Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. November 2020

"Liebe Kinder! Dies ist die Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude. Meine lieben Kinder, betet, dass der kleine Jesus in euren Herzen geboren wird. Öffnet eure Herzen für Jesus, der sich jedem von euch hingibt. Gott hat mich gesandt, um in dieser Zeit Freude und Hoffnung zu sein, ich aber sage euch: Ohne den kleinen Jesus habt ihr weder Zärtlichkeit, noch ein Gefühl des Himmels, das sich im Neugeborenen verbirgt. Deshalb, meine lieben Kinder, arbeitet an euch. Die Heilige Schrift lesend, werdet ihr die Geburt Jesu und die Freude entdecken, so wie in den ersten Tagen, die Medjugorje der Menschheit gegeben hat. Die Geschichte wird Wahrheit sein, was sich auch heute in und um euch wiederholt. Arbeitet und erbaut den Frieden durch das Sakrament der Beichte. Versöhnt euch mit Gott, meine lieben Kinder, und ihr werdet Wunder um euch herum sehen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.11.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn alle Länder der Erde. Singt dem Herrn und preist seinen Namen, verkündet sein Heil von Tag zu  Tag. Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, bei allen Nationen von seinen Wundern“. (Ps.96.1-3) Erneut betont die Gospa den Wert der uns jetzt und heute geschenkten Zeit als „eine Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude.“ In dieser Advents- und Weihnachtszeit stellt sie uns ihren neugeborenen Sohn, das göttliche Kind, Jesus, vor, der um unseres Heiles willen Mensch geworden ist, der unser Fleisch angenommen hat. „Meine lieben Kinder, betet, dass der kleine Jesus in euren Herzen geboren wird. Öffnet eure Herzen für Jesus, der sich jedem von euch hingibt.“ In dieser gnadenvollen Zeit werden wir aufgefordert dem Herrn die Wege zu bereiten, offen zu sein für dieses Geheimnis des Glaubens, der göttlichen Liebe. Gott wird Mensch, auch für unsere Zeit, für unsere Geschichte, für mein persönliches Lebensschicksal.  Im Angelus-Gebet  wiederholen wir immer wieder dieses Geheimnis: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. Heute ist es Maria, die aus des Himmelshöhen herabsteigt um uns dieses Wunder der Liebe, die Menschwerdung unseres Erlösers, zu verdeutlichen:  „Gott hat mich gesandt um in dieser Zeit Freude und Hoffnung zu sein.“  Maria,  singt im Magnifikat voll Freude, vorausschauend: „Siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.“ (Lk 1, 48-49)  Sie dankt für die gnadenreiche Auserwählung Mutter des Herrn zu sein: Er, der um unseres Heiles willen aus ihr, Jungfrau und Mutter, Mensch wurde, sie lässt uns wissen: „Ohne den kleinen Jesus habt ihr weder Zärtlichkeit, noch ein Gefühl des Himmels, das sich im Neugeborenen verbirgt.“  Besonders für diese Adventszeit gilt uns die Aufforderung Mariens: „Deshalb, meine lieben Kinder, arbeitet an euch.“ Wir sollen immer wieder  unser Leben überdenken, von Gott her bestimmen lassen, vor der Krippe stehen bleiben, inne halten und an Hand der heiligen Schrift uns sagen lassen, was der Herr für uns, um unseres Heiles willen, alles getan hat: „Die Heilige Schrift lesend, werdet ihr die Geburt Jesu und die Freude entdecken.“  Eine  Freude, die schon den Hirten auf ihrem Felde zugesagt wurde: „ Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2, 10-11)  Was sich vor 2000 Jahren auf den Fluren von Bethlehem ereignete, sollte sich später auf ähnliche Weise wiederholen: Wie in jenen Tagen sollte in Medjugorje der Menschheit die Botschaft übermittelt werden:  Gott liebt uns Menschen; er will unser Heil und will uns die ewige Vollendung schenken. „Seht wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen  Kinder Gottes, und wir sind es“. (1. Joh 3,1).  Im Jahre  1531 zeigte sich Maria leibhaft einem Indio namens Juan Diego und  hinterlässt uns durch ihn eine nicht von Menschenhand gemachte Ikone. Seither erscheint Maria  bis heute immer wieder an den verschiedensten Orten. Vor 40 Jahren erschien sie den Sehern auch in Medjugorje. Eine lange Geschichte, die zur Wahrheit wurde: „Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht, über alle, die ihn fürchten.“ (Lk 1, 50).  Jesus selbst bekräftigt uns seine Sendung, den Auftrag des Vaters, wenn er betont. „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“. (Joh. 10,10)  Nur, die Heiligung unseres Lebens geschieht nicht automatisch und wie von selbst. Daher der Aufruf Mariens: „Arbeitet und erbaut  den Frieden durch das Sakrament der Beichte; versöhnt euch mit Gott“. Unsere Heiligung vollzieht sich als ein lebenslanger Prozess, mit Höhen und Tiefen. In unserem Alltag, in unserem ganzen Verhalten, in unserer Lebensweise soll sich zeigen, was unser Leben bestimmt, von was oder wem wir uns leiten und bestimmen lassen.  Im Vater-Unser beten wir: „Dein Wille geschehe im Himmel wie auf Erden“ und auch in und durch mein Leben. Wenn wir uns von dieser Bitte leiten und bestimmen lassen, dann werdet wir Wunder um euch herum sehen, das versichert uns glaubwürdig die Gospa. Danke Gospa für Dein Ja, für Deine Zusage: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du es gesagt hast.“  (Lk 1,38)  Hilf auch uns, in der Freude unseres Herzens Ja zu sagen, damit der Wille Gottes auch unser Leben bestimme.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung. 

 

Gedanken zur Botschaft von Pastor Gereon Beese, Bistum Münster:

Kleiner Rückblick: Heute vor 20 Jahren, am 25. November 2000, erklärt die Muttergottes in ihrer Monatsbotschaft, dass P. Slavko, der Beichtvater der Seher und Pilgerleiter in Medjugorje, der einen Tag zuvor plötzlich im Alter von 54 Jahren auf dem Kreuzberg verstorben ist, „in den Himmel geboren wurde und Fürsprache hält“. Diese Zusage hat damals sehr viel Zuversicht gebracht und Trost für die Pilger und die Pfarrei vor Ort. In Krisenzeiten schauen die Menschen noch sorgfältiger als sonst auf Botschaften vom Himmel. Maria bleibt bei ihren Worten gerade in Krisenzeiten auffällig ruhig und entspannt. Nicht, dass ihre Anliegen nicht dringend wären – im Gegenteil. Sehr engagiert und eindeutig ruft sie uns auch heute zur  Versöhnung auf. Aber niemals stiftet sie Panik und Angst mit ihren Aufrufen, immer ist die liebevolle Zuwendung der Mutter spürbar und oft macht sie deutlich, dass die Zeit des Bösen vorbei gehen wird. Nun weist sie uns hin auf die kommende Advents-zeit, die sie eine Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude nennt.  Auf aktuelle Kirchen- und Coronakrisen geht sie gar nicht ein, sondern macht deutlich, worauf es jetzt wirklich ankommt: Jesus zu ermöglichen, dass er wirklich in unseren Herzen geboren werden kann. So wird die aktuelle Botschaft jetzt schon zum Weihnachtswunsch, der uns das Jesuskind in die Arme und ans Herz legt. Von den „5 Steinen“ empfiehlt sie uns heute zwei besonders: das Lesen der Hl. Schrift und den Empfang des Bußsakramentes als Arbeit am Frieden in uns und um uns. Interessanterweise erinnert Maria an die ersten Tage von Medjugorje, an die Freude, die damals vor fast vierzig Jahren der Menschheit geschenkt wurde. Beim allerersten Mal trug sie auf dem Erscheinungsberg im Tuch verborgen das Jesuskind. Und sie wird immer die sein, die uns die Freude des neugeborenen Herrn bringt – auch in unseren Tagen. So weckt diese Wahrheit in uns die Freude auf den Advent und auf Weihnachten. Mitten in einer Krisenzeit voller Unsicherheit, aufgeregter Diskussion und Unklarheit, wie es denn nun weitergeht, ist Maria von neuem für uns eine Quelle der Geborgenheit, der Zärtlichkeit und des Friedens. Vergessen gerade jetzt unsere Quellen nicht: das Kind in der Krippe, seine liebevolle Mutter und sein Evangelium. 

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt Pastor Gereon Beese für die Bereitstellung.