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Betrachtung der Botschaft

vom 25. Juni 2025

Liebe Kinder! Auch heute danke ich dem Allmächtigen, dass ich bei euch bin und euch zum Gott der Liebe und des Friedens führen kann. Die Ideologien, die euch und euer geistliches Leben zerstören, sind vergänglich. Ich rufe euch auf, meine lieben Kinder, zu Gott zurückzukehren, denn mit Gott habt ihr Zukunft und ewiges Leben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid! (Mit kirchlicher Erlaubnis)

an Seherin Marija Pavlović-Lunetti

Ideologien vergehen – Gott bleibt


Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 25. April 2025 von P. Marinko Šakota, OFM


 

„Auch heute danke ich dem Allmächtigen, dass ich bei euch bin und euch zum Gott der Liebe und des Friedens führen kann.“

Die Muttergottes dankt Gott. Es ist ein Zeichen der Liebe. Wer liebt, der dankt. Sie liebt uns, ihre Kinder. Sie ist froh, dass sie kommen und uns helfen kann, dass sie uns „zu Gott führen“ kann. Sie ist glücklich, dass Gott ihr diese Gelegenheit gegeben hat.

Was für ein wunderbares Beispiel für uns, um zu einem Zustand heranzuwachsen, in dem wir glücklich sind, anderen helfen zu können! Dann wird uns nichts mehr schwerfallen. Wir werden Gott dafür danken, dass er uns die Möglichkeit gibt, zu den Bedürftigen zu gehen, die Kranken zu besuchen, den Armen materielle Hilfe zu leisten, Mutter zu sein, den Kindern ein Vater zu sein, in der Schule zu unterrichten, in einem Krankenhaus zu arbeiten, als Priester oder Ordensschwester zu wirken …

Wir haben uns sicherlich gefragt, wer Gott ist und wie Gott im Inneren ist. Die Muttergottes sagt uns, dass Er der Gott der Liebe und des Friedens ist. Das ist nichts Neues. Daran erinnert uns die Gottesmutter. Und schon der heilige Johannes sagt in seinem Brief dasselbe: „Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ (1. Johannes 4,16) Und der Psalmist singt: „Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe,von ihm kommt mir Hilfe.“ (Psalm 62:2)

„Die Ideologien, die euch und euer geistliches Leben zerstören, sind vergänglich.“ 

Unsere Gospa ist die Mutter der Hoffnung. Manchmal erscheinen uns die Ideologien, die derzeit die Welt beherrschen, wie Materialismus, Atheismus und Gender-Ideologie, mächtig, weil sie so viele Leben ruinieren und so viele Menschen in die falsche Richtung führen, dass wir meinen, sie würden die Welt erobern und seien unbesiegbar. In ihrer Botschaft gibt uns die Muttergottes Hoffnung und ermutigt uns, dass sowohl vergangene als auch gegenwärtige Ideologien vergänglich sind.

Denken wir an ein Beispiel. Napoleon Bonaparte wurde am 15. August 1769 auf Korsika geboren. Wir würden sagen: Was für ein Glück für ihn, am Fest Mariä Himmelfahrt geboren worden zu sein! Aber so war es nicht. Etwas störte Napoleons Glück. Worum ging es? Am Fest Mariä Himmelfahrt sind alle Augen auf Maria gerichtet, und Napoleon wollte, dass an diesem Tag, seinem Geburtstag, die Aufmerksamkeit aller auf ihn gerichtet sind. Weil er mächtig ist! Er ist der Herrscher Europas! Und noch etwas störte ihn. An diesem Tag, dem Fest Mariä Aufnahme in den Himmel, wird ein Satz aus dem Lukasevangelium, aus dem Magnificat Lobgesang Mariens, gelesen: „Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.“ Was also tat Napoleon, als er Kaiser von Frankreich wurde? Per amtlicher Verordnung vom 19. Februar 1806 schaffte er das Fest Mariä Himmelfahrt ab. Denn wer hätte an diesem Tag gewagt zu behaupten, dass jemand die Mächtigen und Gewaltigen vom Thron stürzen würde?! Er war der Mächtige. Er hielt sich für mächtig. Und er wollte, dass alle so über ihn denken. Und wenn man an seinem Geburtstag liest, dass die Mächtigen vom Thron gestürzt werden, dann bedeutet das, dass dies auch ihm passieren könnte. Und das darf ja nicht geschehen! Aber genau das geschah , nur wenige Jahre nachdem er das Marienfest abgeschafft hatte. Nach der Niederlage bei Waterloo folgte der Zusammenbruch Napoleons. Der Mächtige wurde entthront. Das Fest Mariä Himmelfahrt wurde wieder eingeführt und die Worte des Magnificat wurden erneut in den Messen gelesen.

„Ich rufe euch auf, meine lieben Kinder, zu Gott zurückzukehren, denn mit Gott habt ihr Zukunft und ewiges Leben.“

Neben dem mächtigen Napoleon fielen auch noch mächtigere Systeme wie der Nationalsozialismus, der Faschismus und der Kommunismus. Und Maria bleibt.

Bleiben wir einfach mit Maria auf dem Weg, tun wir einfach, was sie uns sagt, und wir werden erleben, wie auch die aktuellen Ideologien vergehen.

Die Muttergottes sagt uns, was der wahre Weg ist, der Zukunft hat und uns zum ewigen Leben führt: zu Gott zurückzukehren und mit Gott zu leben.

Wie viele werden getäuscht, indem sie ohne Gott leben, sich nur auf ihre eigene Kraft verlassen und nur für diese Welt leben! Wie weise waren unsere Großväter und Großmütter, Väter und Mütter, die mit Gott lebten! Alles, was sie taten, geschah mit Gott.

Wie kehren wir zu Gott zurück?

Wenn du zur Beichte gehst, kehrst du zu Gott zurück. Wenn du zur Heiligen Messe gehst, kehrst du zu Gott zurück. Wenn du anfängst zu beten, kehrst du zu Gott zurück.

Wann soll ich beginnen?

Lass dich nicht täuschen und sage: „ab heute!“ …


Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Marinko Šakota OFM für seine Betrachtung, die uns helfen soll, die Botschaften der Gottesmutter zu leben.

 

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt:

Handzettel_Botschaft_25.06.2025.pdf

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