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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Januar 2019

"Liebe Kinder! Heute lade ich euch als Mutter zur Bekehrung ein. Diese Zeit ist für euch, meine lieben Kinder, eine Zeit der Stille und des Gebets. Deshalb möge in der Wärme eures Herzens ein Samenkorn der Hoffnung und des Glaubens wachsen, und ihr, meine lieben Kinder, werdet Tag für Tag das Bedürfnis spüren, mehr zu beten. Euer Leben wird ordentlich und verantwortlich werden. Ihr, meine lieben Kinder, werdet verstehen, dass ihr hier auf der Erde vergänglich seid, und ihr werdet das Bedürfnis verspüren, Gott näher zu sein, und mit Liebe werdet ihr von eurer Erfahrung der Begegnung mit Gott Zeugnis ablegen, das ihr mit anderen teilen werdet. Ich bin mit euch und ich bete für euch, aber ich kann nicht ohne euer Ja. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.01.2019 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Gott du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir,…darum halte ich Ausschau nach dir im Heiligtum, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen.“ (Ps. 63, 2-3) Als Mutter lädt uns Maria auch diesmal wieder zur Bekehrung ein, zu einer intensiven Hinwendung zu Gott, zu einer vertieften Betrachtung seiner Größe, Macht und Herrlichkeit. In der Stille, im Gebet, in der ehrfürchtigen Betrachtung all seiner Werke ist es uns möglich Gott  näher zu kommen. Die Gospa fordert uns deshalb auf in der Wärme unseres  Herzens einmal darüber nachzudenken, was uns der Schöpfer des Himmels und der Erde, uns seinen Geschöpfen, gratis geschenkt hat, uns als Gabe auf unseren Lebensweg mitgegeben hat. „Gott segnete sie und  sprach zu ihnen: seid fruchtbar…bevölkert die Erde, unterwerft sie euch….“ ( Gen. 1, 28)  Wie viele „Samenkörner der Hoffnung“ hat Gott in seiner Allmacht auf der Erde und im ganzen Universum ausgestreut, damit wir immer mehr seine Größe, seine Weisheit und Macht erkennen, würdigen und bewundern. „O  Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Denn wer hat  die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Wer hat ihm etwas gegeben, so dass Gott ihm etwas zurückgebe müsste! Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung, ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen. (Röm. 11, 33-36) Wer nicht oberflächlich in den Tag hinein lebt, gedankenlos alles um sich herum als  selbstverständlich betrachtet, der muss dazu kommen, dass sein Glaube in die Allmacht und Größe Gottes wächst, dass er „Tag für Tag das Bedürfnis spürt mehr zu beten“, zu bewundern, zu staunen. „Wie groß sind deine Werke Herr, wie tief deine Gedanken! Ein Mensch ohne Einsicht erkennt das nicht. Ein Tor kann es nicht verstehen.“ (Ps.92,6-7)  Maria möchte uns  heute dahin führen, mehr und mehr zu erkennen, wie sehr wir hier auf der Erde vergänglich sind, flüchtige Gäste, Pilger in einer begrenzten Zeit. Als Mutter und Lehrerin ist Maria bemüht, besorgt und bekümmert wie unser Leben oft genug unordentlich und  verantwortungslos verläuft. Ihre Anwesenheit, ihr Gebet, ihre Botschaft, ihr Segen sollen uns helfen, in uns das Bedürfnis zu spüren Gott näher  kommen zu wollen. „ Mit Liebe  werdet ihr von eurer Erfahrung der Begegnung mit Gott Zeugnis ablegen, das ihr mit anderen teilen werdet.“  Ganz entscheidend dabei ist, dass wir unsere Zustimmung geben, dass wir, wie Maria, mit einem tatkräftigen Ja, mir geschehe nach deinem Wort, antworten. In den Botschaften Unserer Lieben Frau von Medjugorje ist das Wort „Bekehrung“ ein Schlüsselwort. Wie viele Menschen auf unserer Mutter Erde können, aus welchen Gründen auch immer, nicht beten und bekennen: „Ich glaube  an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde, an seinen einzigen, eingeborenen  Sohn, an den Heiligen Geist“.  Aus unserer Erfahrung in der Begegnung mit Gott sollen wir Zeugnis ablegen, das wir mit anderen teilen: Wir leben zusammen mit Muslimen, Buddhisten, Hindus, Vertreter von Naturreligionen, Agnostikern und Atheisten. Durch unser Beispiel sollen diese Andersgläubigen erfahren, dass für uns Gott nicht fern ist, sondern ganz präsent, dass er für uns sogar ganz gegenwärtig ist in einem kleinem Stück  geweihten Brotes, über das Jesus spricht: „Das ist mein Leib“, in einem Schluck Wein über den Jesus  spricht: „Das ist mein Blut“. Der Herr des Himmels und der Erde, der Sohn Gottes, lässt sich in diese Gestalten von Brot und Wein einschließen, in einem Tabernakel verwahren.  Das ist wirklich ein Geheimnis des Glaubens, eine Herausforderung an die Sinne und an den Verstand. Auch unser eigenes Leben verdanken wir letztlich Gott, dem wir zugeordnet bleiben, ob wir es wahr haben wollen oder nicht, dem gegenüber wir einmal Rechenschaft ablegen müssen: „Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung“. ( Lk 16,2) Wenn wir das richtig bedenken, dann, so sagt es uns die  Gospa: „Euer Leben wird ordentlich und verantwortlich werden. Ihr, meine Kinder,
 werdet verstehen, dass ihr hier auf Erden vergänglich seid“.  Aus dieser Erfahrung heraus sollen und müssten wir das Bedürfnis verspüren, Gott immer näher zu kommen, Zeugnis abzulegen, das wir mit anderen teilen werden. Danke Gospa für deinen mütterlich Schutz und deine Belehrung, hilf uns unsere Tage auf Erden geordnet und in Verantwortung zu leben.
P. Donat Kestel ofm