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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. August 2019

"Liebe Kinder! Betet, arbeitet und legt mit Liebe für das himmlische Königreich Zeugnis ab, damit es euch hier auf Erden wohl ergehe. Meine lieben Kinder, Gott wird eure Mühe hundertfach segnen, ihr werdet Zeugen in den Völkern sein, die Seelen der Ungläubigen werden die Gnade der Bekehrung spüren, und der Himmel wird für eure Bemühungen und Opfer dankbar sein. Meine lieben Kinder, legt mit dem Rosenkranz in eurer Hand Zeugnis ab, dass ihr mein seid, und entscheidet euch für die Heiligkeit. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.08.2019 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Beugt euch in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist. Werft all eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.“(1 Petr. 5,6-7) Wie viele klagen, sie würden von Gott nicht erhört, Gott würde ihnen nicht helfen, er sei wie abwesend. In der heutigen Botschaft betont Maria dagegen, Gott ist uns allezeit nahe, er segnet unsere Mühen hundertfach,  unsere Gebete und Opfer werden reiche Frucht bringen. „Ihr werdet Zeugen in den Völkern sein, die Seelen der Ungläubigen werden die Gnade der Bekehrung spüren, und der Himmel wird für eure Bemühungen und Opfer dankbar sein“. Gott und mit ihm der ganze himmlische Hofstaat sind uns stets sehr nahe, sie sind uns immer gegenwärtig. „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ (Apg 17, 28)  Wir können uns, wie einst die Athener, dieser Wahrheit, dieser Erkenntnis verschließen, können unser Herz, unsere Gedanken dem rein Irdischen, Materiellen, Diesseitigen  zuwenden. Wenn aber das Herz, unser Gemüt,  vor Gott verschlossen bleibt, wenn all unsere Bemühungen sich darauf beschränken nur auf die Herausforderungen, Sorgen und Plagen  in Raum und Zeit  zu reagieren, wenn wir die ewigen Werte und Wahrheiten vernachlässigen, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir uns immer wieder eingeengt, beengt  vorkommen, wenn es uns hier auf Erden eben nicht wohl ergeht.  In der Alltagshetze, bei all den Schwierigkeiten können  wir nur zu schnell den Kontakt zu Gott verlieren, das Gebet als überflüssig beiseite lassen.  In ihrer Bitterkeit und Ablehnung verteidigen sich dann so manche: Wenn es einen Gott gibt, wie kann er dann dieses Leid, jene Grausamkeiten zulassen. Die Antwort Mariens heißt:  „Betet, arbeitet und legt mit Liebe für das himmlische Königreich Zeugnis ab, damit es euch hier auf Erden wohl ergeht.“ All die Schwierigkeiten, all die Sorgen, sollen und können uns dazu helfen zu verstehen und einzugestehen, dass man als  Geschöpf Gottes ohne Gott nicht leben kann, dass man sich Gott öffnen muss, damit  es uns schon auf Erden wohl ergehen kann. Die Entscheidung  für das himmlische Königreich, die kontinuierliche Umkehr, die Erkenntnis der Allgegenwart Gottes, sie bleiben  eine stete Herausforderung. Gott offenbarte sich dem Moses auf dem Berg Horeb mit dem geheimnisvollen Namen: „Ich bin  der ‚Ich-bin-da’… Du sollst zu den Israeliten sagen: „Der ‚Ich-bin-da’ hat mich zu euch gesandt.“ (Ex. 3,14) Mit dieser seiner Namensbekundung  will uns Gott  offenbar sagen: Ich bin für  dich da, ich bin für jeden einzelnen von euch  präsent, ich weiß um eure  Sorgen, Ängste und Fragen. Zum Propheten Jesaia sagt Gott: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott“. (Jes.41,10). Vor seiner Himmelfahrt beteuert Jesus: „ Ich bin bei euch bis ans Ende der Zeit“. (Mt 28,20) Und diese Gegenwart des Herrn wird uns in jeder heiligen Messe erneut zugesagt: „Das ist mein Leib, ...das ist mein Blut, das für euch vergossen wird: Tut dies zu meinem Gedächtnis“. (vgl. Mt 26, 26 ff)  Nach seiner Auferstehung vermittelte  Jesus den Jüngern seinen Heiligen Geist, der uns in die volle Wahrheit einführen wird: „Empfanget den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben…“ (Joh.20,22-23) Aus dieser Erkenntnis, aus dieser Erfahrung heraus, dass Gott uns stets nahe ist, sollen wir beten, arbeiten und mit unserer Liebe Zeugnis ablegen. „Meine lieben Kinder, legt mit dem Rosenkranz in eurer Hand Zeugnis ab, dass ihr mein seid, und entscheidet euch für die Heiligkeit.“ In unserem betrachtenden Gebet, mit Hilfe des Rosenkranzes erfahren wir  immer wieder neu, was der Herr durch Maria, für uns getan, wie er mit seinem Volk gelebt, wie er für uns gelitten hat und um unseres Heiles willen gekreuzigt wurde, dass er aber von den  Toten auferstanden ist, um uns in der ewigen Heimat einen Platz vorzubereiten. „Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten.“ (Joh14.2) Wenn wir uns also Zeit nehmen, die Perlen des Rosenkranzes durch unsere Finger gleiten lassen, dann geschieht Begegnung mit Gotte, dann setzen wir ein Zeichen, dass wir Maria als unsere Mutter und Fürsprecherin annehmen. Auf diese Weise, in und durch das Gebet vollzieht sich unsere  Heiligkeit, unsere Heiligung. Danke Gospa für Deine mütterlichen Lehren, für Deine Fürsprache. Hilf uns „mit Liebe für das himmlische Königreich Zeugnis“ abzulegen.

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt  Pater Donat Kestel für die Bereitstellung.