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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. November 2018

"Liebe Kinder! Dies ist die Zeit der Gnade und des Gebetes, die Zeit der Erwartung und des Schenkens. Gott gibt sich euch, damit wir Ihn über alles lieben. Deshalb, liebe Kinder, öffnet eure Herzen und Familien, damit dieses Warten zum Gebet und zur Liebe werde und vor allem zum Schenken. Ich bin mit euch, liebe Kinder, und rege euch an, nicht vom Guten abzulassen, das Gute nicht aufzugeben, weil die Früchte weithin gesehen und gehört werden. Deshalb ist der Feind wütend und nutzt alles, um euch vom Gebet wegzubringen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.11.2018 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat. Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es… Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber, was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden“. (1 Joh 9,1-2) Erneut betont die Gospa, die jetzige  adventliche Zeit soll  für uns eine Zeit der Gnade, des Erbarmens, der Zuneigung Gottes sein. Dank der Taufe sind wir Kinder Gottes, und sind wir Kinder Gottes, sind wir auch Erben des Himmels. (vgl.  Röm 8,17) Wir stehen im Advent der Erwartung des Herrn, der einst wieder kommen wird mit großer Macht und Herrlichkeit. In seiner Gottheit ist Jesus der Herr von  Ewigkeit zu Ewigkeit, zeitlos. In seinem Erbarmen mit uns Menschen aber wurde er in Jesus, dem Christus Mensch in Raum und Zeit. Dabei ist er uns in allem gleich geworden außer der Sünde. Weinachten ist das Fest des Schenkens: „Gott gibt sich euch, damit wir ihn über alles lieben“.  Mit Maria dürfen wir und können wir diese Liebe, die Gott ist,  immer tiefer und inniger erfassen und können sie auch den anderen, die noch nicht glauben bezeugen. Was die Welt von heute, so zerrissen und heimgesucht von Zerstörungen und Katastrophen wie sie ist,  dringend braucht ist eben dies, dass wir, die wir die Liebe Gottes erfahren, sie bereitwillig weiterreichen, verschenken durch unser Gebet und Fürsprache: „Deshalb, liebe Kinder öffnet eure Herzen und Familien, damit dieses Warten zum Gebet und zur Liebe werde und vor allem zum Schenken.“ Wir alle, die wir uns Maria nahe wissen, ja vertraut, uns aufgerufen wissen, uns kommt diese Aufgabe zu, uns selbst mehr und mehr der Liebe Gottes zu  öffnen, dabei aber uns nicht dem Auftrag zu verschließen, unserer Umwelt und Mitwelt zu vermitteln: Es gibt einen Himmel und es gibt himmlische, aber auch diabolische  Mächte, es gibt einen liebenden Gott, der uns Vater ist und der jeden einzelnen persönlich kennt und liebt und der uns alle einmal, nach den Prüfungen dieser Erdenzeit, in seiner Herrlichkeit willkommen heißen will. Deshalb, um unseres Heiles willen, um unserer Vollendung willen, ist Jesus der Herr Mensch geworden. „Fürchtet euch nicht, denn ich verkündige euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll. Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2,10-11) – Mit den klugen Jungfrauen im Gleichnis (vgl. Mt 25,3 ff)  sollen wir  mit dem Öl unserer guten Werke Christus entgegengehen, zur Krippe, zum Stall von Bethlehem. Maria  regt uns deshalb an: „nicht vom Guten abzulassen, das Gute nicht aufzugeben, weil die Früchte weithin gesehen und gehört werden.“ Maria wünscht also, dass wir, die wir uns von der Liebe Gottes beschenkt wissen, selbst aktiv werden, indem wir Gutes tun, bereit sind zur Versöhnung und zur Vergebung, bereit zum für bittenden Gebet.  Wer uns aber diese Früchte madig und neidig machen will, ist der Widersacher, der Teufel. Er will, dass wir gewissermaßen als törichte Jungfrauen, kein Öl in den Krügen während  unserer Erdenzeit sammeln, dass wir die Zeit des Gebetes als Müßiggang und vertane und vertrödelte Zeit empfinden,  dass wir die Werke der Liebe als verschenkte, vergeudete Güter betrachten, die nutzlos, ja sinnlos bleiben. Mit Maria, im Namen Jesu, in der Kraft des Heiligen Geistes, sollen wir uns vielmehr dagegen bemühen, dass wir in diesem Kampf gegen das Böse beharrlich bleiben, gegen die schlechten Gewohnheiten ankämpfen, die Nachlässigkeiten bekämpfen. In wie vielen Botschaften  lenkte die Gospa unseren Blick schon auf diesen hartnäckig-hinterlistigen Neider und Widersacher: „Deshalb ist der Feind wütend und nutzt alles, um euch vom Gebet wegzubringen.“ Auch diesmal betont also Maria, dass der Teufel existiert, dass er Macht besitzt, dass er in seinem Hass gegen den Frieden wettert, dass er uns dass verheißene Heil missgönnt, dass er die Gebetsatmosphäre am liebsten stören, ja zerstören möchte. „Betet und habt keine Angst“, das ist die Antwort der Gospa. Im Gebet, in den Werken der Nächstenliebe, im Fasten, dank der Beichte, sollen und können wir uns, auf Anraten der Gospa, aktiv den Versuchungen des Bösen widersetzen.  – Danke  Gospa für Deine adventlichen Ratschlüsse. Hilf uns das große Geschenk, dass der Herr uns dank seiner Menschwerdung gemacht hat, würdig anzunehmen und mit den Hirten freudig begrüßen.

Betrachtung von Pater Donat Kestel Ofm

 

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