2025 – dem Tag, an dem wir diese Botschaft empfangen haben – wird sich zeigen, auf wen sich die Worte der Muttergottes wirklich beziehen: „Ihr seid auserwählt, weil ihr meinen Weisungen gefolgt seid…“
Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Marinko Šakota OFM für seine Betrachtung, die uns helfen soll, die Botschaften der Gottesmutter zu leben.