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Betrachtungen zur Botschaft

Monats Botschaft vom 25. Juli 2016

"Liebe Kinder! Ich schaue euch an und sehe euch verloren gehen, und ihr habt kein Gebet, noch Freude im Herzen. Meine lieben Kinder, kehrt zurück zum Gebet und setzt Gott an die erste Stelle und nicht den Menschen. Verliert die Hoffnung nicht, die ich euch bringe. Meine lieben Kinder, möge in dieser Zeit euch jeder Tag mehr ein Suchen nach Gott in der Stille eures Herzens sein, und betet, betet, betet, bis das Gebet euch zur Freude wird. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.07.2016 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und zu ihm zu gelangen nach seinem gnädigen Willen“ (Eph. 1,5)
Maria, die Gospa, kennt und weiß um die ewige Bestimmung eines jeden ihrer Kinder und sie wünscht nichts mehr, als dass wir unserer ewigen Berufung gerecht werden: Kinder Gottes zu sein und Erben des Himmels zu werden; dass sie nicht zuschauen muss, wie Menschenkinder verloren gehen. (vgl. Röm 8,17) Es schmerzt sie, wenn sie so viele Menschen sehen muss,  die für das Geistig-Geistliche völliges  Desinteresse zeigen, die allein auf das Irdisch-Menschliche fixiert bleiben. Gott ist die Liebe und diese Liebe  erwartet unsere Gegenliebe.  (vgl. 1. Joh.3,1-2) Damit unser Leben gelingt, zum Ziel gelangt, damit es Sinn und  Bestand bewahrt, dafür rät uns die Gospa: „Kehrt zurück zum Gebet und setzt Gott an die erste Stelle und nicht den Menschen“. Unsere Grundeinstellung muss auf Gott hin ausgerichtet bleiben, er allein ist unser  Schöpfer, Erhalter und Vollender unseres Lebens. Deshalb gilt es unser Gemüt, unseren Willen, beharrlich von den eitlen, nichtigen und flüchtigen Dingen abzuwenden. Sie können  so vielversprechend den Augenblick betören, haben aber keinen Bestand, keinen bleibenden Wert. Die beharrende Hinwendung unseres Strebens zu den ewigen Werten erschließt sich uns im Gebet. „Betet, betet, betet, bis das Gebet euch zur Freude wird“. Wir sollen und wir können Gott und seine göttlichen Gnaden liebgewinnen, wenn wir Gott in der Stille des Herzens suchen. Was dabei helfen kann ist das Lesen der Heiligen Schriften, das Anhören des Wortes Gottes, das Sich-Versenken  in spirituell-religiöse Bücher, das Meditieren  der göttlichen Geheimnisse. Vor allem bietet sich der Tag des Herrn an, an dem durch die  Feier des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe der Sinn und der Auftrag unseres Lebens immer wieder aufgefrischt und die Empfänglichkeit für das Hören, Sehen und Staunen der Wunder der Schöpfung und der Gnade erlebt und erweitert wird. Von den ersten Jüngern Jesu heißt es: „Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens“. (Apg. 2,46) Das Eintauchen in das göttliche Leben in der hl. Eucharistie belebt die Freude und den Frieden des Herzens. Das Suchen nach Gott in der Stille des Herzens festigt unsere christliche Hoffnung, bestätigt die innere Überzeugung, dass uns Gott in seiner unendlichen Liebe zuerst geliebt hat. Durch die Wahrnehmung dieser Liebe kann in uns die Gegenliebe wach werden, kann unser Gemüt hingezogen werden zu Gott, der die Schönheit, die Liebenswürdigkeit, der Urquell alles Edlen, Wahren und Guten ist,  die sich sowohl in der geschaffenen Natur zeigt und offenbart, erst recht in der geschenkten Übernatur. „Verliert die Hoffnung nicht, die ich euch bringe.“ Das Gebet kann aus Nachlässigkeit, aus Überdruss, aus Gleichgültigkeit aufgegeben  werden, daher der Aufruf der Gospa zur Beharrlichkeit: „Betet, betet, betet,  bis das Gebet euch zur Freude wird“.
„Ich schaue euch an“. Diese Betrachtung dürfen auch wir uns zu eigen machen: Wir schauen dich an, Maria, und bedanken uns, dass du in unserer Zeit und uns an so vielen Orten erschienen bist, um uns zu ermuntern, mahnen und zu warnen, damit wir den Blick für unsere eigentliche  Zukunft nicht aus dem Auge verlieren. „Siehe, deine Mutter“ (Joh.19,27)  Mit Johannes und mit der Urgemeinde  dürfen auch wir auf Maria schauen, den Ruf Jesu“ siehe deine Mutter“ vom Kreuze herab als Vermächtnis für unser Leben und für unsere Zukunft annehmen. Mit der Anrede: “meine lieben Kinder“ bestätigt uns die Gospa stets aufs neue   dieses Geschenk ihres Sohnes, unseres  gekreuzigten Herrn, an und für uns. 
Danke Gospa für Deine mütterliche Sorge und bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.  

Pater Donat Kestel ofm