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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Oktober 2018

"Liebe Kinder! Ihr habt die große Gnade, dass ihr durch die Botschaften, die ich euch gebe, zu einem neuen Leben aufgerufen seid. Meine lieben Kinder, dies ist eine Zeit der Gnade, eine Zeit und ein Ruf zur Umkehr für euch und die zukünftigen Generationen. Deshalb rufe ich euch auf, meine lieben Kinder, betet mehr und öffnet euer Herz meinem Sohn Jesus. Ich bin mit euch und ich liebe euch alle und segne euch mit meinem mütterlichen Segen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.10.2018 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.“ (2. Tim.4, 2) Seit Jahren, Monat für Monat, verkündet uns die Gospa unermüdlich und geduldig ihre Botschaften. In dieser Zeit der Gnade ruft sie uns auf zu einem neuen Leben, zur Umkehr für uns selbst und für die zukünftigen Generationen. Als Mutter und als Lehrerin ist sie bemüht uns die Liebe und das Erbarmen Gottes aufzuzeigen, bemüht uns Wege zu zeigen, dass wir unser Herz mehr und mehr dem Herzen ihres Sohnes öffnen, ihn dank der Heiligen Schrift immer tiefer erkennen,  uns ihm immer inniger anvertrauen. „Wenn ihr nicht umkehrt und wie  Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Mt 18,3) Jedes Kind  nimmt seine Mutter gerne an, wenn sie sich um ihr Kind sorgt, wenn sie in Zuneigung und Liebe alles für ihr Kind tut. Die ihr anvertrauten Kinder wissen sich  geborgen und angenommen.  Maria will uns aber noch mehr sein als nur eine liebende Mutter, die mit uns ist,  die uns liebt und uns mit ihrem mütterlichen Segen  segnet.  Sie begegnet uns auch als Lehrerin, als Erzieherin, die uns unterweist, die uns ihre Botschaften nahe bringen will. Die uns sagt:  Ihr lebt in einer Zeit der Gnade, nutzt sie, lernt Gott für alle seine Wohltaten und Segnungen zu danken, glaubt vertrauensvoll daran, dass Gott die Gebete seiner Kinder hört, dass er die Tiefen eurer  Herzen durchschaut. Auch Maria kennt uns nur zu gut und weiß, dass Kinder oft genug in ihrem Trotz nein sagen, Widerstand leisten, den Ruf zur Umkehr geflissentlich überhören. Als Erzieherin weiß sie einerseits um unsere Oberflächlichkeiten und Unterlassungen, kennt unsere Launen und Leidenschaften, sie weiß aber auch um unsere Eigenheiten, Bedürfnisse und unsere Mängel.  „Ich bin mit euch und liebe euch alle…“   Einmal  beteuerte sie: „Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich euch liebe, würdet ihr vor Freude weinen“.  Solche Zusagen nehmen wir gerne zur Kenntnis und nehmen sie freudig an. Anders sieht es schon aus, wenn Maria als Lehrerin, als Erzieherin, vor uns hintritt,  uns zurechtweist, tadelt, mahnt, belehrt: lebt ein neues Leben, folgt meinem Ruf zur Umkehr, wirkt positiv auf die zukünftigen Generationen  ein.  Wie viele Hinweise, mütterliche Ratschläge, Mahnungen hat uns Maria schon erteilt: auf dem Weg der Heiligkeit voranzuschreiten, in Harmonie mit Gott zu leben, Dinge, Gewohnheiten, Verhaltensweisen, die Gott missfallen, seine Ehre verletzen, aufzugeben. Für unsere Gewissenerforschung gibt es unweigerlich viele Gründe uns darin zu vertiefen wie es um unser geistliches Leben bestellt ist, wie wir um die Entfaltung der angebotenen Gnaden bemüht sind.  Wie ein trotziges Kind führen wir oft genug Widerstände ins Feld, haben tausend Entschuldigungen, keine Zeit zum Gebet, vergessen, verdrängen, schnell wieder, was uns die Gospa wegweisend und hilfreich als Lehrerin mit auf den Weg mitgeben wollte und will. „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,3)  Als gläubige Christen sollte uns eine innere Sehnsucht erfüllen, Gott zugefallen, dem zu danken, der seine Sonne aufgehen lässt über  Böse und Gute, der regnen lässt über Gerechte und Ungerechte. (vgl. Mt. 5,48). In dieser besonderen Zeit der Geschichte, in der wir die Gnade haben, durch die Botschaften, die uns die Gospa gibt, hellhörig zu werden für die ewigen Wahrheiten, für das ewige Leben, für die jenseitigen Wirklichkeiten, ruft sie uns unermüdlich auf zu einem aufrichtigen Bemühen im unablässigen Gebet  wachsam zu sein. „Seht euch vor und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.“ (Mk.13,33) Die Ereignisse in unserer Zeit, die Erscheinungen Mariens an so vielen Orten,  sind Zeichen dafür, dass Gott uns retten will für das ewige Leben, uns vorbereiten will auf das, was der hl Paulus umschreibt: „was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große ,das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“. (1Kor, 2,9) Was der Apostelfürst Paulus von sich sagt, gilt erst recht für die Botschaften Mariens, der Königin des Friedens, die uns schon seit 37 Jahren beteuert: „Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem  Erweis von Gott  und Kraft verbunden, damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes. (1. Kor. 2,4)  Danke Gospa fütr Deine Lehren, hilf uns aber auch sie zu befolgen.  

Betrachtung von Pater Donat Kestel ofm