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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Februar 2020

"Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade möchte ich eure Gesichter im Gebet verwandelt sehen. Ihr seid so überschwemmt von irdischen Sorgen und ihr spürt nicht, dass der Frühling vor der Tür steht. Meine lieben Kinder, ihr seid zur Buße und zum Gebet aufgerufen. So wie die Natur in der Stille um neues Leben kämpft, seid auch ihr aufgerufen, euch im Gebet Gott zu öffnen, in dem ihr den Frieden und die Wärme der Frühlingssonne in euren Herzen finden werdet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.02.2020 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zur Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen… damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können…. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ ( 1. Tim, 2,1;4)  Auch Maria wird nicht müde, uns immer wieder und erneut zum Gebet aufzurufen: „unsere Gesichter sollen sich im Gebet verwandeln“. Wenn wir so oft und vielfältig zum Gebet aufgefordert werden, dann liegt das wohl auch daran, dass viele Zeitgenossen das Gebet vernachlässigen, bzw. ganz und gar aufgegeben haben. Wie viele haben sich von Gott entfernt, lassen sich „überschwemmen von irdischen Sorgen“, leben in den Tag hinein, ohne sich bewusst zu machen wie sehr unser ganzes Leben ein verdanktes Leben, ein Geschenk Gottes ist. Maria verweist uns diesmal auf die Schöpfung, auf das Erwachen des Frühlings. Schon in den Psalmen wird uns dieses Gespür für den Reichtum und die Schönheit der Natur nahe gebracht: „Lobt  den Herrn vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen… lobt ihn Sonne und Mond, lobt ihn all ihr leuchtenden Sterne…Loben sollen sie den Namen des Herrn; denn er gebot, und sie waren erschaffen…“. (Psalm 148, 1;3;5 ff) Mit dem Psalmisten sollen wir erahnen, welche Schönheit, welche Fülle in den Weiten des Weltalls, aber auch in der Nähe unserer Umgebung entgegengebracht wird. All die Geschöpfe „loben sollen sie den Namen des Herrn, denn sein Name allein ist erhaben, sein Hoheit strahlt über Erde und Himmel“. (Vers 13) In aller Stille kämpft das neu erwachende Leben um einen Platz an der Sonne, um all die Nahrungsquellen. Auch wir, sagt uns die Gospa, sollen  uns, wie die Blüten, dem Geist Gottes, in dem wir leben, uns bewegen und sind, öffnen, um in unseren Herzen Frieden, die Wärme der Frühlingssonne zu spüren und die Liebe, die Größe Gottes zu erahnen. Was wir in der Natur sehen und erleben, sollte uns mehr sein als nur ein „natürlicher“ Vorgang, mehr als das, was wir mit unseren Sinnen oder unserem nüchternen Verstand erfassen können. Wir sollen dabei auch hintergründig den Schöpfer des Himmels und der Erde, den Geber alles Guten, erkennen: In der Natur erleben, wie Gott tausendfach wirkt, waltet und webt. Alles wird von der Gegenwart, vom Geheimnis Gottes durchdrungen. „Lobt den Herren, ihr auf der Erde…ihr jungen Männer, und auch ihr Mädchen, ihr Alten mit den Jungen“. (Vers 12) Mit Staunen und mit Dank sollen wir mit dem Psalmisten anerkennen: „Loben sollen sie den Namen des Herrn, denn er gebot, und sie waren erschaffen.“ ( Vers 5) „Meine lieben Kinder, Ihr seid zur Buße und zum Gebet aufgerufen“. Mit der ganzen Schöpfung sind werden wir zum Lobpreis, zur Anbetung, zur Anerkennung der Größe und Heiligkeit Gottes aufgefordert: „Lobt den Herren vom Himmel her, lobt ihn in den Höhen“. Da diese Werke der Schöpfung aber, außer dem Menschen“ selbst kein Selbstbewusstsein, keine Freiheit, keine Selbsterkenntnis besitzen, sind wir berufen zur Stimme der Stimmlosen zu werden. Wir sollen für alle Geschöpfe zum Sprachrohr werden, auf unsere Art und Weise das Lob Gottes singen, Gott huldigen und seine Schöpferallmacht preisen. Mit den Engeln sollen wir einstimmen in die dankerfüllte Anbetung. „Lobt ihn, all seine Engel, lobt ihn all seine Scharen.“ (Vers 2)  Mit ihnen, sollen auch  unsere Gesichter im Gebet verwandelt, erleuchtet werden. Wir aber lassen uns im Gegenteil nur zu oft „überschwemmen von irdischen Sorgen“. Daher mahnt uns Maria zur Buße und zu erspüren, dass „der Frühling vor der Tür steht“. Nur zu sehr erfahren wir den winterlichen Hauch im kirchlichen Geschehen und Alltag, die Kirchen werden immer leerer, viele leben einfach in den Alltag hinein, ohne an Gott zu denken. „So wie die Natur in der Stille um neues Lebens kämpft“, sollen auch wir uns Gott im Gebet öffnen und zu Zeugen des Friedens werden.  Möge auch in uns das kommende Osterfest „die Wärme der Frühlingssonne“ erwecken. Danke Gospa für Deinen Ostergruß, hilf uns Deinen Anregungen zu folgen, in Buße und Gebet das Osterfest zu erwarten.
P. Donat Kestel ofm

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt Pater Donat Kestel für die Bereitstellung.