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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. März 2018

"Liebe Kinder! Ich rufe euch auf, mit mir im Gebet zu sein in dieser Zeit der Gnade, wenn die Finsternis gegen das Licht kämpft. Betet, meine lieben Kinder, beichtet und beginnt ein neues Leben in Gnade. Entscheidet euch für Gott und Er wird euch zur Heiligkeit führen, und das Kreuz wird euch ein Zeichen des Sieges und der Hoffnung sein. Seid stolz darauf, dass ihr getauft seid, und dankbar in euren Herzen, dass ihr ein Teil des Planes Gottes seid. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.03.2018 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

"Wir haben hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige. Durch Ihn also lasst uns Gott allezeit das Opfer darbringen, nämlich die Frucht der Lippen, die seinen Namen preisen." (Hebr. 13, 14-15) Erneut hören wir einen Aufruf zum Gebet. In all den Jahren an denen die Gospa an so vielen Orten auf unserer Erde einigen Sehern erschienen ist, hat sie immer wieder zum Herzensgebet aufgefordert und aufgerufen, wir sollen die Zeit der Gnade nutzen. In einer Zeit, in der die Finsternis gegen das Licht kämpft, sollen wir aufmerksam die Zeitläufe beobachten. Der Ungeist bewirkt in dieser Zeit all die vielen Spaltungen, Zwietracht, Habsucht, Machtgelüste, Egoismen usw... In ihrer mütterlichen Liebe bietet uns darum die Gottesmutter wirksame Mittel an, die in diesem Kampf geeigent sind, den satanischen Kräften Widerstand zu leisten, den Frieden zu gewährleisten: Gebet, Fasten, Neubeginn durch eine aufrichtige Beichte. Das "neue Leben in Gnade" hilft den Glauben zu vertiefen, zu verlebendigen, die Werke der Finsternis zu durchschauen und sie in der Kraft des Heiligen Geistes zu vermeiden. Dank des Gebetes entscheiden wir uns eindeutig für Gott, wird unsere Verbindung zu Gott immer inniger, werden wir mehr und mehr "zur Heiligkeit" geführt. Wir werden dazu gedrängt Gutes zu tun, Liebe auszustrahlen, in der Vervollkommnung zu wachsen. Maria, die selbst unter dem Kreuz stand und ausharrte, die das Leiden ihres Sohnes mit erlitt und durchgestanden hat, sie verweist auch uns auf das Kreuz ihres Sohnes als "ein Zeichen des Sieges und der Hoffnung". All das Leid, so vielfältig wie wir es auch erfahren mögen oder selbst ertragen müssen, ist nicht umsonst oder sinnlos, wenn wir es so annehmen, wie der hl. Paulus es in einem Brief an die Kolosser umschreibt: "Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt." (Kol 1,24) "Seid stolz, dass ihr getauft seid". Dank der Taufe wird uns ein neues, inneres Leben geschenkt, das ganz wesentlich unsere Zukunft bestimmt. Wir werden als Kinder Gottes neu geboren. "Sind wir aber Kinder, dann auch Erben." (Röm 8,17). Das neue, innere Leben beeinflußt ganz wesentlich die Regungen des Herzens, erzeugt Zuversicht, verwandelt den alten Menschen in den neuen, reich an Güte, Milde und Geduld. Dank der Wiedergeburt in der Taufe finde wir in Christus einen Ruhepunkt für unser Herz. Und dank der Auferstehung unseres Herrn ist das Los unseres Daseins für immer und ewig gewährleistet, vorausgesetzt wir nehmen dieses Geschenk der Taufe gläubig an, sind stolz darauf getauft zu sein. Nach dem Dunkel dieser Erdenzeit wird sich an uns die tröstliche Verheißung erfüllen, dass uns in der Kraft des Heiligen Geistes das Licht der ewigen Klarheit erleuchten wird, dass uns das neue Leben in der Anschauung Gottes ausfüllt. "Seid dankbar in euren Herzen, dass ihr ein Teil des Planes Gottes seid." Gerade das ganze Ostergeschehen gewährt uns einen kleinen Einblick in die großartigen Pläne Gottes mit uns Menschen. Mit der Auferstehung Christi von den Toten dürfen wir mit den Jüngern den Beginn einer neuen Schöpfung erkennen, den Beginn einer verklärten, neuen, heiligen Welt. Der auferstandene Herr selbst ist "das Zeichen des Sieges und der Hoffnung." Die Pforten der Hölle werden definitiv geschlossen, die Wiederkunft Christi in Herrlichkeit kann getrost erwartet werden und die Verheißungen des Engels an Maria erfahren ihre Gültigkeit. "Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben". (Lk 1, 32-33). Auch die Jünger erkannten nach der Auferstehung wie recht die Propheten mit ihren Weissagungen hatten (vgl. Apg. 3,16) , dass Jesus zum Urheber einer neuen Schöpfung, zum "zweiten Adam" geworden ist (vgl. 1. Kor. 15.47) - Dankbar dürfen auch wir in dieser Zeit der Gnade sein, dass der Allerhöchste der Gospa immer wieder erlaubt, sich uns zu offenbaren, unter uns zu erscheinen. Dank ihrer Anwesenheit, durch Wunder und Zeichen bekräftigt, soll uns, will uns, die Gospa für unsere dunkle, oft so finstere Zeit, die Pläne Gottes aufzeigen: es gibt eine ewige Erfüllung, ein Leben nach dem Tod, es gibt eine Einforderung der Rechenschaft über unser Leben. Danke Gospa für Deine Botschaft, hilf uns die Pläne Gottes zu ergründen, zu bejahen und wie Du, den Willen Gottes anzunehmen.

von: P. Donat Kestel ofm

Deutschsprachiges Informationszentrum für Medjugorje