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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. August 2017

"Liebe Kinder! Heute rufe ich euch auf, Menschen des Gebets zu sein. Betet solange bis euch das Gebet zur Freude und zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird. Er wird euer Herz verwandeln und ihr werdet zu Menschen der Liebe und des Friedens werden. Liebe Kinder, vergesst nicht, dass Satan stark ist, und er euch vom Gebet abbringen möchte. Ihr, vergesst nicht, dass das Gebet der geheime Schlüssel der Begegnung mit Gott ist. Deshalb bin ich bei euch, um euch zu führen. Gebt das Gebet nicht auf. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.08.2017 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir… Ich will dich rühmen mein Leben lang, in deinem Namen die Hände erheben.“ (Ps. 63, 2;5) Wenn wir den Schwerpunkt der neuen Botschaft Mariens erfassen und herausstellen wollen, werden wir wie schon sooft an das Gebet verwiesen: „Heute rufe ich euch auf,  Menschen des Gebets zu sein.“ Der Apostel Philippus bat einmal Jesus er möge ihm und den Jüngern den Vater zeigen, er möge ihnen „eine Begegnung mit dem Allerhöchsten“ ermöglichen. „Herr, zeige uns den Vater, das genügt uns.“ Jesus antwortete ihm: „Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ (Joh.14, 8) In Jesus, dem Weg, der Wahrheit und das Leben, wird uns das Wesen des Vaters, des Allerhöchsten, erschlossen: „Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist.“? Jesus betont an anderer Stelle: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten, mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ (Joh.14,23) Wenn diese Grundvoraussetzung gegeben ist, dass auch uns das Gebet zur Freude, zur alltäglichen Gewohnheit wird, dann kann Gott in uns und durch wirksam werden: “Er wird euer Herz verwandeln und ihr werdet zu Menschen der Liebe und des Friedens werden“. Nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt lässt uns Jesus nicht als Waise zurück. „Seht ich bin bei euch bis ans Ende der Welt.“(Mt. 28.20). Jesus verheißt: die Pforten der Hölle werden die Kirche nicht überwältigen, weil er als fortlebenden Christus in seiner Kirche gegenwärtig bleibt. Im Gebet, diesem „geheimen Schlüssel der Begegnung mit Gott“, begegnen wir dem in seiner Kirche fortlebenden Christus: in der Gegenwart seiner Sakramente, im Wort, im Mitwirken seiner Erlösungstat. Der hl. Paulus bestätigt diese unsere Anteilnahme, wenn er feststellt: „Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben, was an den Leiden Christi noch fehlt.“ (Kol. 1,24) Mit unserem Glauben, Hoffen und Lieben, mit unserer Innerlichkeit, mit unserem Gebet, sind wir der Ort der Gegenwart Christi in seiner Kirche. „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ In diesem Zusammenhang verweist uns die Gospa auf den Gegenspieler Gottes: „Liebe Kinder, vergesst nicht, dass Satan stark ist.“ Der Teufel war einst der Lichtträger, der Luzifer. Verblendet von seiner eigenen Schönheit, fasziniert von seiner Lichtfülle, will er gottgleich sein. Bei der Versuchung Jesu in der Wüste verspricht ihm der Teufel er werde ihn mit irdischen Gütern überhäufen, er werde ihn mit Macht, mit Glück, mit Ansehen überhäufen. Satan weiß nur zu gut, all diese Eigenschaften sind spiritueller, geistiger Natur, sie gehören in den göttlichen Bereich. Im Gloria der hl. Messe singen wir mit Recht: „Du allein bist der Heilige, du allein der Herr, Du allein der Höchste...“ Im Bekenntnis des dreieinigen Gottes dürfen wir an den geistigen Werten, an der Fülle der Gottheit teilhaben. Genau das will der Teufel nicht akzeptieren. Und so versucht er Jesus und seine Anhänger davon abzubringen, Gott allein die Ehre und die Anbetung zu bringen und sie zum Stolz, zum Hochmut und zum „In-sich-selbst-verliebt“ sein zu verleiten und zu verblenden. Gott aber ist Liebe, und er will Geschöpfe, die diese seine Liebe erwidern um sie mit Segen, Hingabe, Friede und Freude zu erfüllen. „Er wird euer Herz verwandeln und ihr werdet zu Menschen der Liebe und des Friedens werden.“ Jesus, eins mit dem Vater im Heiligen Geist, sagt uns, er sei deshalb zu uns auf die Erde gekommen, um uns zu beweisen, wie sehr Gott uns liebt. „Ich bin bei euch, versichert uns die Gospa erneut, um euch zu führen. Gebt das Gebet nicht auf.“ Es ist ein außerordentliches Entgegenkommen von dieser Mutter an die Hand genommen und geführt zu werden. Im Gebet lösen sich unsere Augen und unser Herz von all den Dingen, die geschaffen sind, im Gebet treten wir mit den unsichtbaren Mächten und Gewalten in Verbindung. Maria will uns helfen, dass wir unser Leben auf diese ewigen Werte ausrichten. Danke Gospa für diesen erneuten Aufruf. Hilf uns, dass wir Menschen des Gebetes werden, dass uns das Gebet zur Freude, zur Begegnung mit dem Allerhöchsten wird.

P. Donat Kestel ofm