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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. September 2020

"Liebe Kinder! Ich bin so lange bei euch, weil Gott in Seiner Liebe auch in meiner Anwesenheit groß ist. Ich rufe euch auf, meine lieben Kinder, kehrt zu Gott und zum Gebet zurück. Die Liebe möge das Maß eures Lebens sein, und vergesst nicht, meine lieben Kinder, dass Gebet und Fasten Wunder in und um euch herum bewirken. Alles, was ihr tut, soll zur Ehre Gottes sein, und dann wird der Himmel euer Herz mit Freude erfüllen und ihr werdet fühlen, dass Gott euch liebt und mich sendet, um euch und die Erde, auf der ihr lebt, zu retten. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.09.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„Kommt lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn unserem Gott“.  (Psalm 95,6)  Maria, die Gospa, sagt uns heute: “Die Liebe möge das Maß eures Lebens sein“. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer dürfen wir uns heute bei der Gospa bedanken, dass die Prophezeiung  von Fatima Wirklichkeit geworden ist, Russland werde sich  bekehren, das ganze kommunistische Regime müsse  ihren Niedergang eingestehen.  Gerade auch für Maria gilt, dass die Liebe das Maß ihres Lebens war und ist  „An ihren  Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7, 16), erkennen, welcher Segen von all den Erscheinungen seit 40 Jahre von Medjugorje, dem Erscheinungsort der Gospa, ausgegangen ist. Der Zustrom der Pilger riss nicht ab, auch wenn er jetzt durch die Corona-Epidemie eingeschränkt werden musste. „Ich bin so lange bei euch, weil Gott in seiner Liebe auch in meiner Anwesenheit groß ist.“ Das darf und wird jeder Pilger bestätigen, der  an den Gnadenstätten seine Sorgen und Nöten zu Füßen der Gospa niederlegen konnte und durfte, der in der Anbetung  der hl. Eucharistie Gottes  Liebe und Gegenwart verspüren durfte und gerade auch der, der in einer reumütigen Beichte Versöhnung und Lossprechung erfahren hat. Oft wurden jahrelange Zwistigkeiten und Feindschaften  beseitigt. In wie viel Familien kehrte wieder Friede, Aussöhnung und neue Gesprächsbereitschaft  ein. Maria gab den Anstoß zur Besinnung und zur Rückkehr und in der Beichte schenkte Gott dem reumütigen Herzen Lossprechung und Vergebung, So wie in den Evangelien  von vielen Heilungen die Rede ist, wird auch  von  Medjugorje berichtet, wie Menschen  von ihren vielen seelischen und körperlichen  Gebrechen geheilt wurden. Viele Gebetsgruppen haben sich auf den Ruf der Gottesmutter an vielen Orten gebildet. Sie haben die Aufforderung der Gospa ernst genommen: „Ich rufe euch auf, meine lieben Kinder, kehrt zu Gott und zum Gebet zurück.“  Wie viele, die auf diese Botschaften hörten,  die vielen seelisch Verwundeten, Drogensüchtigen, Kranke und in Notgeratene, durften den Beistand und die konkrete Hilfe der Gospa erfahren. Hilfesuchende und am Leben Verzweifelte, konnten in ihren Leben den Rat Mariens verwirklichten: „Die Liebe möge das Maß eures Lebens sein, und vergesst nicht, meine lieben Kinder, dass Gebet und Fasten Wunder in und um euch herum bewirken.“  Wie viele Ordensberufe und liebevolle Helfer in Not und Angst haben wunderbar auf diesen Ruf der Gospa gehört und geantwortet: „Adsum“, ich bin da und bin bereit mich in Liebe und Hilfsbereitschaft einzusetzen  für all die Mitmenschen in Not „um mich herum“. Man denke nur an das Hilfswerk Mary meals., durch das bei vielen Kindern , der Hunger, der weh tut, gestillt werden konnte, Schulung und Ausbildung ermöglicht wurde. Wie viele Sozialwerke sind allein in Medjugorje möglich geworden. „Alles, was ihr tut, soll zur Ehre Gottes sein, und dann wird der Himmel euer Herz mit Freude erfüllen und ihr werdet fühlen, dass Gott euch liebt und mich sendet, um euch und die Erde auf der ihr lebt, zu retten“. Und in der Tat wie viele Pilger und  Hörer der Botschaften der Gospa haben in ihren Herzen den Ruf  der Gnade  vernommen, sie haben  zur größeren Ehre Gottes, Werke der Nächstenliebe und der eigenen religiösen  Lebensgestaltung angenommen. Maria betont, ihr Auftrag, ihr Kommen, in dieser langen Zeit von 40 Jahren war es und ist es  dafür zu beten, zu bitten und dafür zu sorgen: „Um euch und die Erde, auf der ihr lebt, zu retten.“  Dank der vielen betenden und bußfertigen Pilger konnte uns die Gospa  einen langjährigen Frieden erwirken und erflehen,  sie konnte einen Atomkrieg verhindern, bewirken, dass die Wiedervereinigung Deutschlands in Frieden und Völkerversöhnung vollzogen werden konnte, geschehen ist.  Vielfach ist  bei vielen ein echter Gesinnungswandel  eingetreten. Wir haben allen Grund für die vielen guten, reichen  Früchte, die durch  die Erscheinungen der Gospa in Medjugorje gereift sind, dankbar zu sein.  Danke Dir, liebe Gospa für Dein langjähriges  Erscheinen und ein vielfältiges Danke, Dir  o Gott, dass Du in Deiner großen Liebe  durch Maria, unserer Fürsprecherin, durch ihre Anwesenheit hier auf Erden, uns Deine Liebe und Menschenfreundlichkeit zeigst. Hilf uns Maria, dass auch wir weiterhin gerne Deinem Ruf Folge leisten.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.

 

Gedanken zur Botschaft von Pastor Gereon Beese, Bistum Münster:

„Königin des Friedens“ – mit dieser Anrufung möchte Maria in Medjugorje verehrt werden. So hat sie sich in den ersten Tagen der Erscheinung den Sehern offenbart. Durch sie erreicht uns der Friede ihres Sohnes Jesus Christus, denn ohne ihn gibt es keinen wirklichen Frieden auf dieser Erde. Und wir nehmen in unserer Zeit wahr: je weniger Christus im Mittelpunkt steht, je weniger an ihn geglaubt und zu ihm gebetet wird, desto mehr Konflikte, Missverständnisse und harte Provokationen und Beleidigungen gibt es untereinander, in der Politik, in der Gesell- schaft, ja sogar in kirchlichen Gremien und Versammlungen. Maria hat ihre Aufgabe immer darin gesehen, die Menschen zu ihrem Sohn zu führen, Gottes Liebe in ihrer Anwesenheit groß werden zu lassen. Sie hat ihren neugeborenen Sohn den Hirten und den Sterndeutern hingehalten. Bei der Hochzeit zu Kana sagt sie zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Unter dem Kreuz hält sie aus und hält damit gewissermaßen den harten Kern um Jesus in der Krise zusammen. Ebenso nach Jesu Himmelfahrt, wo sie mit den Aposteln und den Frauen um den Geist Gottes bittet und schon hier zur Mutter der Kirche wird. Dabei ist sie nie die dominante Leitfigur, sondern bleibt die demütige Magd im Hintergrund. Immer ist die Liebe das Maß ihres Lebens. Nicht in einer devoten Weise, die ihr Licht unter den Scheffel stellt, sondern  in einer Hingabe, die alles einsetzt, damit das Licht ihres Sohnes zum Leuchten kommt. Bis heute begleitet sie die Kirche in dieser Haltung. Sie ist da, wenn die Kirche leidet und angegriffen wird. Sie ist da, wenn sie im Verborgenen betet.  Sie bleibt Mutter, auch wenn sich ihre Kinder von ihr distanzieren. Sie sorgt dafür, dass der Friede Christi für uns berührbar bleibt, wenn uns scheinbar nur noch Ärger und komplizierte Verhältnisse umgeben. Sie macht uns Mut, wenn uns die Zuversicht verlässt. Was empfiehlt sie uns? Heute weist sie uns zum wiederholten Mal auf das Beten und Fasten hin. Es sind keine trockenen Bußübungen, sondern mächtige Werkzeuge, um den Himmel zu bewegen, ja sogar, und das sagt sie ausdrücklich, in unserer Umgebung Wunder zu bewirken. Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu des Herrn. Durch ihn dankt Gott dem Vater (Kol 3,17). Dieses Schriftwort aus dem Kolosserbrief greift Maria auf, um uns einzuladen, unser ganzes Leben, unsere Familie, unsere Arbeit und unsere Mühe, unser Gebet und unseren Gottes-dienst, unsere Freizeit und unsere Kontakte zur Ehre Gottes zu leben und zu gestalten. Nichts soll aus dieser Orientierung herausfallen. Wenn uns das gelingt, werden wir umso mehr begreifen, dass ihre Hilfe mächtig ist.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt Pastor Gereon Beese für die Bereitstellung.

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt.