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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. August 2021

"Liebe Kinder! Mit Freude rufe ich euch alle auf, meine lieben Kinder, die ihr meinem Ruf gefolgt seid, seid Freude und Friede! Bezeugt mit euren Leben den Himmel, den ich euch bringe. Es ist Zeit, meine lieben Kinder, dass ihr der Abglanz meiner Liebe für all jene seid, die nicht lieben und deren Herzen von Hass erobert wurden. Vergesst nicht: Ich bin mit euch und ich halte für euch alle Fürsprache vor meinem Sohn Jesus, damit Er euch Seinen Frieden gibt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.08.2021 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Du bist mein Gott, dir will ich danken, mein Gott dich will ich rühmen. Danket dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Huld währt ewig.“ (Psalm 118, 28-29) Seit 40 Jahren erlaubt Gott, Maria, unserer Gospa, in Medjugorje, ihren Ruf zur Bekehrung, zur Hinwendung an Gott, unserem Schöpfer, Erhalter und Vollender, deutlich hörbar, vernehmbar, werden zu lassen. „Mit Freude rufe ich euch alle auf, meine lieben Kinder, die ihr meinem Ruf gefolgt seid, seid Freude und Friede!“ Maria, die sich gern und bereitwillig, mit Freude, uns, ihren „lieben Kindern“ zuwendet, wünscht uns, dass auch wir diese Freude im eigenen Herzen empfinden und bewahren, dass wir aufmerksam  ihren Ruf lauschen und im Alltag nachklingen lassen. Innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit, Ergebenheit in Gottes Willen, soll unser Herz erfüllen, selbst dann, wenn Stress, Hetze und Betriebsamkeit uns anfechten wollen.  Wie viele Wellen der Gnade sind, dank Maria, in all den langen Jahren von diesem Gnadenort, diesem Ort der Reue und Umkehr, ausgesendet worden und haben so viele Herzen erreicht. Diese Gotteserfahrung soll uns auch weiterhin begleiten im beharrlichen Gebet, in dankbarer Erinnerung, in der Vertiefung des Glaubens, im Alltag des oft so mühsamen Lebens Dieser Ort, an dem Himmel und Erde sich begegnen, soll auch die Erneuerung der Kirche bewirken, diese  kontinuierlich-fortwährende Aufgabe, die ihr von Jesus, dem Herrn und Hirten seiner Kirche, gestellt wurde. „Bezeugt mit eurem Leben den Himmel, den ich euch bringe.“ Wir sind oft geneigt uns auf das Vordergründig-Diesseitige, Augenblickliche, auf Gesundheit und Fitness des Leibes, einzulassen, das jenseitig-ewige Heil hat Zeit! Jesus fordert uns dagegen auf: „Fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“. (Mt 6, 31-33). Sich freuen bedeutet erkennen, erfahren, was Gott denen bereitet und bereitet hat, die ihn lieben und ihm im Leben den ersten Platz einräumen.
Aus der Freude erwächst die Dankbarkeit, die Liebe wird verinnerlicht und vertieft. „Es ist Zeit, meine lieben Kinder, dass ihr der Abglanz meiner Liebe für all jene seid, die nicht lieben und deren Herzen von Hass erobert wurden.“ Maria will uns darauf hinweisen, wer im Hintergrund den Hass schürt, das ist der Satan, dieser Neider, wenn in unserem Herzen Freude und der Frieden wohnen und sich auswirken. Wenn wir dagegen zum „Abglanz ihrer Liebe“ geworden sind, können wir den Hass, all den Ärger, die seelische Unzufriedenheit überwinden. Die Gospa ruft uns deshalb auf Apostel ihrer Liebe zu werden, in unserer  Umwelt  mitzuwirken, Hass und all die Lieblosigkeiten erst gar nicht aufkommen zu lassen, sie durch das Gute zu besiegen. Es geht der Gospa darum, immer die ganze Wirklichkeit im Auge zu behalten: das Negative und das Positive, Liebe und Hass, das Gute und das Schlechte, die vielen Mitmenschen, die aus der Liebe leben, aber auch die, deren „Herzen vom Hass erobert“ wurden. Über das Gute sollen und dürfen wir uns freuen, das Böse, Negativ-Schlechte gilt es, mit der Kraft Gottes zu bekämpfen. In diesem Kampf gegen die Mächte der Finsternis werden wir nicht allein gelassen. „Vergesst nicht: Ich bin mit euch und ich halte Fürsprache vor meinem Sohn Jesus, damit er euch seinen Frieden gibt.“ Jesus selbst hat uns diesen Frieden zugesichert. „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch„. (Joh 14,27) Mit all dem, was wir sind und haben gilt es den Weg des Friedens, den uns die Gospa aufzeigt, einzuschlagen, um so Gott im Gebet und durch unsere Arbeit näher zu kommen: „alles unserem Gott zu Ehren“. Dabei wird es eindeutig-klar, dass der Versucher, Satan, dieser ewige Neider, den Kampf um unser Seelenheil verlieren muss, dass wir als Kinder Gottes auch Erben des himmlischen Reiches bleiben können. Vertrauen wir auch weiterhin darauf, dass Maria „jetzt und in der Stunde unseres Todes“ unsere Fürsprecherin sein wird. Ihre Anwesenheit in Medugorje, ihr Segen, ihr Fürbitt-Gebet, ihre Botschaften werden uns helfen, den Weg in die ewige Heimat auch weiterhin zu beschreiten. Danke Gospa für Deine Verheißungen. Hilf uns, dass auch fernerhin Freude und Friede unsere Herzen erfülle.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.