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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Mai 2018

"Liebe Kinder! In dieser friedlosen Zeit rufe ich euch auf, mehr Vertrauen auf Gott zu haben, der euer Vater im Himmel ist und der mich gesandt hat, damit ich euch zu Ihm führe. Ihr, öffnet eure Herzen den Gaben, die Er euch geben möchte, und in der Stille des Herzens betet meinen Sohn Jesus an, der Sein Leben hingegeben hat, damit ihr in der Ewigkeit lebt, wohin Er euch führen möchte. Möge eure Hoffnung die Freude der Begegnung mit dem Allerhöchsten im alltäglichen Leben sein. Deshalb rufe ich euch auf: Vernachlässigt nicht das Gebet, denn das Gebet wirkt Wunder. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.05.2018 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Herr, unser Herrscher, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde; über den Himmel  breitest  Du Deine Hoheit aus. Aus dem Munde der Kinder und Säuglinge schaffst Du Dir  Lob…“ (Ps. 8, 2-3 )  Im Gebet, in der Nachfolge Jesu, soll unser Vertrauen wachsen und gestärkt werden. Maria  ruft uns deshalb erneut auf: „Vernachlässigt nicht das Gebet, denn das Gebet wirkt viele Wunder.“  Maria bedauert, dass sich so viele  Herzen dem Gebet  verschließen, sich keine Zeit mehr zum Meditieren  nehmen, weil sie das Leben und die Welt um sich allzu selbstverständlich nehmen. Wozu beten, wenn man auch ohne Gott den Alltag  bestehen und gestalten kann. Die Welt, so wie sie vielfach erlebt  und betrachtet wird, existiert aus sich selbst; warum dann die Hoffnung der Lebensfreude auf die  „Begegnung mit dem Allerhöchsten im alltäglichen Leben“ lenken? Beten würde ja heißen, anerkennen, dass jemand über mir steht, der meine Geschicke, meinen Lebenslauf kennt, der mich beurteilt und kontrolliert.  Lässt das mein Stolz zu? Self-made-man ! Ich möchte über mich selbst bestimmen und verfügen können! Maria betont dagegen: Über uns  steht Gott, der unser Vater im Himmel ist. Und weil  Gott, der Allerhöchste, unser alltägliches Leben kennt, mit all der Fragwürdigkeit und Vergänglichkeit  hat er Maria gesandt, damit sie uns zu ihm führe, uns den Himmel erschließe. Gott ist ein Vater,  kein Despot, wie bei den Kindern selbstverständlich, erwartet er  Dankbarkeit, Vertrauen, ein freundschaftlich-kindliches Verhältnis. Wenn wir das Beten vernachlässigen, bleibt in uns das geistige Wachstum unterentwickelt, es verkümmert. Jesus veranschaulicht diese Situation mit dem Gleichnis vom Weinstock: „Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.“ (Joh 15.4) Es gilt  also offen zu bleiben  für all die Gaben, die wir aus der Hand Gottes Tag für Tag neu empfangen und empfangen werden. „denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. „ (Mt 5,45)  -  „In der Stille des Herzens betet meinen Sohn an, der sein Leben hingegeben hat, damit ihr in Ewigkeit lebt, wohin er euch führen möchte.“  Dank des Gebetes, dank der  Nachfolge Jesu, wird sich auch unsere Vollendung verwirklichen. Im Vertrauen, so wie sie Kinder und Säuglinge aufbringen, dürfen und können wir aus der Hoffnung leben, dass uns ein neues, ewiges Leben erwartet, ein endgültiges Dasein, eine ungetrübte Freude, ein ewiges Licht, ein beständiger Friede.  Für unsere „friedlose Zeit“ eine wunderbare Verheißung. Quelle und Bewahrung  des wahren und kontinuierlichen Friedens kann nur der Herr selbst sein: „Meinen Frieden geb’ ich euch, nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch“. (Joh 14, 27) In wie vielen Herzen wurde in unserer so hektisch, sich so rasch wandelnden Zeit der Friede verschüttet, wie viele Seelen werden vom Unfrieden und Hass zerfressen, in wie vielen Seelen nagt der Wurm der Verbitterung und der Lieblosigkeit. Konflikte, Missverständnisse, Auseinandersetzungen und Kriege verhindern, zerstören bei vielen die Hoffnung auf ein Fried- und Freudvolles Zusammenleben. Daher der Wunsch der Gospa: “Möge eure Hoffnung die Freude der Begegnung mit dem Allerhöchsten im alltäglichen Leben sein.“  Damit sich schon  im grauen Alltag eine Atmosphäre der Geborgenheit, der Anbetung, des Vertrauens entwickeln kann, fordert uns  Maria,- wie schon so oft – auf: „Vernachlässigt nicht das Gebet, denn das Gebet wirkt Wunder“.  Diese Wunder brauchen nicht spektakulär zu sein, denken wir nur an all die vielen Wunder der Versöhnung, der friedfertigen Begegnung, der inneren Bekehrung, wie sie uns vor allem in all den  Wallfahrtsorten berichtet werden. Maria betont erneut, dass sie im Auftrag  „des Vaters im Himmel“ zu uns kommt, der sie gesandt hat, damit sie uns zu ihm führe. In wie viel Zeugnissen, Erscheinungen,  an wie viel Wallfahrtorten  hat  Maria diesen Auftrag verwirklicht, wie viele Votivtafeln bescheinigen: „Maria hat geholfen“, geholfen in materieller Not, vor allem aber auch in den geistig-seelischen Belangen..
Danke Gospa für all Deine Hilfe, für Deine Botschaften und Aufrufe. Hilf uns, dass wir bereit sind unsere Herzen für die Gaben zu öffnen, die Gott uns geben will und wird.
Betrachtung von P. Donat Kestel ofm

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