Newsletter
Kontakt
Login
Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. November 2016

"Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, zum Gebet zurückzukehren. In dieser Zeit der Gnade hat Gott mir erlaubt, euch zur Heiligkeit und zum einfachen Leben zu führen, damit ihr in den kleinen Dingen Gott den Schöpfer entdeckt, damit ihr euch in Ihn verliebt und damit euer Leben Dank sei für alles, was Er euch gibt. Möge, meine lieben Kinder, euer Leben in Liebe eine Gabe für die Nächsten sein, und Gott wird euch segnen, ihr aber legt Zeugnis ab ohne Interesse aus Liebe zu Gott. Ich bin mit euch und halte vor meinem Sohn Fürsprache für euch alle. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.11.2016 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Aus der Hand des Engels stieg der Weihrauch mit den Gebeten der Heiligen zu Gott empor.“(Offb. 8.4) Um das Göttliche und das Ewige mehr und mehr zu erfassen und zu erforschen, um sich mit den Wundern der Schöpfung und den Wundern der göttlichen Barmherzigkeit vertraut zu machen, ist diesmal die Gospa bemüht und sendet uns ihre Botschaft. Sie wünscht, wir möchten in dieser Zeit der Gnade zum Gebet zurückkehren, den Weg zur Heiligkeit finden, dass wir ein einfaches, bescheidenes Leben führen. Die bevorstehende Zeit, die Vorweihnachtszeit, ist besonders geeignet, die Haltung einer demütigen Anbetung und einer bewunderungsvollen Dankbarkeit anzunehmen, um so das ewige Wort, das unter uns Fleisch angenommen hat, zu begrüßen, willkommen zu heißen. Die menschliche Natur, wir Menschen in Raum und Zeit, wir sollen, wir dürfen teilhaftig werden an jener großen Freude, die dem ganzen Volk zu teil werden soll: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (Lk. 2, 10-11) Durch ihr wiederholtes oftmaliges Erscheinen hofft Maria, wir heutigen Menschen möchten unser Leben nach dieser Weihnachtsbotschaft ausrichten, die Heiligkeit als wünschenswertes Ziel anstreben, den Schöpfer für uns entdecken, ja uns in Gottes Liebe verlieben. Wenn wir aber dem göttlichen Entgegenkommen entsprechen wollen, wenn wir durch die Gnade und die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes (vgl. Tit 3,4) gerecht gemacht werden wollen, dann gilt es dem Adventsruf Folge zu leisten: „Bereitet dem Herrn den Weg, ebnet ihm die Straßen.“ (Mt 3,2). Gerade in den kleinen Dingen sollen und können wir unseren Schöpfer entdecken, darauf verweist uns Maria. Und in der Tat: nie zuvor war es uns Menschen vergönnt, dank der heutigen Technik und Naturwissenschaft, in die Welt des Allerkleinsten, in die Welt der Atome und der subatomaren Teilchen Einblick zu bekommen, uns ein verwundertes Staunen abzuringen. Wie viele Menschen studieren heute die Abläufe in der Natur, legen in ihren Forschungsgebieten, in ihren Laboratorien Zeugnis ab von der Vielfalt, von der Mannigfaltigkeit der Naturerscheinungen, auch von der Schönheit, Fülle und Reichtum im ganzen Bereich der Schöpfung. Maria klagt: „Ihr aber legt Zeugnis ab ohne Interesse aus Liebe zu Gott.“ Wie viele Menschen bleiben im Vordergründigen ihrer Beobachtungen und Betrachtungen stehen und nehmen nicht wahr, dass unser Leben eine Gabe ist und eine Aufgabe, die Gott uns stellt: „Macht euch die Erde untertan“. (vgl. Gen 1,28). In den kleinen und kleinsten Dingen, eben so wie in den großen und größten Dingen und Weiten des Universums, offenbart sich uns die Weisheit, die spielerische Fülle, die Größe und die Herrlichkeit Gottes. Grund nicht nur zum Staunen, sondern auch Grund zum Gebet, zur Anbetung, Grund, „damit ihr euch in Ihn verliebt und damit euer Leben Dank sei für alles, was er euch gibt.“. Maria versichert uns: „In dieser Zeit der Gnade hat Gott mir erlaubt, euch zur Heiligkeit zu führen.“. Wir dürfen und sollen mit Zuversicht und Erwartung in dieser adventlichen Zeit jener Herrlichkeit entgegengehen, in der Christus einst erscheinen wird, mit großer Macht und Herrlichkeit. An Weihnachten feiern wir die erste Ankunft Christi: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh. 1,14). Er erwartet, dass wir ihn aufnehmen. Denn: „er kam in sein Eigentum“. Es liegt an uns ihn aufzunehmen, damit wir Kinder Gottes werden und es auch sind (vgl. Joh 1,11-12). Seine dritte Ankunft wird sich am Ende der Tage ereignen: „Das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie (die Erlösten) weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen“ (Offb. 7,17). „Ich bin mit euch und halte Fürsprache“, verspricht die Gospa. Man kann Weihnachten nicht feiern, ohne an die Muttergottes, ohne an die Gospa zu denken, durch die uns der Heiland, der Erlöser, geschenkt wurde. Wenn wir in Dankbarkeit und Liebe ihren Sohn willkommen heißen, ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten, dann gilt unser Dank und unsere Anerkennung, unsere Verehrung auch Maria, die Gott durch den Engel als die Begnadete, die vom Herrn Bevorzugte nennen ließ. Danke, liebe Gospa für Deine Fürsprache, für Deinen beständig-wiederholten Ruf. Hilf uns, dass wir mit Interesse und mit Liebe für Gott, unserem Schöpfer Zeugnis ablegen.

Pater Donat Kestel ofm