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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Oktober 2020

"Liebe Kinder! In dieser Zeit rufe ich euch auf, dass ihr zu Gott und zum Gebet zurückkehrt. Ruft alle Heiligen um Hilfe an, damit sie euch Vorbild und Hilfe seien. Satan ist stark und kämpft darum, so viele Herzen wie möglich zu sich zu ziehen. Er will Krieg und Hass. Deshalb bin ich so lange bei euch, um euch auf den Weg des Heils zu führen, zu Dem, Der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Meine lieben Kinder, kehrt zurück zur Liebe zu Gott, und Er wird eure Stärke und Zuflucht sein. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.10.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Ich will dich rühmen mein Leben lang, in deinem Namen die Hände erheben.“ (Psalm 63,5)
Dankbar wissen wir es zu würdigen, dass die Gospa schon so lange, schon 40 Jahre lang, in Medjugorje erscheint und uns ihre Botschaften vermittelt, um uns „auf den Weg des Heiles zu führen, hin zu ihm, der uns Weg, Wahrheit und Leben bedeutet. Wie viele Menschen, wie viele Pilger, haben schon, dank der Gospa, den Weg zur Umkehr und zur Einsicht gefunden Gott hat uns Maria als Königin des Friedens, als Mutter der Barmherzigkeit, gesandt, um uns aufzurufen, dass wir zu ihm, zu unserem Herrn und Heiland, dass wir zum Gebet zurückkehren. Maria erinnert uns stets aufs Neue daran, wir brauchen mit unseren Sorgen, Nöten und Ängsten nicht allein zu bleiben. Wir haben bei Gott Fürsprecher und Bittsteller, unsere Brüder und Schwestern, die in der Vollendung ihres Lebens, in der ewigen Heimat zu Hause sind. “Ruft alle Heiligen um Hilfe an, damit sie euch Vorbild und Hilfe seien.“ Die Heiligen erinnern uns an unsere Berufung Kinder Gottes zu sein, Erben des Himmels, Anwärter des ewigen Lebens, Mitbürger in der heiligen Stadt Jerusalem. „Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen. Sie war geschmückt wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht die Wohnung Gottes unter den Menschen. Er wird in ihrer Mitte wohnen, uns sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.“ (Offb. 21, 2-3). Wir werden schon erwartet. Die Fürsprache der Heiligen erwirkt uns, dass wir unseren Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe erfolgreich zu Ende gehen können. Wer uns aber auf diesem Lebensweg Hürden, Stolpersteine, Beschwerden, Hindernisse und Versuchungen in den Weg legen will, ist der Satan. „Satan ist stark und kämpft darum, so viele Herzen wie möglich zu sich zu ziehen. Er will Krieg und Hass.“ Maria dagegen mahnt uns und fordert uns auf Gott in unserem Leben den ersten und vordersten Platz einzuräumen, ihn als unseren Herrn und Meister an zu erkennen, damit er uns Licht, Wahrheit und Leben sein kann. Ihm gilt es unser Herz zu öffnen. „Ich steh vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir.“ (Offb 3,20) Wenn wir Gott den ersten Platz in unserem Leben einräumen, dann wird er unsere Stärke und Zuflucht bleiben, dann werden wir uns selbst, unsere Mitmenschen, all die materiell-vergänglichen Dinge, auch all die Ereignisse, die uns oft so intensiv beschäftigen und gefangen nehmen, an die richtige Stelle rücken. Wo Gott den ersten Platz verliert, schwindet Licht, schwinden Glauben und Vertrauen, bekommt Satan Stärke, Raum und Überzeugungsgewalt. Die Folgen sind leider vorhersehbar: Unordnung, Unruhe, Ängste. „Er will Krieg und Hass.“ In wie viel Familien treffen wir auf Streitigkeiten, unter wie vielen Nationen gibt es Krieg und tragische Auseinandersetzungen, in wie vielen Herzen wütet und nagt der Hass.
Wie bei den beiden Emaus-Jüngern, die noch nachts nach Jerusalem zurückkehrten, nachdem sie die Erfahrung gemacht hatten: „Brannte nicht das Herz in der Brust als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss.“ (Lk, 24,32) so dürfen auch wir Jesus erfahren, als den, der uns auf dem Lebensweg begleitet, uns den tieferen Sinn unseres Daseins erschließt, der uns seine Freundschaft anbietet (vgl. Lk 12,4), der uns in der Eucharistie zur Speise und zum Trank wird, der uns die Vergebung der Sünden verspricht und die Teilhabe an seiner Auferstehung verheißt. „Kommet alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Mt 28-30)
Dank Dir, liebe Gospa für deine mütterliche Liebe und Fürsorge, die uns während unseres Lebens begleite, leitet und führt. Hilf uns, dass auch wir mit offenen Herzen, dem dreifaltig-einen Gott unser Herz öffnen, ihm im Herzen Heimstatt gewähren, dass wir Gott immer den ersten Platz in unserem Leben einräumen.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.

Gedanken zur Botschaft von Pastor Gereon Beese, Bistum Münster:

Am Wochenende hat Bundeskanzlerin Merkel ihren Podcast der Vorwoche wortgenau wiederholt, um ihre Mahnungen zum Verhalten in der Corona-Zeit zu unterstreichen. Damit macht sie deutlich, wie wichtig ihr das Thema ist. Zum gleichen Stilmittel der Wiederholung greift die Gottesmutter, wenn sie in ihrer neuen Botschaft den Kernsatz der letzten Botschaft wiederholt: Kehrt zu Gott und zum Gebet zurück! Und sie bekräftigt diese Weisung mit den Worten: Kehrt zurück zur Liebe zu Gott, gleichsam um Bezug zu nehmen auf das Tagesevangelium, das uns die Liebe zu Gott mit ganzem Herzen und all unseren Kräften als wichtigstes Gebot vorlegt.   Rückkehren bedeutet ja, zu etwas hingehen, was man verlassen hat. Offensichtlich nimmt Maria wahr, dass wir Gott und das Gebet verlassen haben. Sehr nüchtern sieht sie den Widersacher am Werk, der seinen Erfolg darin sieht, uns Gott zu entreißen. Der Satan will nur Krieg und Hass. Besonders vorsichtig müssen wir im Zusammenleben der Kirche sein, denn hier möchte der Feind am meisten zerstören: das Vertrauen der Gläubigen zum Papst und zu den Bischöfen und zu allen Hirten, auch der Geweihten untereinander. Die Medien lassen keine Gelegenheit aus, Unfrieden und Inkonsequenz in der Kirche breit zu dokumentieren und aufzubauschen. Auch in persönlichen Kontakten, in der geistlichen Begleitung und im spirituellen Austausch müssen wir auf der Hut sein, dass uns nicht das spaltet, was uns ärgert, sondern immer wieder Verzeihung gewähren und das sehen, was uns in Liebe verbindet. Der Teufel wird jede Chance nutzen, gerade die Beter auseinanderzubringen. Maria möchte uns davor bewahren und führt uns zu ihrem Sohn, der gesagt hat: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben (Joh 14,6). Christus selbst ist der Weg und der Maßstab der Einheit, an ihm vorbei gibt es keinen Frieden und kein Ewiges Leben. Wenige Tage vor dem Festtag Allerheiligen bittet die Gottesmutter, dass wir alle Heiligen um ihre Hilfe anrufen, damit sie uns Vorbild seien. Damit erinnert sie uns auch an die wichtige Verbindung zwischen uns auf Erden und denen, die uns vorausgegangen sind. Wir können jederzeit mit dem Himmel Kontakt aufnehmen und einzelne Heilige oder die gesamte Communio Sanctorum um Hilfe und Fürbitte anrufen. Vergessen wir das nicht, sondern nehmen wir dieses Geschenk oft in Anspruch. Und vergessen wir nicht, für die Verstorbenen zu beten, dass sie das Ziel bei Gott bald erreichen. Lassen wir uns nicht weismachen, dass wir nichts für sie tun können und sie schon längst erlöst sind. Ja, Gott allein gewährt Erlösung, aber er schenkt uns die Gnade, ihnen zu helfen, die Zeit der Reinigung bald zu überwinden, durch die Hl. Messe und unser Gebet. Gott ist uns Zuflucht und Stärke.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt Pastor Gereon Beese für die Bereitstellung.

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt.