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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Mai 2021

"Liebe Kinder! Ich schaue euch an und rufe: Kehrt zu Gott zurück, denn Er ist die Liebe und mich hat Er aus Liebe zu euch gesandt, um euch auf dem Weg der Bekehrung zu führen. Lasst die Sünde und das Böse, entscheidet euch für die Heiligkeit, und Freude wird herrschen und ihr werdet meine ausgestreckten Hände in dieser verlorenen Welt sein. Ich möchte, dass ihr Gebet und Hoffnung für jene seid, die den Gott der Liebe nicht kennengelernt haben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.05.2021 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

"Gepriesen sei Gott, der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel" (Eph 1,3). Auch Maria, mit der Fülle des Segens beschenkt, ist stets bemüht diese Segensfülle an uns, ihre lieben Kinder weiterzugeben. In Medjugorje bemüht sie sich schon seit 40 Jahren, uns reichlich an dieser Fülle teilhaben zu lassen. Sie sehnt sich danach, dass wir Gott anerkennen als den, der er für uns ist: Anfang und Vollender unseres Lebens. "Kehrt zu Gott zurück, den Er ist die Liebe und mich hat Er aus Liebe gesandt, um euch auf den Weg der Bekehrung zu führen". So wünscht sie sich von uns, dass wir uns stets um das Wesentliche bemühen, standhaft, ausdauernd bleiben in der Hingabe an Gott, in der reuigen Bußfertigkeit unserer Sünden und Unvollkommenheiten. Sie will uns auf dem Weg der Bekehrung begleiten. "Lasst die Sünde und das Böse. Entscheidet euch für die Heiligkeit". Die Gospa bedrängt uns, dass wir wie sie, in der Gegenwart Gottes leben, ihn bezeugen. Mit ihrer Hilfe, ihrer Begleitung, sollen wir in dieser verlorenen Welt ihre ausgestreckten Hände sein. Unser Apostolat soll aber auch darin bestehen, dass wir unser Gebet und unsere Hoffnung für jene geltend machen, "die den Gott der Liebe nicht kennen gelernt haben." Dabei  bleiben wir aber stets in diesem Unterfangen auf ihre Hilfe, auf ihre Unterstützung angewiesen. Dann werden wir "ihre ausgestreckten Hände in dieser verlorenen Welt sein."  Danken wir der Gospa, dass sie uns begleitet um unser Apostolat auszuüben, damit wir auch jene erreichen, "die den Gott der Liebe nicht kennen gelernt haben." Wir dürfen uns weiterhin auf ihre Hilfe, ihre Unterstützung, verlassen, bemüht ihrem Sohn, der in den Himmel aufgefahren ist, in der Herrlichkeit Gottes einmal zu begegnen, der uns sagen wird: "Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist." (Mt 25, 34) Maria, die "Stella Maris", der Meeresstern, die sich von Gott aus Liebe gesandt weiß, sie will uns in dieser gefährlichen Zeit, in dieser verlorenen Welt, sicher in den Hafen des Friedens, des ewigen Lebens, geleiten. "Entscheidet euch für die Heiligkeit, und Freude wird herrschen." Ohne Maria bleibt es schwierig dieser Aufforderung zu entsprechen, das Ziel der Heiligkeit zu erreichen und den Mächten des Bösen widerstehen zu können. Sie freut sich, bedankt sich, wenn wir ihrem Ruf Folge leisten. Für uns bedeutet es eine große Lebenshilfe zu wissen: "Ich, (Maria) schaue euch an."  Wer sich bei Gott bedankt, anerkennt, Gott ist mein Herr, mein Vater und Erlöser, der Spender all des Reichtums, den er uns im ganzen Universum  zur Verfügung stellt. Unser Dank gilt auch Maria, die an so vielen Gnadenorten, besonders auch in Mejugorje, uns Menschen ihre Gegenwart zeigt, ihre Botschaften verkündet, aufzeigt wie sehr ihr unser ewiges Heil am Herzen liegt. An all diesen Orten des Gebetes und der Buße, der Lebenserneuerung in unserer Hinwendung an Gott, zeigt sie uns ihre Liebe, ihre Erwartungen. Sie möchte all ihre "lieben Kinder" um sich scharen, uns unter ihrem Schutzmantel geborgen und sicher fühlen. "Ich schaue euch an." Wie viele Pilger haben an den vielen Gnadenorten, besonders aber auch in Medjugorje diesen liebevollen Blick der Mutter und Fürsprecherin gespürt, gefühlt, die Herzensgüte der Gospa  unmittelbar, dankbar zur Kenntnis genommen. Wie viele Votivtafeln verkünden: "Danke, Maria hat geholfen." Und wie viele haben dankbar empfunden, wie ihnen eine Last abgenommen wurde, wenn sie in einer reumütigen Beichte ihren Sünden bekannten und hören durften: "Ich, dein Gott, ich spreche dich durch die Vergebungsmacht des Priesters los von deinen Sünden." All das, was in unserem Leben nicht in Ordnung war, Sünde und Schuld, dürfen wir in Demut vor Gott hintragen, wissend um die Verheißung Jesu: "Wem ihr die Sünden vergebt, denen sind sie vergeben." (Joh 20,23) Es ist und bleibt ein Appell der Gospa an uns: "Kehrt zu Gott zurück, denn er ist die Liebe." An uns beweist sich Gott als gütig-barmherziger Vater, der uns dereinst im Himmel vollenden wird. Danke Gospa, dass Du uns gütig und freudig anschaust und wir uns deiner Zuneigung sicher sein dürfen. Hilf uns all das abzulegen, was uns daran hindert Gott, dem dreifaltig-einen, barmherzigen Herrn, zu begegnen.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.