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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. September 2019

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, für meine Anliegen zu beten, so dass ich euch helfen kann. Meine lieben Kinder, betet den Rosenkranz und betrachtet die Geheimnisse des Rosenkranzes, denn auch ihr geht in eurem Leben durch Freuden und Leiden hindurch. Auf diese Weise verwandelt ihr die Geheimnisse in euer Leben, denn das Leben ist ein Geheimnis, bis ihr es in die Hände Gottes legt. So werdet ihr die Erfahrung des Glaubens haben wie Petrus, der Jesus begegnet ist, und der Heilige Geist sein Herz erfüllt hat. Auch ihr, liebe Kinder, seid berufen, Zeugnis abzulegen, indem ihr die Liebe lebt, mit der euch Gott von Tag zu Tag mit meiner Gegenwart umgibt. Deshalb, liebe Kinder, seid offen und betet mit dem Herzen im Glauben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.09.2019 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Dankt dem Vater mit Freude. Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind.“ (Kol. 1,12) Maria, die im Lichte Gottes, Güte, Liebe und Barmherzigkeit ausstrahlt, die schon in Fülle, voll der Gnade, Anteil hat das ewige Leben mit ihren Geschwistern im Herrn zu teilen, sie fordert uns diesmal auf, in ihren Anliegen zu beten. Und sie nennt auch gleich eines ihrer wichtigsten Anliegen : „dass ich euch helfen kann.“ In der Gemeinschaft der Heiligen gibt es eine  innig-herzliche Verflechtung, eine  Verbundenheit im fürbittenden Gebet, die die Freuden aber auch die Leiden der einzelnen mit trägt, ein Netzwerk, in das  auch Maria sich mit eingebunden fühlt und  weiß.  Der Rosenkranz ist das geeignete Werkzeug, das uns Maria in die Hand gibt, damit der Strom der Gnadenvermittlung in Gang bleibt, „denn auch ihr geht in eurem Leben durch Freuden und Leiden hindurch.“ Mit unseren geistigen Augen, mit unserer inneren Wahrnehmung können wir so  mehr und mehr die Geheimnisse unseres Lebens stückweise erhellen: „denn das Leben ist ein Geheimnis“. Vieles darin bleibt uns verborgen, bis wir unser Leben voll und ganz in die Hände Gottes zurück gelegt haben. Wie viele Menschen konnten diese Feststellung, diese Behauptung, in ihren Nahtoderlebnissen, bestätigen und bejahen, wenn sie sich einem göttlich-hellem Licht ausgesetzt sahen. Mit  dem Rosenkranzgebet gehen auch wir Gottes Wege mit uns Menschen mit, wir halten bei einzelnen Stationen und Lebensabschnitten inne, bedanken uns für das jeweilige „FÜRUNS“, der für uns gelitten hat, um unseres Heiles willen. Mit Petrus, der Jesus begegnete und von ihm als Apostel berufen wurde, werden auch wir aufgefordert bei den einzelnen Stationen unseres Lebens inne zuhalten, uns zu fragen, wie auch uns der Heilige Geist geführt hat, uns begleitet.  Auch der heilige Petrus  musste stets dazu lernen. Beim letzten Abendmahl, anlässlich der Fußwaschung, antwortet Jesus dem verwirrten Petrus: “Was ich tue verstehst du jetzt noch nicht, doch später wirst du es begreifen.“ (Joh 13,7) Jesus verspricht seinen Jüngern: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh 14, 26)  Vor allem am Pfingstfest wurde der heilige Petrus vom Heiligen Geist ergriffen. Wortgewaltig konnte er jetzt die Geheimnisse des Glaubens, die Erfahrungen, die er mit Jesus gemacht hat, verkünden: “ Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen. Nachdem er durch die rechte Hand Gottes erhöht worden war und vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen hatte, hat er ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört.“ (Apg. 2,32-33) Mit Petrus sind auch wir aufgerufen: „Auch ihr, liebe Kinder, seid berufen, Zeugnis abzulegen, indem ihr die Liebe lebt, mit der euch Gott von Tag zu Tag mit meiner Gegenwart umgibt.“  Wie im Leben Mariens kann und will Gott auch in unserem Leben wirksam werden. Wir kennen die geheimnisvollen Pläne nicht, die Gott für jeden von uns vorgesehen hat. Maria öffnete bereitwillig dem Herrn ihr Herz: „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast.“  (Lk 1,38) Die Tragweite dieses Ja-Wortes, dieser bereiten Einwilligung, konnte Maria nur erahnen, wenn sie im Magnifikat singt:  „Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan…“ (Lk 1, 48.49) Dank ihrer Erscheinungen, während dessen uns  Maria mit ihrer Gegenwart umgibt, dürfen auch wir dankbar sein, zu erfahren, dass uns der Himmel nahe ist  und wir nicht die verlorenen, vergessenen Kinder Evas geblieben sind: von Tag zu Tag umgibt auch uns Gott mit seiner Gegenwart. In diese Begegnungen hat Gott die Mutter Jesu, die Mutter unseres Herrn mit einbegriffen. Wie oft bestätigt uns die Gottesmutter: Gott hat mir erlaubt… Es ist der Wunsch, der Wille Gottes,  dass  auch wir uns mit Maria öffnen und mit dem Herzen im Glauben beten.  In unseren  vielfältigen Gebeten sollen auch die Anliegen Mariens Platz finden. Durch die Freuden und Leiden hindurch, wie bei den Perlen des Rosenkranzes, begleitet uns die Sehnsucht nach Frieden und Zufriedenheit: Ein Herzensanliegen Marias. Maria will uns helfen für all das einzutreten, was diesen Frieden fördert: für Versöhnung, Vergebung, Liebe. Danke Gospa, weil Du uns mit Deiner Gegenwart umgibst. Hilf uns  Deinen Anliegen zu öffnen, in Deiner Meinung zu beten.

Wir danken Pater Donat Kestel für die Bereitstellung der Betrachtung.
Deutschsprachiges Informationszentrum für Medjugorje

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