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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. März 2019

"Liebe Kinder! Dies ist eine Zeit der Gnade. Wie die Natur sich zum neuen Leben erneuert, seid auch ihr zur Umkehr aufgerufen. Entscheidet euch für Gott! Meine lieben Kinder, ihr seid leer und habt keine Freude, weil ihr Gott nicht habt. Deshalb, betet bis das Gebet euer Leben wird. Sucht Gott, der euch erschaffen hat, in der Natur, denn die Natur spricht und kämpft für das Leben und nicht für den Tod. Kriege herrschen in Herzen und Völkern, weil ihr keinen Frieden habt, und ihr, meine lieben Kinder, seht den Bruder nicht in eurem Nächsten. Deshalb, kehrt zurück zu Gott und zum Gebet. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.03.2019 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.“ (Joh 5,16) In dieser neuen  Botschaft  stellt uns Maria die Natur als Beispiel unseres Verhaltens und  unseres Vertrauens vor Augen. Die Natur ist ungemein kreativ, sie kann sich immer wieder erneuern und beleben. Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, ist der Ausgangspunkt dieses Belebungsprozesses. Er liebt diese seine Schöpfung, die immer noch in Wehen liegt (vgl. Röm 8,22), um sie einmal zur Vollendung zu führen. Auch  uns Menschen hat Gott, der Vater, in sein Herz geschlossen. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh. 3, 16) Unser Denken, Fühlen und  Wollen, unsere ganze  Liebe, unser ganzes Leben sollen deshalb auf Gott hin ausgerichtet und bezogen bleiben. Im Staunen, in Dankbarkeit, in Anbetung und Bewunderung vollzieht sich diese unsere konstante Umkehr, zu der uns Maria erneut aufruft. Die Entscheidung für Gott bleibt eine Lebensaufgabe, ein Lebensauftrag. Mit unserem Leib, aus ganzem Herzen, mit unserem Selbstbewusstsein, mit unseren persönlich-freiheitlichen Entscheidungen  sollen wir uns ganz  Gott zu wenden. „Höre Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen…“(Deut. 6, 4-6)   Wenn wir Gott so für uns entdecken und finden, wenn wir uns so für Gott entscheiden, werden wir  erfüllt werden mit Staunen und Bewunderung, mit Freude, Frieden und mit Liebe. „Meine lieben Kinder“, klagt Maria: „Ihr seid leer und ihr habt keine Freude, weil ihr Gott nicht habt.“  Wir erfahren Gott als Mittelpunkt unseres Lebens und unserer ganzen Aufmerksamkeit im und durch das Gebet. „Lob und  Ehre und Dank sei dir“: das Gebet kennt viele Facetten: „deshalb betet bis das Gebet euch zum Leben wird.“  Im Gebet erfahren wir  uns mehr und mehr als Geschöpfe Gottes, als Kinder Gottes, als Erben des Himmels.  „Sucht Gott, der euch erschaffen hat, in der Natur, denn die Natur spricht und kämpft für das Leben und nicht für den Tod.“ Zur Natur, auf die uns Maria verweist, gehört entschieden mehr als nur Materie und Energie, wie uns die Materialisten weismachen wollen. Zu unserer Natur gehört auch das Nachdenken-Können, das Fühlen, Wollen und Lieben, all die vielen geistigen Eigenschaften und Fähigkeiten. Gott ist die Liebe, aus Liebe hat er die Welt geschaffen, die Liebe ist somit der Grundstoff des ganzen Universums, Grundstoff der uns anvertrauten Natur. Wir sind nicht nur Sternenstaub, wir sind Leib und Seele und können deshalb teilhaben an der Liebe Gottes, und das über den Tod hinaus. Der Aschermittwoch-Spruch: „Staub bis du und zum Staub  kehrst du zurück“, gilt eben nur für den sterblichen Leib, für die Seele gilt: „Gib Rechenschaft von deiner Verwaltung.“ (vgl. Lk 16, 1-8) „Kriege herrschen in den Herzen und Völkern, weil ihr keinen Frieden habt, und ihr meine Lieben, seht den Bruder nicht in euren Nächsten.“ Liebe schließt nicht aus, sagt uns Maria: Liebe schließt ein. Wer liebt behandelt alle Menschen friedlich und freundlich, so wie Gott, der sein Universum  mit Liebe behandelt. Im Matthäus-Evangelium, im Gleichnis von den Schafen und Böcken,  zählt Jesus auf, wer zum Reich Gottes gehört und wer nicht, er zählt die Kriterien auf: „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben.“ (Mt 25, 35 ff) Im ganzen Universum ist und bleibt die Erde mit ihrer Natur deshalb ein besonderer Planet, weil ihn Gott ausersehen hat, dass wir Menschen Gott erkennen können, dass Jesus Christus , Gottes Sohn, Mensch geworden ist, dass er um unseres ewigen Heiles willen gelitten hat und am Kreuz gestorben ist, dass er aber von den  Toten auferstanden ist. Taufe, Erlösung und Reich Gottes, die Verheißung des ewigen Lebens sind die besonderen Gaben und Gnaden, die uns Christus erwirkt hat, an die uns Maria immer wieder neu erinnert: „Kehrt zurück zu Gott und zum Gebet“. – Danke Gospa für Deine Lehren und für dein Rufen. Hilf uns zur Umkehr und zu einem friedvollen Zusammenleben.
P. Donat Kestel ofm

Das Deutschsprachige Informationszentrum für Medjugorje dankt  Pater Donat Kestel für die Bereitstellung.