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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2020

"Liebe Kinder! In dieser friedlosen Zeit, in der Satan Seelen erntet, um sie zu sich zu ziehen, rufe ich euch zum beharrlichen Gebet auf, damit ihr im Gebet den Gott der Liebe und der Hoffnung entdeckt. Meine lieben Kinder, nehmt das Kreuz in die Hände. Möge es euch Ermutigung sein, damit die Liebe immer siegt, auf besondere Weise jetzt, wo das Kreuz und der Glaube verworfen sind. Ihr - seid Widerschein und Vorbild mit euren Leben, dass der Glaube und die Hoffnung noch leben und die neue Welt des Friedens möglich ist. Ich bin mit euch und ich halte Fürsprache für euch vor meinem Sohn Jesus. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.07.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

Betrachtung von P. Donat Kestel ofm:

„So wird  der Herr für den Bedrückten zur Burg, zur Burg in Zeiten der Not. Darum vertraut dir, wer deinen Namen kennt; denn du Herr verlässt keinen, der dich sucht.„ (Ps. 9,10-11) Auf das Wirken und hinterlistige Treiben Satans  in dieser so friedlosen Zeit verweist uns erneut die Gospa. Auch Jesus  spricht im Gleichnis vom Unkraut, dass Satan  nicht untätig bleibt. “Der Feind, der es (das Unkraut) gesät hat, ist der Teufel.“  (Mt 13,39) Der Teufel ist also eine reale Wrklichkeit und in seinem beharrlichen Untreiben  darf er nicht verniedlicht werden. „Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens.“ (1 Petr. 58-9) Es ist das beharrliche Gebet, das unseren Glauben festigt, uns im Glauben stärkt, Deshalb ruft uns die Gospa wiederholt zum beharrlichen Gebet auf: „damit ihr im Gebet den Gott der Liebe und der Hoffnung entdeckt.“ Wir heißen Kinder Gottes und dank der Taufe sind wir es. Und Jesus bezeichnet uns deshalb auch nicht mehr als Knechte, sondern als seine Brüder, seine Jünger, seine Freunde, seine Vertrauten. ( vgl. Joh 15,15). Jesus, der am Kreuz für uns sein Leben hingab, schenkt uns sein Vertrauen, seine barmherzige Liebe: „Wie Moses die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat“. (Joh. 3,14)  Zum Jünger Jesu wird  jeder, der Jesu  Frohbotschaft annimmt, ihm nachfolgt, sich von ihm angenommen und geliebt weiß. Maria  fordert uns deshalb auf: „Nehmt das Kreuz in die Hände. Möge es euch Ermutigung sein, damit die Liebe immer siegt, auf besondere Weise jetzt, wo das Kreuz und der Glaube verworfen sind.“  In Dank, Liebe und beharrlichem Gebet weiß sich jeder, der Gott vertraut, dem Herrn verbunden, entdeckt er mehr und mehr wie sehr uns Gott in Liebe und in Hoffnung nahe ist. Die ganze Kirche, jedes ihrer Glieder, müsste in dieser „friedlosen“ Zeit das Fundament des Glaubens, des Vertrauens, festigen. „Ihr seid Widerschein und Vorbild mit eurem Leben, dass der Glaube und die Hoffnung noch leben und die neue Welt des Friedens möglich ist.“ Wir alle, die wir uns von der Mutter Kirche angeleitet wissen, sollen von den reichen, vielfältigen Schätzen des Glaubens Zeugnis ablegen. Dieses Zeugnis wird zuerst und in erster Linie von den Familien verlangt. Sie müssten  zur ersten Wiege des Glaubens und der Katechese werden. In den Familien  können die Kinder das Vorbild der Eltern erleben, die Wahrheit des Glaubens unmittelbar erfahren, indem sie das Wort Gottes hören, den Gottesdienst erfahren, lernen zu beten und so Gott kennen lernen, der in Liebe und Güte seine Sonne aufgehen lässt, der als der Schöpfer Himmels und der Erde, auch mein himmlischer Vater ist,  Herr meines Lebens.  Aber nicht nur die  Eltern, wir alle, die wir auf den Namen  des dreifaltig-einen  Gottes getauft sind, sollen für unsere Mitmenschen  zum  „Widerschein und Vorbild“ mit unserem Leben werden. Wer auf die Botschaft Jesu hört, lässt sich von seinem Wort belehren, lernt zu  entscheiden zwischen Gut und Böse, für den wird es zum Bedürfnis beharrlich zu beten, zu danken und das Lob Gottes zu singen. Entsprechend unserer Talente, Begabungen und Charismen sollen wir mit der Gnade Gottes mitwirken, den Plan Gottes zu verwirklichen und die Aufgaben unseres Lebens  erkennen. Wir werden aber auch immer wieder unsere Grenzen erfahren, zu lernen unsere Schwächen einzugestehen. unsere Unzulänglichkeiten wahrnehmen.  Wir sind immer noch auf dem Weg zur Vollendung. Deshalb ermutigt uns die Gottesmutter. „Ich bin mit euch und ich halte Fürsprache für euch vor meinem Sohn Jesus“. Als Kinder Gottes und Erben des Himmels können und sollen wir die Welt von heute, die im Schatten des Todes lebt, die in dieser so friedlosen Zeit so viele Leiden und  Gefahren , Krankheiten und Seuchen durchlaufen muss, ein wertvolles Zeugnis  ausstellen, ein unersetzliches Zeugnis:  Jesus hat durch sein Leiden und durch seinen Tod die  Welt von Sünde und Schuld erlöst und durch seine Auferstehung uns das ewige Leben zugesagt,  Als unmittelbares Zeichen dieser Verheißung tritt auch Maria  in unsere Zeitgeschichte ein,  damit sie uns im Glauben bestärke, im Gebet begleite, in der Wahrheit belehre. Danke Gospa für dein  so oft schon wiederholtes Rufen. Hilf uns aber auch diesen Ruf Folge zu leisten.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt P. Donat Kestel ofm für die Bereitstellung.

Zur Verbreitung der Botschaft haben wir für Sie einen Handzettel hinterlegt.