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Betrachtung der Botschaft

vom 18. April 2025

Liebe Kinder! Winde der Unruhe, des Egoismus und der Sünde erfassen viele Herzen und führen sie in Unfrieden und Verderben. Deshalb rufe ich euch auf, meine lieben Kinder, zu Gott und zum Gebet zurückzukehren, damit es euch Wohl ergehe in euren Herzen und auf der Erde, auf der ihr lebt. Ich liebe euch, meine lieben Kinder, und deshalb werde ich nicht müde, euch zur Umkehr aufzurufen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid! (Mit kirchlicher Erlaubnis)

an Seherin Marija Pavlović-Lunetti

Kehrt zu Gott und zum Gebet zurück!

Betrachtung zur Botschaft der Muttergottes vom 25. April 2025

von P. Marinko Šakota, OFM


 

Winde der Unruhe, des Egoismus und der Sünde erfassen viele Herzen und führen sie in Unfrieden und Verderben.

Der Wind kann sehr gefährlich für das Leben sein. Es reicht aus, sich an einen Sturm auf See, einen Schneesturm oder einen Wüstensturm zu erinnern, damit wir wissen, worum es geht. Ein solcher Wind hat schon viele Menschen auf See, im Schnee und im Sand ins Verderben getrieben. In Medjugorje kommt es manchmal vor, dass der Wind aus Afrika mit Wolken und Regen Wüstensand mit sich bringt, der die Plätze verschmutzt. Die Muttergottes sagt uns, dass Unfrieden, Egoismus und Sünde sich wie der Wind über die ganze Welt ausbreiten, „viele Herzen erfassen und sie in Unruhe und Verderben führen“. Tatsächlich breiten sich Unruhe und Unsicherheit aus und dringen in die Herzen der Menschen ein. Grund dafür sind Nachrichten über Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, Terroranschläge in einigen europäischen Ländern und Politiker und ihr Streben nach Dominanz.

Was sind das für Winde? Medien, Internet, soziale Netzwerke, Zeitungen, Mobiltelefone, Fernsehen?

Wie viel Sünde wird durch Pornografie verbreitet? Was ist der Grund dafür, dass der Geist des Egoismus junge Menschen immer stärker beeinflusst? Ist das nicht der Wind, der sich im Westen ausbreitet und dazu führt, dass viele, viele Christen von der Kirche, vom Glauben und vom Gebet abfallen?

Klatsch und Geschichten über andere sind wie der Wind. Negatives Gerede über andere ist wie ein Wind, der Gerüchte und Verleumdungen verbreitet. Wie viel Böses und Hass dringt wie der Wind in die Herzen der Menschen ein, infiziert sie und nimmt sie gefangen! Wie listig das Böse doch ist, wie leicht es die Menschen täuscht, sie blendet und sie gegen andere Menschen aufbringt.

Deshalb rufe ich euch auf, meine lieben Kinder, zu Gott und zum Gebet zurückzukehren, damit es euch Wohl ergehe in euren Herzen und auf der Erde, auf der ihr lebt.“

Menschen, denen es gelang, vor dem Sturm vom Meer an Land zurückzukehren oder Schutz zu finden, als ein Schnee- oder Sandsturm ihr Gebiet heimsuchte, wurden gerettet. Die Muttergottes ruft uns dazu auf, zu Gott und zum Gebet zurückzukehren, denn auf diese Weise finden wir Schutz und werden vor den Stürmen bewahrt, die Unfrieden, Egoismus und Sünde bringen.

Die Muttergottes verspricht uns: wir werden nicht nur gerettet, sondern es wird uns Wohl ergehen, sowohl im Herzen als auch auf der Erde, auf der wir leben.

Wir werden Frieden und Zufriedenheit im Herzen haben, und in Bezug auf die Erde, auf der wir leben, werden wir Klarheit erlangen, wie wir mit der Schöpfung richtig umgehen sollen.

Gebet, Heilige Messe, Beichte – das ist eine Rückkehr zu Gott.

Viele Dinge, wie Arbeit, Menschen, Sorgen, Süchte..., entfernen uns von Gott, weil uns die Zeit für das Gebet und die Heilige Messe fehlt. Die Sünde entfernt uns besonders, weil sie unsere Herzen versklavt und blind macht und sie in eine Richtung führt, die der Richtung Gottes entgegengesetzt ist.

Deshalb ist die heilige Beichte eine Rückkehr zu Gott. So wie der jüngere, verlorene Sohn zur Besinnung kam, Buße tat und zu seinem Vater zurückkehrte, so ist auch die Beichte unsere Rückkehr zum barmherzigen Vater.

 „Ich liebe euch, meine lieben Kinder, und deshalb werde ich nicht müde, euch zur Umkehr aufzurufen.

Wir Menschen werden meist müde und geben auf, wenn es um diejenigen geht, die den falschen Weg eingeschlagen haben, die in Süchte verfallen sind, die uns verletzt und sich von uns distanziert haben.

Bei der Muttergottes ist das jedoch nicht so – sie wird nicht müde. Den Grund für ihre Unermüdlichkeit offenbart sie uns ganz klar: Weil sie uns liebt!

Ihre Liebe zu uns ist der Grund, warum sie erscheint, warum sie schon so lange bei uns ist, warum sie uns zur Umkehr und zu einem Weg mit Gott aufruft.

Zweifellos ist ein Mangel an Liebe oder eine schwache Liebe der Grund, warum wir müde werden und warum wir aufgeben und uns von denen distanzieren, die Schwäche zeigen. Wir kümmern uns nur um uns selbst, wir denken nicht an andere, wir helfen anderen nicht, weil wir keine Liebe haben. Liebe ist der Schlüssel, der unsere Herzen, Münder und Hände öffnet, damit wir unermüdlich Gutes tun und Menschen in unterschiedlichsten Nöten selbstlos helfen können.

Schauen wir deshalb auf Maria, lernen wir von ihr und beten wir zum Herrn, dass Er die Liebe in uns erweckt und stärkt.

Der Wind hat aber auch positive Seiten: mit seiner Hilfe werden Segel und Schiffe in Bewegung gesetzt, er erzeugt mit Hilfe von Windrädern Strom, er verbreitet Pollen von einem Obstbaum und bestäubt andere Obstbäume, die dann neue Früchte tragen...

Wenn die Liebe in uns größer wird, wer weiß, vielleicht weht ein guter Wind durch uns, der Freundlichkeit, Frieden und Freude für andere Menschen, Zusammengehörigkeit und Vergebung verbreitet.

Und letztendlich sollten wir den Aufruf der Muttergottes zur Umkehr nicht vergessen. Wen ruft die Muttergottes zur Umkehr auf? Menschen, die sich von Gott und dem Gebet entfernt haben und vom Wind des Unfrieden, des Egoismus und der Sünde führen lassen? Natürlich! Aber wir sollten uns nicht als unberufen zur Umkehr betrachten. Das wäre ein großer Fehler …


Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Marinko Šakota OFM für seine Betrachtung, die uns helfen soll, die Botschaften der Gottesmutter zu leben.

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt:

Handzettel_APRIL_2025.pdf

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