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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Dezember 2020

"Liebe Kinder! Ich bringe euch den kleinen Jesus, der euch den Frieden bringt, Er, der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft eures Daseins ist. Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass euer Glaube erlischt und die Hoffnung in eine bessere Zukunft, denn ihr seid auserwählt, bei jeder Gelegenheit Zeugen der Hoffnung zu sein. Deshalb bin ich mit Jesus hier, damit Er euch mit Seinem Frieden segnet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.12.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an…singt und spielt ihm. Sinnt nach  über all seine Wunder“. (Ps. 105, 1-2) In dieser Weihnachtszeit  zeigt uns Maria erneut  ihren Sohn, das Christkind, den kleinen Jesus, der uns den Frieden gebracht hat und immer wieder neu bringen will. Schon der Prophet Jesaia  unterstreicht die große Bedeutung dieses unfassbaren Ereignisses: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter. Man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. Auf dem Thron Davids herrscht er über sein Reich; er festigt und stützt es durch Recht und Gerechtigkeit; jetzt und für alle Zeiten.“  (Jes. 9.5-6) In ihrer heutigen  Botschaft betont Maria dieses unglaubliche  Ereignis: „Er, der die  Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft euren Daseins ist.“ Leider müssen wir oft die Erfahrung machen, dass viele Menschen, selbst Christen, sich nicht, nicht mehr, dieser Botschaft öffnen. Die unfassbare Liebe Gottes, die sich gerade in der Menschwerdung des Gottessohnes offenbart, wird oft kaum noch zur Kenntnis genommen:  Weihnachte wird zum Fest des Tannenbaumes degradiert und die Aussage: „Ein Kind ist u n s geboren“ nicht mehr zur Kenntnis genommen, der Glaube an das Kommen des Christuskindes erlischt. Dabei besteht  doch eine der wesentlichen Aussagen unseres  Glaubensbekenntnisses darin: Gott ist um unseres Heiles willen Mensch geworden, hat Fleisch angenommen,  hat unter uns gewohnt, er ist uns in allem gleich geworden, außer der Sünde. Gerade darum geht es aber in unserem Leben: das ewige Leben nicht aus dem Auge zu verlieren.  Durch sein Leben, seine Lehre, sein  Leiden  und Sterben hat uns Jesus den tieferen Sinn unseres Daseins erhellt, hat uns durch seine Barmherzigkeit die Vergebung unserer Sünden zugesagt, uns die  Auferstehung von den Toten und das ewige Leben  verheißen. Dank der Taufe sind  auch wir zur Würde der Kinder Gottes erhoben worden, zu Erben des Himmels. Wir sind  auf die Liebe Gottes angewiesen. „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ (Apg. 18. 28) „Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass euer Glaube erlischt und die Hoffnung in eine bessere Zukunft.“  Maria, unsere Gospa, weiß nur zu gut, wie sehr wir durch den modernen Zeitgeist gefährdet sind, dass uns falsche Lehren in die Irre führen, dass wir den Sinn und den Zweck unseres Daseins verkennen. Wir dürfen uns glücklich  fühlen,  darum wissen, weil uns die Mutter Kirche  dies Glaubenswahrheiten durch  ihr „Credo“, den Katechismus, die Glaubenslehre,  nahe bringt. Uns ist aber die Freiheit geschenkt worden zu wählen, wir können auf den Alltag, auf das rein Irdische fixiert bleiben, das Materielle für die höchsten Güter  halten und  auswählen. Wenn man dabei nur auf sich zählt, auf das eigen Ego fixiert, bleibt, unterliegt man der Gefahr sich der Macht des Bösen auszusetzen, die Talente und Gnaden, die wir von Gott erhalten haben, eigensinnig zu verwalten. „Wem aber viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert  werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen“. (Lk 12, 48)   Wir müssen also die Gelegenheiten nutzen, uns zwischen guten und schlechten Anregungen und Willensherausforderungen entscheiden. Wie viele Gedanken, Wünsche, Ideen, Eindrücke und Empfindungen, Affekte fordern  uns tagtäglich heraus und lassen uns schwanken zwischen Gut und Böse. „Ihr seid auserwählt“, sagt Maria, „bei jeder Gelegenheit Zeugnis der Hoffnung zu sein“. Wir können uns noch so viel Wissen aneignen, Techniken erlernen, die Geheimnisse unserer Mutter Erde und des ganzen Universums erforschen, würden dabei aber Glaube, Hoffnung und Liebe außer acht lassen, dann hätten wird das Ziel unseres Lebens  nicht erkannt und erfasst.. In seinem Hohen Lied der Liebe beschreibt der hl. Paulus meisterhaft und einmalig  Größe, Wert und Bedeutung der göttlichen Tugenden:  „Wenn ich in der Sprache der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts“.. Und er fasst sein Lied zusammen: „Für jetzt bleiben  Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei, doch am größten unter ihnen ist die Liebe“ (1. Kor. 13. 1; 13) Danke Gospa, dass Du Dich uns  hier mit Jesus gezeigt hast. Gib, dass auch wir immer tiefer die Liebe Gottes erfahren und seinen Segen empfangen.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung. 

 

Gedanken zur Botschaft von Pastor Gereon Beese, Bistum Münster:

Die Jahresrückblicke in den Medien beginnen jetzt oft schon im November und versuchen uns aus ganz verschiedenen Perspektiven die Höhepunkte und Skandale, die Erfolge und die Verstorbenen des Jahres zu deuten. Am heutigen Weihnachtstag erscheint Maria mit dem neugeborenen König und weist uns deutlich darauf hin, wer der Maßstab unserer Zeit ist und damit auch des Jahres, das nun bald zu Ende geht: Jesus, der Bote des Friedens, ist die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft unseres Daseins. Wir sind nicht solche, die von Trends, Moden, Influencern oder Pandemien bestimmt werden.  Ich verkünde euch eine große Freude: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, Christus, der Herr! Das Wort des Engels, das uns aus der Heiligen Nacht noch im Ohr ist, wird zur Orientierung für unser ganzes Leben. Die Rettung kommt nicht von selbst ernannten Experten, nicht aus der Politik und schon gar nicht aus unserer eigenen Kompetenz. Die Rettung dieser Welt, unseres Daseins und unseres bescheidenen Lebens geht von Gott aus und wird in der Menschwerdung seines Sohnes fassbar und berührbar. In den unterschiedlichen Strömungen und Entwicklungen unserer Zeit, in den Bedrohungen, die zu nachvollziehbaren Ängsten und geschürter Panik führen können, besteht die Gefahr, dass unser Glaube erlischt und wir von der Zukunft nichts Positives mehr erwarten. Davor warnt uns die Gospa heute. Unsere Berufung ist es, Zeugen der Hoffnung zu sein. Darauf kommt es jetzt an, das ist unsere Sendung für das Neue Jahr, das von vielen mit Skepsis und Ängsten erwartet wird. Die Hoffnung spürbar und berührbar zu machen, bedeutet, Jesus Christus berührbar zu machen. Das ist und bleibt die Aufgabe der Kirche durch alle Zeiten. Als Jesus durch die Dörfer zog, liefen die Menschen zu ihm und wollten ihn berühren, denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte. Markus beschreibt: Alle, die ihn berührten, wurden geheilt  (Mk 6,56). Diese heilsame Berührung brauchen die Menschen mehr denn je. Und der Herr hat seiner Kirche in der Heiligen Schrift, in den Sakramenten und im vertrauensvollen Gebet diese seine heilende Kraft anvertraut. Krisen, welcher Art auch immer, werden uns auch im Neuen Jahr herausfordern, und auch die Kirche wird sich immer der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft stellen müssen. Doch wenn klar ist, wer der Herr der Zeiten und der Herr der Kirche ist, brauchen wir uns nicht so viel Sorgen machen.  Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du schenkst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir! Wenn wir so betend und in dieser Haltung lebend in das Neue Jahr gehen, geschehe, was geschehen soll. Denen, die Gott lieben, dient es zum Guten.  Maria weist uns den Weg. 

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt Pastor Gereon Beese für die Bereitstellung.

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt.