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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2021

"Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, Gebet zu sein für all jene, die nicht beten. Meine lieben Kinder, bezeugt mit euren Leben die Freude, dass ihr mein seid, und Gott wird eure Gebete erhören und euch Frieden geben in dieser friedlosen Welt, in der Hochmut und Selbstsucht herrschen. Ihr, meine lieben Kinder, seid großzügig und die Liebe meiner Liebe, damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid und sich zu meinem Unbefleckten Herzen bekehren. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.07.2021 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Gepriesen bist du Herr, Gott unseres Volkes Israel, von Ewigkeit zu Ewigkeit.  Dein, Herr, sind  Größe und Kraft, Ruhm, Glanz und Hoheit; dein ist alles im Himmel und auf Erden.“ (1 Chr. 29,10) Erneut kommt Maria, unsere Gospa, in ihrer Botschaft auf das Gebet zu sprechen, auf die vielfältigen  Formen des Gebetes: Lob und Dank, Anbetung, Bitte und Fürsprache: „Ich  rufe euch auf Gebet zu sein für all jene, die nicht beten.“  Unsere Mutter betont immer wieder, dass wir ihre Kinder sind. Sie freut sich mit uns, wenn wir diese Tatsache ernst nehmen, annehmen, dass wir bereitwillig, gern und überzeugt zu ihr, zu ihrer großen Familie, dazugehören wollen und sie wünscht: „Bezeugt mit eurem Leben die Freude, dass ihr mein seid.“ Es ist wahrlich ein wunderbares Wissen, dass Maria, unsere  Mutter, in allen Lebenslagen und Situationen um uns weiß, uns hilft, uns beisteht, für uns ein wahrer, tiefer  Grund zur Freude ist, unsere Fürsprecherin. Wieder und wieder fordert sie uns auf vertrauensvoll, aus tiefen Glauben heraus,  zu beten, „und Gott wird eure Gebete erhören.“ Wie Maria erinnert uns Jesus selbst daran: „Bittet, dann wird euch gegeben;  klopfet an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird geöffnet“. (Mt. 7, 7-8)   Das Ergebnis eines solch kindlichen Vertrauens  wird die ständige Verbindung zwischen Gott, den himmlischen Mächten und dem eigenen Herzen sein: Freude und Frieden. „Gott wird… euch Frieden geben in dieser  friedlosen  Welt, in der Hochmut und Selbstsucht herrschen.“. Die Antwort, die wir finden sollten auf dieses Angebot des Friedens  müsste die Großherzigkeit, die Dankbarkeit, sein. “Ihr, meine Kinder, seid großzügig“. Eine großzügige Person, kann selber immer wieder Danke sagen, weil sie sich selber angenommen weiß, weil sie darum weiß, dass ihr selbst großzügig gegeben wurde: Gnade um Gnade, Gabe um Gabe. Eine geizig-egoistische Person übersieht geflissentlich den Anderen in all seiner Not und Armut. Er ist blind für das Gute im Nächsten, erwartet, dass die anderen für ihn da sind, ihm dienen, sich ihm verpflichtet wissen. „Hochmut und Selbstsucht herrschen“  in ihm vor. Wer dagegen  Gott, als  Schöpfer, Erhalter und Vollender seines Lebens  anerkennt, der weiß um seine  Begrenztheit, Bedürftigkeit, Unvollendetheit. In Medjugorje haben wir  allen  Grund zu danken, weil Gott in seiner Liebe Maria erlaubt leibhaft und sichtbar unter uns zu erscheinen, unter uns zu verweilen und ihre mütterliche Liebe zu verströmen. Innig wünscht sie, dass wir ihre Liebe verspüren  und zur „Liebe ihrer Liebe“ werden.  Wir können und sollen also unsere Augen offen halten für all das Unerwartet-Wunderbare, was sich an diesem Gnadenort vollzieht und abspielt, danken für all das, was dort Maria bewirkt und  angestoßen hat. Von den Jüngern,  die sich nach Emmaus zurückziehen wollten, heißt es: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss“. (Lk 24,32) Die spontane Reaktion  war: „Noch in der selben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten  auch sie, was sie unterwegs erlebten und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.“ (Lk 24, 33-35).  Ähnlich sollte auch wir im eigenen  Herzen das Wunderbare, das sich seit 40 Jahren in Medjugorje  gnadenreich vollzieht  annehmen und aufnehmen: „damit die Heiden spüren, dass ihr mein seid und sich zu meinem Unbefleckten Herzen bekehren“. Trotz aller Schwierigkeiten und Probleme, der Kriegsnot und Einschüchterungen, der Pandemie und Reisebeschränkungen ist der Pilgerstrom nach Medjugorje nie unterbrochen worden. Es gab immer wieder Menschen, die sich auf den Weg zur Mutter der Gnaden machten, die im Unbefleckten Herzen Mariens  das Symbol für Güte und Barmherzigkeit,  Milde und  Frieden entdeckten.  Medjugorje wurde zu einem Ort der Glaubenserneuerung, der Neu-Evangelisierung, zu einem Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren. Danke Gospa für Dein langjähriges Erscheinen. Hilf auch uns  die  Bedeutung Deines Unbefleckten Herzens zu erfassen und herzlich-innig zu verehren.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.